OWL EYE® VOLUMENSTROM

Volumenstrom am Förderband — kontaktlos gescannt.

Kontinuierliche, kontaktlose Erfassung von Förderbandbeladung, Volumen- und Massenstrom in Echtzeit. 2D-LiDAR-Querscan — die optische Bandwaage ohne Verschleiß. Wetterfest, schnell installiert.

±1 % Volumengenauigkeit
0.5–1.5 m Installationshöhe
24/7 wartungsfrei
−40 °C bis +80 °C
In Aktion sehen

Das ganze System — in 36 Sekunden.

Kontinuierliche Bandvolumen-Erfassung, Live-KPIs, Dashboard auf einen Blick. Ein Sensor. Jedes Band. Jede Sekunde.

Wie es funktioniert →
OWL EYE  ·  Optische Bandwaage · Förderbandscanning ohne Eichgrenze

Das Messsystem für die Volumenstrommessung am Förderband. Kontaktlos. Permanent.

OWL EYE® VOLUME FLOW ist ein Schüttgutmesssystem auf LiDAR-Basis, das den Schüttgut-Durchsatz auf einem laufenden Förderband in Echtzeit auf ±1 % Volumengenauigkeit misst — eine berührungslose Alternative zur mechanischen Bandwaage. Eine optische Bandwaage ist ein Messsystem, das den Materialstrom auf dem Förderband nicht wiegt, sondern optisch erfasst: Ein Laser- oder LiDAR-Sensor tastet den Querschnitt der Förderbandbeladung ab und rechnet ihn mit der Bandgeschwindigkeit in einen Volumenstrom um. OWL EYE® VOLUME FLOW ist eine solche LiDAR-basierte optische Bandwaage — ohne Wägezellen, ohne Verschleiß, ohne Eingriff in den Bandlauf; die gravimetrische Bandwaage bleibt nur für eichpflichtige Abrechnung die Referenz.

OWL EYE® Volumenstrom erfasst Volumenstrom und Massenstrom auf industriellen Förderbändern — kontinuierlich und in Echtzeit. Ein 2D-LiDAR-Sensor oberhalb des Bandes scannt das Material zeilenweise in Querrichtung. Aus Querschnittsprofil und Bandgeschwindigkeit entsteht eine kontinuierliche Durchsatzmessung — inklusive Förderbandbeladung (Bandbelegung) und Höhenprofil über die gesamte Breite des Fördergurts; der Massenstrom wird über die materialspezifisch kalibrierte Schüttdichte abgeleitet. Wir messen Schüttgut mit LiDAR — kontaktlos, 24/7, auf jedem Förderband, ohne Bandwaage.

Staub, Nebel oder Regen? Die Mehrfach-Echo-Auswertung trennt Schwebstaub vom Schüttgutprofil — das LiDAR registriert die feste Materialoberfläche, nicht die Staubwolke. Keine beweglichen Teile, kein Verschleiß. Installation in Stunden statt Tagen. Minimaler Anschluss-Aufwand — WLAN, LTE, Ethernet oder Glasfaser.

Für die stationäre Volumenmessung von Schüttgut-Halden siehe OWL EYE® STOCKPILE — dieselbe Software, andere Sensorkonfiguration.

Sie evaluieren das System als Alternative zur konventionellen Bandwaage oder als berührungslose Förderband-Massenmessung? Sehen Sie, wie sich die volumetrische Förderband-Messung im Vergleich zur Bandwaage schlägt — Dimension für Dimension. Den vollständigen SCADA-/MES-Integrationsweg zeigen wir gemeinsam mit Axians IAS im Webcast: Von Bestand zu Steuerung.

Produktbroschüre herunterladen (PDF, 9 Seiten, 4,1 MB)

„Ihr digitales Förderband auf einen Blick — Material-Durchsatz und Profilhöhen jederzeit beobachtbar."

