OWL EYE® FILLING TERMINAL

Keine Überladung — Füllmenge live bei der Verladung.

3D-LiDAR über dem Verladeplatz misst das Volumen auf der Ladefläche, während der LKW befüllt wird — damit er nicht überladen wird. Unter dem Silo- oder Verladerohr oder bei Beladung per Radlader unter einem Mast.

Live während der Befüllung
±0,5 t bei gleichbleibender Schüttdichte
−40 °C bis +80 °C
IP65+ Schutzart
OWL EYE  ·  Überladung vermeiden · Füllmenge auf dem LKW

Verladekontrolle am Verladerohr. Stopp vor der Überladung.

OWL EYE® Filling Terminal ist ein industrielles 3D-LiDAR-System, das die Füllmenge auf der LKW-Ladefläche während der Verladung live misst — unter dem Silo- oder Verladerohr oder bei Beladung per Radlader unter einem Mast —, damit der LKW nicht überladen oder überfüllt wird und die Verladung beim Sollvolumen endet. Die Fahrzeugwaage bleibt: Sie wiegt und rechnet ab — das Filling Terminal sorgt dafür, dass der LKW dort richtig beladen ankommt.

Der Sensor sitzt an einem Mast oder Portal über dem Verladeplatz und blickt senkrecht in die offene Ladefläche. Zuerst erfasst er die leere Mulde, dann verfolgt er die wachsende Schüttgutoberfläche, während das Material aus dem Verladerohr läuft oder aus der Schaufel fällt. Das Ladevolumen ist die befüllte Oberfläche abzüglich der leeren Mulde — laufend neu berechnet, solange verladen wird. Die Tonnage ergibt sich aus dem Volumen mal der je Material kalibrierten Schüttdichte — bei gleichbleibender Schüttdichte auf ±0,5 t genau.

Der Bediener sieht das Live-Volumen in m³, die Soll-Linie für den Auftrag, die Lastverteilung vorne/hinten und links/rechts sowie einen Alarm, sobald Material über die Bordwände zu fallen droht. Der LKW wird per Kennzeichenerkennung (ANPR) oder RFID identifiziert, jede Verladung wird je LKW, Auftrag und Kunde ins ERP gebucht.

Gemessen werden oben offene Fahrzeuge: Kipper, offene Schüttgutauflieger, Schubboden-Auflieger und Muldenkipper. In geschlossene Silofahrzeuge kann der Sensor nicht hineinsehen; sie werden nicht gemessen.

Sie wollen die fertige Ladung in der Durchfahrt messen? Das übernimmt das OWL EYE® Truck Terminal. Worin sich LiDAR-Volumenmessung und Wägung unterscheiden, zeigt LiDAR und Waage im Vergleich; den Schutz des Silos selbst finden Sie unter Silo-Überfüllsicherung.

„Die Waage wiegt hinterher. Das Filling Terminal verhindert vorher die Überladung — solange Sie noch stoppen können."

OWL EYE® ist im Einsatz bei K+S, Aurubis, Nordzucker, Agrana, thyssenkrupp, Lanxess, Tarmac, Secil und weiteren Industriestandorten.

Beladeüberwachung · Kernfunktionen

Drei Dinge, die Sie wissen, bevor der LKW den Platz verlässt.

Live-Füllmenge

Volumen in m³ auf der Ladefläche, laufend aktualisiert, während der LKW beladen wird.

Stopp beim Sollvolumen

Ein Signal an den Bediener oder die Verladesteuerung, sobald das Sollvolumen des Auftrags erreicht ist — bevor der LKW überladen wird.

Lastverteilung

Verteilung vorne/hinten, außermittige Beladung und Überlauf-Alarm, bevor Material über die Bordwand geht.

LKW-Verladung · So funktioniert es

Rohr auf. Volumen steigt. Stopp beim Soll.

Der LKW wird identifiziert, die leere Mulde erfasst. Während das Verladerohr läuft oder der Radlader kippt, verfolgt der LiDAR die Schüttgutoberfläche und zeigt das Volumen live. Beim Sollvolumen endet die Verladung — und das Ergebnis wird auf LKW und Auftrag gebucht.

Anwendungsbereiche

Überall, wo LKW beladen werden — mit offener Mulde.

Oben offene LKW, beladen aus Silos, Bunkern oder per Radlader an Versandstellen.

Kies- & Schotterverladung Salz- & Kaliversand Düngemittelversand Hackschnitzel & Biomasse Kohle & Koks Schlacke & Recyclingbaustoffe Zement- & Kalkwerke (offene LKW) Häfen & Schüttgutterminals
Verladekontrolle · Technische Daten

Industrietauglich. Gebaut für den Verladeplatz.

Ausgelegt für staubige Verladestellen im Freien und 24/7-Betrieb.

Messprinzip
3D-LiDAR · herstellerunabhängig
Montage
Mast / Portal über dem Verladeplatz
Genauigkeit
±0,5 t bei gleichbleibender Schüttdichte
Temperaturbereich
−40 … +80 °C
Schutzart
IP65+
Schnittstellen
REST · OPC UA · SAP
Konnektivität
WLAN · LTE · Ethernet · Glasfaser
Auto-Reinigung
Druckluft (optional)
Warum OWL EYE®

Während der Verladung messen — nicht danach.

OWL EYE® Filling Terminal zeigt die Ladung, während sie noch entsteht — so kann die Verladestelle rechtzeitig stoppen, bevor der LKW überladen ist.

Stoppen vor der Überladung

Die Verladung endet beim Sollvolumen, bevor der LKW überladen ist. Kein Abkippen, kein zweiter Verladevorgang, kein LKW, der wegen Überladung von der Waage zurückgeschickt wird.

Überladung und Unterladung vermeiden

Jeder LKW verlässt den Platz mit dem Volumen, das der Auftrag vorsieht. Gewogen und abgerechnet wird weiterhin auf Ihrer Verlade- oder Fahrzeugwaage.

Überlauf- und Schieflast-Alarm

Die gesamte Oberfläche der Ladung ist sichtbar — Material, das sich auf einer Seite oder über den Bordwänden auftürmt, wird gemeldet, solange noch Zeit zum Reagieren ist.

Eine Plattform

Dieselbe Software wie OWL EYE® Truck Terminal und Halden-Monitoring — ein Dashboard, REST API, OPC UA und SAP-Anbindung.

OWL EYE® Software

Jeder Verladeplatz. Jede Verladung.

Das Web-Dashboard protokolliert jede Verladung mit Volumen, Sollwert, Lastverteilung, LKW und Zeitstempel.

  • Live-Füllmenge je Verladeplatz
  • Sollvolumen je Auftrag
  • LKW, Kennzeichen, Auftrag je Verladung
  • Überlauf- und Schieflast-Alarme
  • Schicht- und Kundenberichte
  • REST API, OPC UA, SAP-Integration

DASHBOARD-VORSCHAU · LIVE-VERLADUNG

Schlüsselfertige Umsetzung

Weltweit. Flexibel. Verlässlich.

Von der Analyse Ihrer Verladestelle bis zur Live-Verladekontrolle — das Filling Terminal kommt als Komplettpaket. Außerhalb Europas übernehmen zertifizierte internationale Partner Installation und Service vor Ort.

01

Vor-Ort-Analyse

Geometrie von Verladerohr oder Radladerbeladung, Sensorposition und Staubverhältnisse vor Ort. Hier wird die Einbaugeometrie bestätigt.

02

Installation & Inbetriebnahme

Montage an Mast oder Portal, Sensor-Inbetriebnahme, Netzwerk, Anbindung an Verladesteuerung und ERP.

03

Schulung & Support

Einweisung für Verlader und Disponenten, dokumentierte Schnittstellen, Remote-Support.

Aufbau, Fahrzeug-Identifikation & Preis

Mast, Erkennung, Budget — der praktische Teil, beantwortet.

Stahlbau: kundenseitig oder von uns organisiert

Sensormast oder Portal sind einfacher Stahlbau. Sie errichten ihn nach unseren Zeichnungen mit Ihrem lokalen Stahlbauer — oder wir organisieren den kompletten Aufbau inklusive Stahlbau. Beides sind Standardwege.

Kennzeichenerkennung oder RFID

Jede Verladung wird automatisch dem Fahrzeug zugeordnet: Eine ANPR-Kamera liest das Kennzeichen, oder ein RFID-Reader erfasst den Fahrzeug-Tag. Das Volumen wird im ERP auf den richtigen LKW, Auftrag und Kunden gebucht — ohne Terminal, ohne Papier.

Preis nach der Vor-Ort-Analyse

Der Preis hängt von der Zahl der Verladeplätze, von Mast oder Portal und vom Integrationsumfang ab. Beschreiben Sie uns Ihre Verladestelle — nach der Vor-Ort-Analyse erhalten Sie ein festes Angebot.

FAQ

Filling Terminal — beantwortet.

Die Fragen, die Werks- und Versandleiter am häufigsten zur Live-Verladekontrolle stellen. Spezifischere Frage? Sprechen Sie uns an.