Im Einsatz bei K+S, proFagus, Nordzucker, Vale, Holcim, GELITA und im aktiven Bergbaubetrieb der Sachtleben-Minerals-Gruppe.

Volumenstrommessung Förderband · Kernfunktionen

Drei Eigenschaften, die alles ändern.

Kontaktloser 2D-LiDAR-Querscan

Ein einzelner Sensor oberhalb des Bandes scannt das Material in Querrichtung. Keine beweglichen Teile, kein Materialkontakt. Kontinuierliche Erfassung Zeile für Zeile.

Live Volumen- + Massestrom

Volumen in m³/h und Masse in t/h, material-dichtekalibriert. Aktualisierung im Sekundentakt. Dashboard, REST API, OPC UA — Ihre Wahl.

Förderbandbeladung & Bandzustand

Profilhöhen-Anomalien, Schieflast und Bandkanten-Verluste der Förderbandbeladung werden automatisch markiert. Vorausschauende Wartung integriert.

Volumenstrommessung · So funktioniert es

Ein Sensor. Ein Querscan. Jede Sekunde.

Ein 2D-LiDAR-Sensor 0,5–1,5 m über dem Band. Die Scanlinie verläuft quer zur Bandrichtung. Jede Zeile wird zu einem Profilquerschnitt, integriert zu Volumen- und Massestrom in Echtzeit.

Durchsatzmessung & Massenstrom · Funktionen

Was OWL EYE® Volumenstrom misst und liefert.

Volumen + Massestrom

Live m³/h und t/h, dichtekalibriert pro Material.

Profilquerschnitt

Live-Bandbeladungsprofil, jede Zeile.

Durchsatz-Trends

Stunde, Schicht, Tag, Woche — frei konfigurierbar.

Band-Anomalie-Alarme

Außermittige Beladung, Spillage, Höhenanomalien.

REST · OPC UA · SAP

Dokumentierte APIs, integrationsbereit.

OWL EYE  ·  Bandscan & Förderbanddiagnostik

Bandscan. Förderbanddiagnostik.

Bandscan macht jedes Förderband zum digitalen Sensor. Der 2D-LiDAR-Querscan erfasst Zeile für Zeile ein vollständiges Bandbeladungsprofil — nicht nur den Gesamtdurchsatz, sondern die Form der Schüttung selbst.

Diese zusätzliche Dimension ist die Grundlage der Förderbanddiagnostik: Schieflast, Bandkanten-Überlauf, plötzliche Profilhöhen-Anomalien und schleichende Verschleißmuster werden in dem Moment markiert, in dem sie auftreten. Bandverlauf­ abweichungen (Belt Mistracking) werden sichtbar, bevor Tragrollen ausfallen. Profilasymmetrien zeigen verschlissene Rutschen und Skirtboard-Lecks lange vor einer manuellen Sichtkontrolle.

Das Ergebnis ist ein vorausschauender Wartungs-Stream: Anomalie-Events in Ihr CMMS, Trends in die Leitwarte, Zustandsdaten in Ihren Instandhaltungsplan. Ein Förderbandscan — Bandfluss, Durchsatz und Bandzustand im selben Datenstrom. Das ganze Bild zur Fehlerfrüherkennung auf der eigenen Seite Förderbanddiagnostik.

„Ein Bandscan misst mehr als nur den Fluss — er zeigt, wann ein Förderer Aufmerksamkeit braucht, bevor er die Anlage stoppt."

Förderbanddiagnostik aktiv im Einsatz bei K+S, proFagus und Nordzucker.

Anwendungsbereiche

Universell einsetzbar — für jedes Schüttgut.

Wo immer Schüttgut auf einem Band läuft — OWL EYE® Volumenstrom misst es. Schüttgut messen mit LiDAR, vom Erz im Bergbau über Hackschnitzel bis zu Zement und Getreide — Volumenmessung von Schüttgut auf jedem Förderband.

Bergbau-Erze Zement & Kalkwerke Holz, Hackschnitzel & Pellets Kohle & Kokslager Zuckerrüben & Agrar Recycling Salz & Kali Eisen-, Kupfer- und Bauxit-Erze
Technische Daten

Industrietauglich. Wartungsarm. Verlässlich.

Gebaut für 24/7-Betrieb in industriellen Umgebungen — keine beweglichen Teile.

Volumengenauigkeit
± 1 %
Installationshöhe
0,5 – 1,5 m
Temperaturbereich
−40 … +80 °C
Schutzart
IP65+
Sensor-Typ
2D-LiDAR · multi-vendor
Schnittstellen
REST · OPC UA · SAP
Konnektivität
WLAN · LTE · Ethernet · Glasfaser
Auto-Reinigung
Druckluft (optional)
Warum OWL EYE®

Warum Sie genau dieses System wählen sollten.

OWL EYE® Volumenstrom steht für modernste 2D-LiDAR-Sensorik, ein IT-getriebenes Systemdesign und Praxiserfahrung aus aktivem Bergbau- und Verarbeitungs-Betrieb.

Modernste 2D-LiDAR & Datenauswertung

Aktuelle 2D-LiDAR-Sensoren gepaart mit unserer Volumen-Engine. Material-kalibriert, in Echtzeit.

Sensorhersteller-unabhängig

Modulare Architektur unterstützt mehrere LiDAR-Hersteller (Livox, Hesai, Sick …).

Praxiserprobt. Im aktiven Betrieb.

Gehärtet bei K+S, proFagus, Nordzucker und in der Sachtleben-Minerals-Gruppe selbst.

IT-getriebenes Systemdesign

Container-basierte Software, dokumentierte APIs, OPC-UA, SAP. Dashboard im Browser.

OWL EYE®-Software

Ihr digitales Förderband — auf einen Blick.

Das Web-Dashboard zeigt jedes Band, jeden Querschnitt, jeden Trend in Echtzeit.

  • Live Volumen + Massestrom pro Band
  • Querschnittsprofil-Visualisierung
  • Durchsatz-Kurven nach Stunde, Tag, Schicht, Monat
  • Material-Dichte-Kalibrierung pro Band
  • Band-Anomalie-Alarme (außermittig, Spillage)
  • REST API, OPC UA, SAP-Integration

DASHBOARD-VORSCHAU · LIVE-BANDFLUSS

Schlüsselfertige Umsetzung

Weltweit. Flexibel. Verlässlich.

Von der Bandanalyse bis zu den Live-Flussdaten — Volumenstrom als Komplettpaket.

01

Bandanalyse & Sensor-Planung

Vor-Ort-Analyse, optimale Sensor-Position, Material-Dichte-Kalibrierung.

02

Installation & Inbetriebnahme

Sensor-Montage über dem Band. Netzwerk- und SPS-Integration. Typisch unter einer Woche.

03

Schulung & Support

Onboarding für Ihr Team, dokumentierte Schnittstellen, 24/7-Remote-Support.

FAQ

Volumenstrom — beantwortet.

Die Fragen, die Prozess- und Automatisierungs-Ingenieure am häufigsten stellen, wenn sie OWL EYE® VOLUMENSTROM zum ersten Mal evaluieren. Spezifischere Frage? Sprechen Sie uns an.

OWL EYE® Volumenstrom

Was ist Volumenstrommessung auf dem Förderband? +
Volumenstrommessung ist die kontinuierliche Erfassung des Materialstroms auf einem laufenden Förderband — als Volumen pro Zeit (m³/h) statt als gewogene Masse. Ein 2D-LiDAR-Sensor über dem Band scannt das Querschnittsprofil des Schüttguts zeilenweise; aus Profil und Bandgeschwindigkeit errechnet das System den Volumenstrom in Echtzeit, mit ±1 % Genauigkeit. Über die materialspezifisch kalibrierte Schüttdichte wird daraus der Massenstrom abgeleitet. Der Unterschied zur Bandwaage: keine beweglichen Teile, kein Verschleiß, keine Nachkalibrierung nach Bandwechsel — und zusätzlich Bandbelegung, Höhenprofil und Schieflast-Erkennung, die eine Waage nie liefert. Die Mehrfach-Echo-Auswertung trennt dabei Schwebstaub vom Materialprofil. Details: OWL EYE® VOLUME FLOW — Volumenstrommessung am Förderband; der direkte Vergleich: LiDAR vs. Bandwaage.
Wie misst man den Volumenstrom auf dem Förderband — Bandwaage, Radiometrie, Radar oder LiDAR? +
Der Materialstrom auf dem Förderband wird entweder über die Masse oder über das Volumen gemessen. Die Bandwaage wiegt über Tragrollen auf Wägezellen: 0,5–1 % Massengenauigkeit kalibriert, mit mechanischem Verschleiß und periodischer Nachkalibrierung. Die radiometrische Messung leitet die Bandbeladung aus der Schwächung einer radioaktiven Quelle ab: berührungslos, aber mit Genehmigung, Abschirmung und Entsorgungskosten. Mikrowellen- oder Radarsensoren liefern ein punktuelles Beladungssignal ohne Querschnittsprofil. Volumetrisches LiDAR scannt den Materialquerschnitt Linie für Linie und berechnet mit der Bandgeschwindigkeit den Volumenstrom in m³/h und über die Schüttdichte den Massenstrom in t/h: ±1 %, berührungslos, verschleißfrei, Beladungsprofil inklusive. In der Praxis bleibt die Bandwaage die Referenz für eichpflichtige Wägung; für Prozesssteuerung, Nachrüstung ohne Bandumbau und mehrere Bänder ist OWL EYE® VOLUME FLOW die berührungslose Volumenstrommessung am Förderband. Alle sieben Verfahren am Förderband im Vergleich: Volumenstrom am Förderband messen: 7 Methoden im Vergleich; für Halden und Bunker: sechs Methoden der Volumenmessung von Schüttgut.
Was ist volumetrische Förderband-Messung? +
Volumetrische Förderband-Messung ist die berührungslose Erfassung des Materialquerschnitts auf einem laufenden Förderband — in Echtzeit umgerechnet in Volumenstrom (m³/h) und über die Materialdichte in Massenstrom (t/h). Anders als eine Bandwaage, die die Last über die Bandstruktur wiegt, misst ein volumetrisches System das tatsächliche geometrische Profil des Schüttguts oberhalb des Bands. OWL EYE® VOLUME FLOW realisiert die volumetrische Förderband-Messung mit einem einzigen 2D-LiDAR-Sensor, montiert 0,5 bis 1,5 m über dem Band. Der Sensor scannt Linie für Linie quer zur Förderrichtung. Jeder Scan wird zu einem Profil-Querschnitt; integriert über die Bandgeschwindigkeit ergibt das einen kontinuierlichen, verschleißfreien Volumen- und Massenstrom — ±1 % genau, 24/7 verfügbar über Dashboard, REST-API und OPC UA. Typische Anwendungsfälle: Ersatz oder Ergänzung von Bandwaagen bei abrasiven oder nassen Materialien, Durchsatzüberwachung auf langen Förderstrecken, Live-Massenstrom in SCADA / SAP / MES-Systeme, Erkennung von Schieflast oder Bandkanten-Überlauf, bevor sie zum Problem werden.
Was ist eine optische Bandwaage — und wie genau ist sie im Vergleich zur mechanischen Bandwaage? +
Eine optische Bandwaage misst den Materialstrom auf einem Förderband berührungslos: Ein Laser- oder LiDAR-Sensor über dem Band erfasst den Querschnitt der Förderbandbeladung; aus Querschnitt und Bandgeschwindigkeit ergibt sich der Volumenstrom in m³/h, über die kalibrierte Schüttdichte der Massenstrom in t/h. Sie wiegt also nicht, sondern rechnet aus der Geometrie — deshalb ohne Wägezellen, ohne Verschleiß und ohne Eingriff in den Bandlauf bei der Montage. Die mechanische (gravimetrische) Bandwaage wiegt dagegen mit Wägezellen unter dem Band; sie ist eichfähig und bleibt für abrechnungsrelevante Wägung (Custody Transfer unter 0,25 %) die Referenz, driftet zwischen zwei Kalibrierungen aber typisch um 2–3 %. OWL EYE® VOLUME FLOW ist eine LiDAR-basierte optische Bandwaage mit ±1 % Volumengenauigkeit ohne Drift, die zusätzlich Beladungsprofil, Schieflast und Bandkanten-Überlauf liefert. Den direkten Vergleich zeigt Bandwaage vs. volumetrische Messung.
Wie berechnet man den Massenstrom in t/h aus dem gemessenen Volumenstrom am Förderband? +
Massenstrom (t/h) = Volumenstrom (m³/h) × Schüttdichte (t/m³). Den Volumenstrom liefert der LiDAR-Querschnitt multipliziert mit der Bandgeschwindigkeit; die Schüttdichte ist der materialspezifische Faktor. Beispiel: 250 m³/h Kalksteinschotter bei 1,5 t/m³ ergeben 375 t/h. Bei OWL EYE® VOLUME FLOW wird die Schüttdichte bei der Inbetriebnahme je Material kalibriert — gegen eine Referenzwägung (vorhandene Bandwaage, Fahrzeugwaage oder Probewägung) — und als Materialprofil hinterlegt; Feuchte- oder Körnungswechsel bekommen ein eigenes Profil. Das Ergebnis sind Volumen- und Massenstrom live in m³/h und t/h mit ±1 % Volumengenauigkeit, per Dashboard, REST oder OPC UA im Leitsystem oder ERP. Das Volumen bleibt die primäre Messgröße; die Tonnage ist so gut wie die kalibrierte Dichte. Grundlagen: Volumenstrommessung am Förderband; wann die gravimetrische Bandwaage trotzdem bleibt: Bandwaage vs. volumetrische Messung.
Welche Förderbänder und Materialströme werden unterstützt? +
OWL EYE® VOLUMENSTROM arbeitet auf standardmäßigen Mulden- und Flachbändern, unabhängig von Bandbreite oder Material — typische Installationen decken 600 mm bis 2200 mm breite Bänder bei 0,5 bis 6 m/s ab. Schüttdichten von leichten Hackschnitzeln (~200 kg/m³) bis schwerem Eisenerz (~4000 kg/m³) werden bei der Inbetriebnahme materialspezifisch kalibriert. Der 2D-LiDAR-Querscan berührt weder Band noch Material, sodass abrasive, klebrige, heiße oder feuchte Schüttgüter unproblematisch sind. Geneigte und reversierbare Bänder werden ebenfalls unterstützt.
Wann ist volumetrisches LiDAR die richtige Wahl gegenüber einer klassischen Bandwaage? +
Setzen Sie auf volumetrisches LiDAR (OWL EYE® VOLUME FLOW) statt auf eine Bandwaage, wenn einer oder mehrere dieser Punkte zutreffen:
  • Abrasive, klebrige, heiße oder nasse Materialien — eine Bandwaage verschleißt schnell oder dejustiert; ein berührungsloser LiDAR-Sensor über dem Band hat keinen Kontakt zum Material und keine mechanischen Verschleißteile.
  • Nachrüstung auf einem bestehenden Förderband — eine Bandwaage einzubauen heißt, in den Bandlauf einzugreifen: Tragrollenstationen weichen einem Wägerahmen, das Band steht dafür still, danach folgen Ausrichtung und Kalibrierung mit Prüfgewichten. Ein LiDAR-Sensor wird in wenigen Stunden auf einer kleinen Brücke über dem Band montiert — der Bandlauf bleibt fast durchgehend erhalten.
  • Sie brauchen Profildaten, nicht nur Gesamtmasse — LiDAR erkennt Schieflast, Bandkanten-Überlauf, Profilhöhen-Anomalien und liefert Trigger für vorausschauende Instandhaltung. Eine Bandwaage liefert nur die integrierte Masse.
  • Mehrere Bänder am Standort — ein LiDAR pro Band ist deutlich günstiger als der Umbau mehrerer Bandgerüste. Alle Daten fließen in ein OWL EYE®-Dashboard mit einer einheitlichen API.
  • Materialdichte variiert — LiDAR erfasst zuerst die Geometrie; die Masse wird über die Materialkalibrierung berechnet. Eine Bandwaage misst Masse, kann aber das Volumen nicht ausgeben — und gerade das ist für Halden-Eingangsabgleich entscheidend.
Bei einer Bandwaage bleiben Sie, wenn Sie ein einzelnes, gut kalibriertes, durchsatzstarkes Band mit gleichbleibendem Material haben und eichfähige Gewichtsgenauigkeit (Custody Transfer <0,25 %) brauchen. In nahezu jedem anderen industriellen Förderszenario ist volumetrisches LiDAR schneller installiert, günstiger im Unterhalt und liefert Daten, die die Waage nicht hat. Viele unserer Kunden betreiben beides: Bandwaage als periodische Referenz für die Massenkalibrierung des LiDAR, LiDAR für die kontinuierliche Überwachung und die zusätzlichen Geometriedaten, die die Waage nicht liefert.
Welche Alternative gibt es zur Bandwaage — und wie genau ist die Bandwägung im Vergleich zur LiDAR-Messung? +
Die Alternative ist die optische Bandwaage — volumetrische Förderbandmessung per LiDAR. Ein 2D-LiDAR-Sensor über dem Band scannt den Materialquerschnitt Linie für Linie; mit der Bandgeschwindigkeit ergibt das den Volumenstrom (m³/h) und über die kalibrierte Schüttdichte den Massenstrom (t/h) — plus das Beladungsprofil, das eine Waage nie sieht. Ohne Kontakt, ohne Wägezellen, ohne Verschleiß, ohne Eingriff in den Bandlauf. Zur Genauigkeit: Die Bandwägung erreicht 0,5–1 % der Masse auf einem gut kalibrierten Band und 0,25 % bei eichfähigen Waagen — driftet aber mit Anbackungen, Tragrollenverschleiß und Bandspannung und braucht periodische Nachkalibrierung. LiDAR misst nach einmaliger Referenzkalibrierung ±1 % des Volumens und driftet nicht; die Massenangabe folgt der Dichtestabilität (±1–2 % bei homogenem Schüttgut, ±3–5 % bei variablen Mischungen). Für abrechnungsrelevante Wägung bleibt die Bandwaage die Referenz; für Prozesssteuerung, Nachrüstung und Standorte mit mehreren Bändern ist OWL EYE® VOLUME FLOW die Alternative — der vollständige Vergleich: Bandwaage-Alternative.
Welche Genauigkeit erreicht OWL EYE® VOLUMENSTROM? +
Die Volumengenauigkeit liegt typisch bei ±1 % auf einem kalibrierten Band. Die Masseausgabe (Tonnen pro Stunde) ergibt sich aus Volumen × Schüttdichte — die Masse-Genauigkeit hängt davon ab, wie stabil die Schüttdichte ist: bei homogenen Materialien (Zucker, Salz, Sand) typisch ±1-2 %, bei variablen Materialien (Mischschrott, Rezyklat) ±3-5 %. Wir führen bei der Inbetriebnahme eine einmalige Dichte-Kalibrierung durch; das System gleicht kontinuierlich gegen vorhandene Bandwaagen-Daten ab — Drift unter 0,2 %/Jahr im Normalbetrieb.
Wie misst man Schüttgut auf dem Förderband mit einem LiDAR-Sensor? +
Auf einem Förderband wird Schüttgut gemessen, indem ein 2D-LiDAR quer über dem Band montiert wird und pro Sekunde tausende Querschnitts-Linien aufzeichnet. Aus jedem Querschnitt — Profilform, Höhe, Breite — und der bekannten Bandgeschwindigkeit ergibt sich der Volumenstrom in m³/h. Über eine hinterlegte Materialdichte fällt im selben Schritt der Massenstrom in t/h an. Das Verfahren ist kontaktlos, hat keinen mechanischen Verschleiß und greift nicht in den Bandlauf ein. Im Vergleich zur Bandwaage hat der LiDAR-Bandscan praktische Vorteile: kein Anhalten des Bandes für die Installation, kein Kalibrier-Marathon mit Gewichten, keine Wägezellen-Re-Justierung nach jedem Bandwechsel. Zusätzlich liefert der Scan ein vollständiges Belegungsprofil — Schieflasten, Bandkanten-Spillage, Bandverlauf-Abweichungen und Verklumpungen werden als markierbare Ereignisse erkannt, lange bevor sie zum Schaden führen. Die Bandwaage liefert eine Zahl; der LiDAR-Bandscan liefert Durchsatz und Förderbanddiagnostik aus einem Sensor. Im OWL EYE®-Portfolio übernimmt das VOLUME FLOW. Referenzkunden sind unter anderem K+S (Salz-Förderbänder), Nordzucker (Zuckerrüben-Annahme) und proFagus (Holz-Hackschnitzel) — präzise, modern, schlüsselfertig. Den Vergleich zur klassischen Bandwaage erläutert Warum LiDAR.
Wie sieht die Installation auf einem bestehenden Förderband aus? +
Die 2D-LiDAR-Querscan-Einheit wird auf einer kleinen Halterung über dem Band montiert — typischerweise 1,5 bis 4 m über dem Material. Montage dauert wenige Stunden pro Band und erfordert keinen Bandstillstand, wenn seitlicher Zugang besteht. Verkabelung ist Strom + Ethernet zum lokalen Schaltschrank. Gesamte Inbetriebnahme inklusive Material-Kalibrierung typisch eine Schicht pro Band. Wir liefern die Halterung vorgefertigt zur Bandgeometrie — keine Vor-Ort-Schweißarbeiten nötig.
Wie kommen die Daten in unser SCADA / SAP / MES? +
Drei Standard-Schnittstellen ab Werk: REST API (JSON über HTTPS), OPC UA Server (Industriestandard für SCADA / SPS) und SAP-IDoc-Konnektor für ERP. Volumen, Masse, Durchsatz pro Minute / Stunde / Schicht, Alarme — alles in Echtzeit. Das Dashboard läuft im Browser, die Rohdaten liegen auf unserem Edge-Server in Ihrem Netzwerk. Keine Cloud-Abhängigkeit, keine ausgehende Internetverbindung für den Produktivbetrieb nötig.
Worin unterscheidet sich OWL EYE® Bandscan von einer Bandwaage? +
Eine Bandwaage integriert Masse über Wägezellen im Bandgerüst — eine Zahl, der Gesamtdurchsatz. OWL EYE® Bandscan ist ein 2D-LiDAR-Querscan über dem Band und erfasst Zeile für Zeile ein vollständiges Beladungsprofil: Form, Höhe, Verteilung, Kanten. Dieser Unterschied ist entscheidend. Die Bandwaage sagt Ihnen wie viel; ein Bandscan zusätzlich, wie das Material liegt — Schieflast, Profil-Asymmetrie, Bandkanten-Spillage, Bandverlauf-Abweichungen, Rutschen-Verschleiß. Volumen (m³/h) und dichtekalibrierte Masse (t/h) fallen als Nebenprodukt des Scans an. Kurz: Die Bandwaage wiegt. Der Bandscan liefert Flussdaten und Förderbanddiagnostik aus einem kontaktlosen Sensor — kein Eingriff in den Bandlauf, kein Gerüst-Umbau, kein Kalibrier-Marathon. Für nahezu jede Nachrüstung auf einem bestehenden Band ist der Bandscan schneller installiert, verschleißärmer und liefert mehr Information.
Wie erkenne ich Schieflast auf dem Förderband automatisch? +
OWL EYE® erfasst pro Scanline einen vollen Querschnitt der Beladung — jede Abweichung vom erwarteten Profil wird zu einem markierbaren Ereignis. Praktisch erkennt das System:
  • Schieflast — der Massen­schwerpunkt verschiebt sich nach links oder rechts der Band-Mittellinie, ein typisches Zeichen für eine verschlissene oder verstellte Rutsche.
  • Profilhöhen-Anomalien — plötzliche Spitzen, Einbrüche oder Mulden, die auf Verklumpungen, Brückenbildung upstream oder Aufgabe-Probleme hinweisen.
  • Bandkanten-Spillage — Material, das die Bandkante übersteigt oder überläuft — kontinuierlich erfasst, nicht erst bei der Sauberkeits-Runde.
  • Bandverlauf-Abweichung (Belt Mistracking) — das gesamte Profil driftet über viele Minuten seitlich; das früheste sichtbare Zeichen für Tragrollen- oder Rollenprobleme.
  • Asymmetrische Profilform — das Profil neigt sich gleichmäßig zu einer Seite; ein Indiz für Skirtboard-Lecks oder verschlissene Rutschen-Auskleidungen.
Jede Anomalie ist konfigurierbar: Schwellwert, Persistenz, Hysterese. Ereignisse gehen in Ihr CMMS, OPC UA, Dashboard oder per E-Mail. So entsteht eine kontinuierliche Bandbeladungsprofil-Überwachung, die vorausschauende Instandhaltung trägt — statt nur auf Ausfälle zu warten. Alle Anomalie-Typen und die Einbindung ins CMMS beschreibt die Seite Förderbanddiagnostik.
Wie speist ein 3D-Bandscan die vorausschauende Wartung? +
Ein 3D-Bandscan macht aus dem Förderband eine kontinuierliche Zustandsquelle — und genau das braucht eine vorausschauende Wartung. OWL EYE® streamt drei Klassen von Signalen in Ihr Wartungssystem:
  • Sofortige Anomalie-Ereignisse — Schieflast, Spillage, Profil-Spitzen. Jedes Ereignis ist zeitgestempelt und wird an Ihr CMMS oder per OPC-UA-Kontakt für Verriegelungen oder Arbeitsaufträge weitergeleitet.
  • Schleichende Trends — ein langsamer seitlicher Profil-Drift weist auf Bandverlauf-Abweichungen hin; eine schleichende Asymmetrie auf Rutschen- oder Skirtboard-Verschleiß. Der Trend zeigt sich Tage bis Wochen vor dem sichtbaren Ausfall.
  • Durchsatz-Profil-Basislinien — bei gegebenem Material und Aufgabe­rate ist die Profilform reproduzierbar. Abweichungen korrelieren mit Rutschen-Verschleiß, Aufgabe-Problemen und Bunker-Auslauf-Störungen.
In Kombination mit Ihrem Instandhaltungsplan verschiebt sich der Bandstopp von reaktiv zu zustandsbasiert: der Arbeitsauftrag entsteht vor dem Ausfall, nicht danach. Das ist vorausschauende Wartung auf Daten gestützt, die Bandwaage, Schalter und Begehung nie liefern können.

Bereit, Ihre Förderbänder zu digitalisieren?

Wir analysieren Ihre Anlage, planen die Sensor-Positionen und kommen mit einem detaillierten Angebot zur volumetrischen Förderband-Messung zurück — innerhalb einer Woche.

info@sachtleben-technology.com +49 7831 969 22-190
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