OWL EYE® Filling Terminal

Was ist das OWL EYE® Filling Terminal? +
OWL EYE® Filling Terminal ist ein industrielles 3D-LiDAR-System, das die Füllmenge auf der LKW-Ladefläche während der Verladung misst — unter dem Silo- oder Verladerohr oder bei Beladung per Radlader unter einem Mast. Sein Zweck: verhindern, dass der LKW überladen oder überfüllt wird. Der Sensor sitzt über dem Verladeplatz, erfasst zuerst die leere Mulde und verfolgt dann die wachsende Schüttgutoberfläche. Der Bediener sieht das Volumen in m³ live, und die Verladung endet beim Sollvolumen. Bei gleichbleibender Schüttdichte wird die Ladung auf ±0,5 t genau erfasst. Gewogen und abgerechnet wird weiterhin auf der Waage. Der LKW wird per Kennzeichen oder RFID identifiziert, jede Verladung wird ins ERP gebucht. Wer stattdessen die fertige Ladung in der Durchfahrt messen will, findet das im OWL EYE® Truck Terminal.
Kann die Verladung automatisch beim Sollvolumen stoppen? +
Ja. Das Sollvolumen wird je Auftrag oder je LKW vorgegeben. Erreicht das Live-Volumen diesen Wert, sendet OWL EYE® ein Signal per OPC UA oder REST an die Verladesteuerung — etwa um das Verladerohr zu schließen — oder zeigt es auf dem Bedienerdisplay am Verladeplatz an. Der Bediener behält die Kontrolle: Ob das Signal das Rohr direkt schließt oder den Bediener auffordert, wird je Standort gemeinsam mit Ihrer Automatisierung festgelegt.
Funktioniert das auch bei Beladung per Radlader, nicht nur unter dem Verladerohr? +
Ja. Bei Radladerbeladung sitzt der Sensor an einem Mast am Verladeplatz und blickt in die Mulde. Jede gekippte Schaufel hebt die gemessene Oberfläche an — das Volumen auf der Ladefläche wächst Schaufel für Schaufel, und der Radladerfahrer sieht, wie viel bis zum Sollvolumen noch fehlt. Unter dem Silo- oder Verladerohr ist das Prinzip dasselbe — das Material kommt nur als kontinuierlicher Strom statt schaufelweise.
Welche Fahrzeuge können gemessen werden? +
Alle Fahrzeuge mit oben offener Ladefläche: Kipper, offene Schüttgutauflieger, Schubboden-Auflieger und Muldenkipper. Der Sensor muss in die Mulde hineinsehen können. Geschlossene Silofahrzeuge lassen sich nicht messen: Sie werden über einen geschlossenen Domdeckel befüllt, die Schüttgutoberfläche ist nicht sichtbar.
Ersetzt das System die Fahrzeugwaage oder Verladewaage? +
Nein — die Fahrzeug- oder Verladewaage brauchen Sie weiterhin. Sie wiegt den LKW und ist die geeichte Grundlage für die Abrechnung (eichpflichtige Wägung). Das Filling Terminal hat eine andere Aufgabe: Es misst das Volumen live während der Verladung und verhindert so, dass der LKW überladen oder überfüllt wird. Die Waage wiegt und rechnet ab; das Filling Terminal sorgt dafür, dass der LKW dort richtig beladen ankommt.
Wie genau ist die Messung während der Befüllung? +
Bei gleichbleibender Schüttdichte erfasst das Filling Terminal die Verladung auf ±0,5 t genau. Der LiDAR misst das Volumen auf der Ladefläche; die Tonnage ist dieses Volumen multipliziert mit der Schüttdichte des Materials, die je Material kalibriert wird. Solange die Schüttdichte gleich bleibt, gilt die Genauigkeit in Tonnen. Schwanken Feuchte oder Körnung, ändert sich die Schüttdichte — und damit die aus dem Volumen abgeleitete Tonnage. Die Vor-Ort-Analyse an Ihrer Verladestelle bestätigt die Einbaugeometrie: Verladerohr oder Radladerbeladung, Sensorposition über dem Verladeplatz und Staub während der Befüllung. Eichfähige Referenz für die Masse bleibt Ihre Verladewaage oder Fahrzeugwaage.
Filling Terminal oder Truck Terminal — was passt? +
Das Filling Terminal misst während der Verladung am Verladeplatz — damit stoppen Sie beim Sollvolumen. Das OWL EYE® Truck Terminal misst die fertige Ladung in der Durchfahrt nach der Verladung, etwa an der Einfahrt oder neben der Waage. Wer von Anfang an richtig verladen will, nimmt das Filling Terminal; wer prüfen will, was das Werk verlässt oder dort ankommt, das Truck Terminal. Beide laufen auf derselben Software und lassen sich an einem Standort kombinieren.

Wissen, was auf dem LKW ist, bevor er den Verladeplatz verlässt?

Wir sehen uns Ihre Verladestelle an und kommen mit einem Vorschlag für die Live-Verladekontrolle zurück.

info@sachtleben-technology.com +49 7831 969 22-190
Zuletzt aktualisiert: