Häufig gestellte Fragen

Antworten aus der Praxis.

Ehrliche Antworten auf die Fragen, die wir am häufigsten hören — zu OWL EYE®-Produkten, Services, Genauigkeit, Integration und Preisen.

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Australien & Pazifik

Was kostet ein Haldenmesssystem in Australien? +
Die Kosten hängen von Lagerplatzgröße, Sensoranzahl und Integrationsumfang ab. Senden Sie Equipment Placement Ihren Lagerplatzplan — Sie erhalten innerhalb weniger Tage einen Systemvorschlag samt Budget in AUD, mit Installation und Service lokal aus Perth kalkuliert. Unverbindlich.
Wer installiert und wartet das System in Australien? +
Equipment Placement, unser autorisierter OWL EYE®-Partner für Australien und den Pazifikraum: Hauptsitz in Perth mit Reichweite nach Darwin, Hobart, Melbourne, Sydney und Brisbane. Site-Assessment, Installation, Inbetriebnahme, Ersatzteile und planmäßiger Service laufen komplett lokal — mit Sachtleben-Engineering aus Deutschland im Hintergrund. Zertifiziert nach ISO 9001 / 14001 / 45001.
Übersteht das System Pilbara-Staub, Zyklone und salzhaltige Küstenluft? +
Die Sensoren sind für −40 bis +80 °C ausgelegt, verfügen über IP65+-Gehäuse und sind in einem aktiven europäischen Bergbaubetrieb gehärtet. Multi-Echo-Verarbeitung trennt Schwebstaub von der Materialoberfläche — die Messung erfasst die Halde, nicht die Staubwolke. Montagekonzepte für zyklonfeste Strukturen und salzluftbelastete Hafenumgebungen sind Teil des Site-Assessments von Equipment Placement.
Kann das System die Zugverladeplanung und den Monatsabschluss speisen? +
Ja — genau das ist der Kernanwendungsfall im australischen Bergbau: kontinuierliches Volumen und Tonnage je Halde und je Zone über kalibrierte Schüttdichte, per REST API und OPC UA in Ihren Historian, Ihr SCADA oder Ihren Abgleich-Workflow gestreamt. Jeder Scan wird als 3D-Blockmodell mit vollständiger Historie gespeichert — die Monatsabschlusszahlen stammen aus Messung, nicht aus Schätzung.
Wie schnell lässt sich ein System auf einem australischen Standort installieren? +
Typische Projekte laufen so ab: Site-Assessment durch Equipment Placement, dann vorkonfigurierte Hardware-Lieferung aus Deutschland, dann mechanische/elektrische Installation und Inbetriebnahme durch das Perth-Team — in der Regel innerhalb weniger Tage vor Ort, sobald Montagepunkte und Stromversorgung stehen. Funkbrücken ersparen die meisten Tiefbauarbeiten für die Verkabelung.
Warum stationäres LiDAR statt Drohnenvermessung? +
Drohnenvermessungen sind Momentaufnahmen: gültig für den Flugtag, wiederkehrende Kosten pro Flug, und Wetter sowie Flugbeschränkungen am Standort setzen sie außer Gefecht. Stationäres 3D-LiDAR misst kontinuierlich — jede Schicht sieht aktuelle Zahlen, Tag und Nacht, ohne Pilot und ohne Fluggenehmigungen. Für Lagerplätze, die monatlich oder häufiger vermessen werden, ist die kontinuierliche Messung pro Datenpunkt günstiger und revisionskonsistent.
Funktioniert das System für Getreidebunker und offene Schüttgutlager? +
Ja — offene Getreidebunker, mit oder ohne Bunkerplane im Erntefluss, Düngemittelhallen und Zuckerterminals sind klassische Anwendungen. Die Sensoren messen die Oberfläche unabhängig vom Material; die Tonnage läuft über kalibrierte Schüttdichte je Sorte. Für Erntespitzen erfasst das System Ein- und Auslagerung kontinuierlich — kein Ablaufen des Bunkers, kein Vermessungsrückstau an Annahmestellen.
Erfüllt das System die australischen Normen (AS/NZS)? +
Die Installation wird von Equipment Placement gegen das AS/NZS-Elektro- und Sicherheitsregime Ihres Standorts ausgelegt — das Unternehmen ist nach ISO 9001, 14001 und 45001 zertifiziert und wickelt den lokalen Zertifizierungspfad nativ ab, sodass Ihr Sicherheitsbeauftragter die Installation ohne Papierkrieg nach Deutschland freigibt. Die Sensorgehäuse sind IP65+-geschützt, arbeiten mit Niederspannung und Laserklasse 1 (augensicher).
Funktioniert das System auf abgelegenen Minenstandorten mit eingeschränkter Konnektivität? +
Ja. Die Verarbeitung läuft vor Ort — das System benötigt zum Messen keine permanente Cloud-Verbindung. Dashboards und APIs werden lokal in Ihr Standortnetzwerk ausgespielt; Funkbrücken vermeiden lange Kabelwege über den Lagerplatz. Wo WAN-Verbindungen existieren (auch mit geringer Bandbreite), laufen Fernsupport und Reporting darüber; wo nicht, bleiben die Daten vor Ort verfügbar.
Wie große Lagerplätze kann das System abdecken? +
Es gibt keine praktische Obergrenze — die Abdeckung skaliert durch zusätzliche Sensoren mit überlappenden Scankegeln. Die Detektionsreichweite beträgt 5–200 m pro Sensor, sodass Lagerplätze im Pilbara-Maßstab mit langen Absetzerlinien durch eine Sensorreihe entlang der Lagerplatzachse abgedeckt werden; kleine Steinbruchplätze kommen oft mit ein oder zwei Einheiten aus. Das Site-Assessment von Equipment Placement legt den Sensorplan fest.
Ist die Messung testierfähig für Inventuren? +
Jeder Scan wird als 3D-Blockmodell mit vollständiger Historie gespeichert, und die Volumina werden gegen eine eingemessene Basisebene berechnet — reproduzierbar, dokumentiert und unabhängig davon, wer die Messung auslöst. Betreiber nutzen das System für Monats- und Jahresinventuren sowie für den Abgleich mit Bandwaagen- und Versandzahlen; wo eine unabhängige Einmalverifizierung gewünscht ist, kann ein vermessungstauglicher terrestrischer Laserscan ergänzend eingesetzt werden.

Schüttgut-Inventur

Wie funktioniert eine Stichtagsinventur für Schüttgut per Laserscanning? +
Bei der Stichtagsinventur — etwa der Jahresendinventur zum 31.12. — wird der komplette Lagerbestand zu einem festen Datum erfasst. Beim terrestrischen Laserscanning bringt unser Team einen Riegl VZ-1000 (1.200 m Reichweite, 8 mm Präzision) an Ihren Standort; in wenigen Stunden ist der ganze Hof gescannt — ohne Produktionsstopp. Aus der Punktwolke entstehen Volumen je Halde (m³ und über die Schüttdichte auch Tonnen), Höhenlinienplan und ein unterschriebenes Messprotokoll — eine Bestandsvermessung mit >99 % Genauigkeit, geliefert in zwei Werktagen. Einsätze fahren wir im gesamten DACH-Raum — Deutschland und Österreich direkt, in der Schweiz auch über unseren Partner Pontax. Details: Schüttgut-Inventur als Dienstleistung; wer Bestandszahlen laufend statt zum Stichtag braucht: stationäres Halden-Monitoring.
Ist die Laserscan-Inventur von Wirtschaftsprüfern anerkannt? +
Ja. Das unterschriebene Messprotokoll dokumentiert Gerät, Kalibrierung, Aufstellpunkte und Auswerteweg nachvollziehbar — damit ist die Schüttgutinventur per Laserscan von der Wirtschaftsprüfung als Bestandsnachweis anerkannt und wird von Handelshäusern, Hafen-Betreibern und Prüfern in ganz Mitteleuropa genutzt. Gegenüber Schätzen oder Abschreiten liefert die Bestandsvermessung >99 % Genauigkeit und ist revisionssicher archiviert. Typische Anlässe: Jahresendinventur, Audit-Verifikation, M&A Due-Diligence, Zoll- und Steuer-Inventuren, Versicherungsschäden. Details: Haldenvermessung & Schüttgut-Inventur.
Eignet sich die Laserscan-Inventur zur Bestandsverifikation und Sicherheiten-Überwachung? +
Ja — das ist einer ihrer Hauptzwecke. Wenn Banken oder Warenfinanzierer Kredite gegen Schüttgut-Bestände vergeben (verpfändete Ware), brauchen sie einen unabhängigen, wiederholbaren Nachweis, was tatsächlich auf dem Hof liegt. Die terrestrische Laserscan-Inventur liefert genau das: Bestandsverifikation mit über 99 % Volumengenauigkeit, ein unterschriebenes Messprotokoll mit dokumentiertem Gerät, Kalibrierung und Aufstellpunkten sowie eine 3D-Punktwolke als Beweismittel — wirtschaftsprüfungs-anerkannt und unabhängig von den Zahlen des Kreditnehmers. Für die laufende Sicherheiten-Überwachung lässt sich die Messung in festen Intervallen wiederholen — oder durch stationäres LiDAR-Monitoring ersetzen, das Bestände kontinuierlich meldet. Details: Schüttgut-Inventur als Dienstleistung.

OWL EYE® Bunker & Feeder

Was ist 3D-Füllstandsmessung — und was unterscheidet sie von Radar? +
3D-Füllstandsmessung heißt: Statt den Füllstand an einem einzigen Punkt zu messen (wie Radar-, Ultraschall- oder Lot-Sonden), erfasst ein LiDAR-Sensor die komplette Schüttgut-Oberfläche als 3D-Modell. Daraus errechnet das System das echte Volumen — auch bei Schüttkegel, Abzugstrichter (Rathole) und ungleichmäßiger Befüllung, wo eine Punktmessung systematisch danebenliegt: Die Sonde sieht die Spitze des Kegels oder das Loch über dem Abzug, nie beides. Der zweite Unterschied: Eine Radar-Sonde liefert eine Höhe, die 3D-Füllstandsmessung liefert Volumen, Füllstand-Verteilung und freie Kapazität je Zone — berührungslos, verschleißfrei und staubresistent durch Mehrecho-Verarbeitung. Details: OWL EYE® BUNKERS & FEEDERS — 3D-Füllstandsmessung für Silo & Bunker; für Müllbunker in Verbrennungsanlagen: Müllbunker-Überwachung.
Welche Behältertypen sind mit OWL EYE® Bunkers & Feeders kompatibel? +
Silos, Bunker, Brecher, Aufgabetrichter, Mischer-Feeder, Prozessbehälter, Container und Schubbodenanlagen. Der 3D-LiDAR-Sensor wird auf den Deckel oder die obere Struktur montiert und blickt auf die Schüttgutoberfläche — alles mit zugänglicher oberer Öffnung lässt sich messen. Die LiDAR-Reichweite beträgt 0,5–40 m, das deckt vom flachen Aufgabebunker bis zum hohen Lagersilo alles ab. Optional reinigt eine Druckluft-Automatik die Optik in staub- oder dampfreichen Umgebungen wie Zement, Holzkohle oder Zuckerannahme.
Welche Bunker- und Silo-Geometrien werden unterstützt? +
Zylindrische Silos, rechteckige Bunker, Kegel-Trichter, Schlitz-Bunker, Flachbodenbehälter — jedes Gefäß, in dem ein oben montierter Scanner freie Sicht auf die Materialoberfläche hat. Einpunkt-Füllstand (TOF / Radar-Ersatz) ab 0,5 m Durchmesser; voll-volumetrischer Modus für unregelmäßige Bunker (z.B. Aufgabebunker mit schräger Sohle) braucht ≥ 1,5 m Freiraum für den Scan-Kegel. Maximale Messtiefe typisch 30 m — darüber sinkt das Signal-Rausch-Verhältnis unter die ±2 %-Spezifikation.
Wie kommt der Sensor mit Staub, Kondensation und Korrosion zurecht? +
Das OWL EYE® BUNKER-Gehäuse ist IP65, Edelstahl oder beschichtetes Aluminium, mit optischem Fenster, das per optionalem Druckluft-Impuls in einstellbarem Intervall gereinigt werden kann (alle 30 min in stark staubigen Umgebungen). Für aggressive Atmosphären (Chlorid, Säuredämpfe, Zuckerstaub, Salz) liefern wir eine korrosionsbeständige Variante. Interner Heizer + Taupunktregelung verhindert Kondensation in Kühlhallen. Wartung: alle 6 Monate Sichtkontrolle, jährliche Fensterreinigung.
Warum den Füllstand von Bunker und Silo berührungslos messen? +
Mechanische Füllstandgeräte — Füllstandseile, Lotsysteme, rotierende Paddel, kapazitive Stäbe — haben alle dasselbe Problem: Ein Teil sitzt im Material. Dieses Teil abradiert, wird unter einem Zulauf verschüttet, klemmt bei klebrigem Material und braucht regelmäßige Wartung. Und es liest trotzdem nur einen Punkt. Die berührungslose 3D-LiDAR-Füllstandsmessung funktioniert umgekehrt. Der Sensor sitzt über dem Material und berührt es nie — nichts, das verschleißt, nichts, das verschüttet wird, nichts, an dem klebriges oder feuchtes Schüttgut anbackt. Statt eines Punkts tastet er die gesamte Oberfläche ab, erfasst so das reale Volumen über Kegel, Trichter und unregelmäßige Formen hinweg und meldet Anbackungen oder Brückenbildung. Für Silos, Aufgabebunker, Brecher und Prozessbehälter heißt das: berührungslos, wartungsfrei, staubresistent — und ein echter 3D-Füllstand statt einer Einzelpunkt-Schätzung. OWL EYE® BUNKERS & FEEDERS ist genau um dieses Prinzip herum gebaut.
Kann OWL EYE® Buckets, Hopper und Rutschen auf Füllstand scannen? +
Ja. OWL EYE® BUNKERS funktioniert in jedem offenen oder teilweise offenen Behälter, in den ein 3D-LiDAR die Schüttgut-Oberfläche sehen kann — und das umfasst neben großen Silos auch Buckets, Hopper, Beschickungs-Rutschen und Zwischenbehälter. Typische Bucket-Scan-Installationen:
  • Beschickungs-Hopper und Aufgabe-Buckets — Füllvolumen kontinuierlich erfasst, sodass die upstream-Aufgabe an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden kann.
  • Brecher- und Mühlen-Aufgabe-Hopper — Choke-Feed-Überwachung; OWL EYE® markiert Teilfüllung oder Brückenbildung, bevor der Durchsatz einbricht.
  • Mobile und bewegliche Buckets — fest montierter Sensor scannt den Bucket positionsweise; das Volumen wird gegen die bekannte Bucket-Geometrie berechnet.
  • Rutschen und Zwischenbehälter — Verstopfungs-Überwachung; Profil-Unregelmäßigkeiten zeigen Brücken- oder Trichterbildung lange bevor die Rutsche zusetzt.
Montagehöhe typisch 0,5 bis 5 m über der Öffnung. Der Sensor wird bei der Inbetriebnahme gegen die Leer-Geometrie kalibriert; das Füllvolumen ist die Live-Differenz zwischen aktueller und leerer Oberfläche. Sensortyp, Reichweite und Schutzart kommen aus dem Multi-Vendor-Portfolio von OWL EYE® passend zum Einsatzfall (Bergbau-robust, Lebensmittel-hygienisch usw.).

Vergleich

Wann ist Radar tatsächlich die bessere Wahl als LiDAR? +
Drei klare Fälle. (1) Permanenter starker Staub — Zementklinker-Bunker, Kohlesilos mit dauernder Staub-Zirkulation. LiDAR-Fenster blendet binnen Stunden; Radar sieht hindurch. (2) Nur Einpunkt-Füllstand — Sie brauchen keine Oberflächen-Form, nur durchschnittliche Höhe. Radar ist einfacher, wartungsärmer. (3) Sehr lange Reichweiten (>300 m) — LiDAR-Signal-Rausch-Verhältnis fällt ab; Radar liefert auf km-Skala noch nutzbares Echo. Für alles andere — saubere Indoor-Hallen, Mehr-Zonen-Halden, Abrechnungs-Genauigkeit, Förderband-Querschnitte, LKW-Beladungsformen — gewinnt LiDAR-Auflösung um eine Größenordnung.
Halden-Messung vs Halden-Monitoring — was ist der Unterschied? +
Halden-Messung ist ein einzelner Erfassungsvorgang mit numerischem Ergebnis — Volumen in m³, Tonnage in t, unterzeichneter Bericht. Sie beantwortet die Frage: „Wie viel ist gerade in dieser Halde?" Manuelle Vermessung, Drohnenflug und terrestrischer Laserscan sind Messungen. Sie sind Momentaufnahmen. Halden-Monitoring ist ein kontinuierlicher Strom von Messungen über die Zeit, mit Trend, FIFO-Alter, Dead-Inventory-Erkennung und Alarmen. Es beantwortet: „Wie hat sich die Halde über die Schicht, die Woche, das Jahr entwickelt — und was tun wir als Nächstes?" Periodische Messung reicht für Audits, Jahresinventur oder Due Diligence. Kontinuierliches Monitoring ist nötig für operative Entscheidungen: Dispositionsplanung, Reclaim-Reihenfolge, Durchsatz-Abgleich gegen Waagentickets, Alarm bei Überfüllung oder unerwarteter Entnahme. OWL EYE® STOCKPILE liefert beides auf einer Plattform: jeder einzelne Scan ist eine vollständig signierte Messung mit ±1% Genauigkeit, und die Zeitreihe dieser Scans — archiviert als 3D-Blockmodelle — ist die Monitoring-Schicht. Kunden betreiben das System 24/7 im Live-Modus oder nach Plan (pro Schicht, pro Stunde). Für einmalige vermessungstaugliche Audits bieten wir zusätzlich Bulk Inventory mit einem terrestrischen Riegl-Scanner an.
Killt Staub nicht das LiDAR? Wie geht ihr mit staubigen Umgebungen um? +
Staub degradiert LiDAR, killt es aber selten. Drei Schichten Abhilfe: (1) Mehr-Echo-Signalverarbeitung — moderne Industrie-LiDAR liefern mehrere Echos pro Puls, der Algorithmus pickt das richtige (Staub-Echo wird rausgefiltert). (2) Optik-Fenster-Reinigung — einmal jährlich Sichtkontrolle in normaler Industrie-Umgebung, alle 6 Monate in staubigerer. (3) Druckluft-Auto-Reinigung — optionaler Impuls aufs Fenster alle 30 min, auf allen OWL EYE®-Plattformen verfügbar für sehr staubige Installationen (Zement, Salz, Düngemittel). Unsere Erfahrung: LiDAR funktioniert in 90 % der "staubigen" Industrie-Umgebungen problemlos. Die 10 %, wo nicht, sind die Fälle, in denen Radar berechtigt gewinnt.
Was ist mit Ultraschallsensoren? Die sind billiger. +
Ultraschall ist OK für Einpunkt-Füllstand in kleinen Behältern (unter ~10 m, ruhiges Material, keine Temperatur-Gradienten). Auf jeder Dimension, die für Industrie-Schüttgut-Monitoring zählt, scheitert es: Reichweite begrenzt auf 10-15 m, Genauigkeit ±5-10 % auf unebenen Oberflächen, Staub und Dampf streuen die Schallwellen, und es gibt überhaupt keine Oberflächen-Information — nur eine Mittelwert-Distanz. Kostenargumentation ist das einzige Pro-Ultraschall vs LiDAR. Für einen kleinen Dosier-Trichter bei 500 € ist es die richtige Wahl. Bei allem auf Halden-Skala wird der Preisunterschied vom Inventur-Fehler eines Jahres bei weitem überschritten.
Wie verhält sich LiDAR zur Bandwaage? +
Verschiedene Aufgaben. Eine Bandwaage misst Massendurchsatz an einem spezifischen Band — genau auf 0,5-1 % wenn kalibriert, aber nur an diesem Punkt und nur für bewegtes Material. LiDAR misst Volumen in beliebiger Geometrie: Halden, Bunker, LKW, plus den Querschnitt bewegter Bänder. In der Praxis ergänzen sie sich. Die Bandwaage ist Ihre Referenz für Material auf einem einzelnen Band. LiDAR liefert Halden-Inventuren, Bunker-Füllstände, LKW-Beladungsprofile, Mehrband-Übersicht und FIFO-Tracking — nichts davon kann eine Bandwaage. Sachtleben nutzt beides: LiDAR für alles Stationäre oder Geometrische, Bandwaagen als periodische Re-Kalibrierungs-Referenz für den LiDAR-Masse-Output.
Wie verhält sich LiDAR zur Drohnenbefliegung von Halden? +
Verschiedene Aufgaben. Eine Drohnenbefliegung erzeugt eine photogrammetrische Punktwolke aus einem einzelnen Flug — Genauigkeit 1–3 % mit vermessenem Passpunktnetz und 3–5 % ohne, aber nur zu diesem Zeitpunkt, nur wenn Wetter und Luftraum es zulassen und nur mit zertifiziertem Piloten vor Ort. Stationäres LiDAR wie OWL EYE® STOCKPILE misst kontinuierlich, 24/7, bei Regen, Staub, Schnee, Nebel und in der Nacht — kein Pilot, keine Flugfreigabe, kein Wetterfenster. Jeder Scan aktualisiert das Halden-Volumen im Dashboard innerhalb von Minuten, sodass Betrieb und Buchhaltung aus derselben Live-Zahl arbeiten. In der Praxis: Drohnen sind sinnvoll für einmalige As-Built-Aufnahmen oder weitläufige Gelände ohne Infrastruktur. Für jeden Lagerplatz, an dem die Volumen-Zahl die tägliche Disposition, den Abgleich oder die Vertragsfreigabe steuert, ist kontinuierliches LiDAR die richtige Wahl. Siehe LiDAR vs Drohne für Haldenüberwachung für den vollständigen Vergleich.
Warum nicht einfach bei manueller Vermessung oder Drohnenflug bleiben? +
Frequenz und Kosten. Manuelle Vermessung oder Drohnenflug liefert einen Snapshot — genau (wir bieten es selbst als Service an), aber gültig nur für den Aufnahme-Moment. Am nächsten Morgen, nach einer Schicht Annahme und Entnahme, ist die Inventur wieder falsch. Permanente LiDAR-Installation liefert gleiche Genauigkeit kontinuierlich, alle 5 Minuten wenn gewünscht, rund um die Uhr. Für einen typischen mittelgroßen Industriestandort mit 200+ Schichten pro Jahr liegt der Nutzen nicht im Preis der ersetzten Vermessungen — die Inventur wird meist ein- bis viermal im Jahr vermessen —, sondern in der Zeit dazwischen, in der Inventurdifferenzen von typisch 2–4 % gegenüber dem Buchbestand unbemerkt bleiben. Plus Sie bekommen FIFO-Tracking, Alarme und Schicht-für-Schicht-Reporting, was periodische Vermessung zu keinem Preis liefern kann.
Wie schneidet LiDAR im Vergleich zur Waagebrücke in der LKW-Disposition ab? +
Bei der Disposition ist der Vergleich einseitig. Eine Waagebrücke liefert eine Zahl pro LKW nach einem 30–60 s langen Halt-Tara-Schein-Zyklus und sagt der Disposition nichts darüber, wie der LKW beladen ist. Ein LiDAR-Durchfahrportal liefert in 8 s eine vollständige 3D-Ladungsform: Volumen, Füllgrad pro Zone, Schwerpunkt und einen Unter-/Überfüllungs-Hinweis — alles, während der LKW noch unter dem Portal steht. In der Praxis erkennt LiDAR damit Probleme, die die Waage nicht sieht: einen LKW mit korrektem Volumen, aber falscher Dichte (vermischtes Material), einen Kipper mit einseitiger Beladung, eine Teilfüllung, die im Vertrag pönalisiert ist. Die Disposition entscheidet am Portalausgang — nicht, nachdem der LKW das Werk verlassen hat. Die vollständige Vergleichstabelle steht auf LiDAR vs. Waagebrücke.
Wie groß ist der Durchsatzvorteil von LiDAR gegenüber einer Waagebrücke? +
Eine einzelne Waagebrücke mit einem Halt-Tara-Schein-Zyklus von 30–60 s schafft ~60 LKW pro Stunde im theoretischen Spitzenwert — im realen Betrieb mit Warteschlange und Belegausstellung liegt der Wert deutlich darunter. Ein zweispuriges OWL EYE® Truck Terminal-Portal, Durchfahrt bei 5 km/h mit 8 s Scan, hält 200+ LKW pro Stunde durch. Der Durchsatzunterschied wird in den Schichtwechsel-Spitzen an Steinbrüchen und Recyclinghöfen kritisch, wo eine staubende Waagebrücke zum Engpass des gesamten Standorts wird. Das LiDAR-Portal beseitigt diesen Engpass ohne zusätzliches Personal — der Fahrer bleibt im Führerhaus, kein Wiegeschein, kein dauerhaft besetztes Waagehäuschen. Die vollständige Durchsatzzeile steht in der Vergleichstabelle auf LiDAR vs. Waagebrücke.

Dead Inventory & FIFO

Was sind tote Lagerbestände und wie behebt kontinuierliche LiDAR-Überwachung das Problem? +
Tote Bestände sind Schüttgut-Anteile, die monatelang hinten oder unten in der Halde liegen, weil der Abzug immer von derselben Seite erfolgt. Sie binden Working Capital, altern aus der Spezifikation (Verbackung, Feuchte, Oxidation) und sorgen bei der jährlichen Bestandsaufnahme für unangenehme Überraschungen. OWL EYE® STOCKPILE beseitigt diesen blinden Fleck. Jeder Scan-Zyklus wird als 3D-Blockmodell mit Zeitstempel archiviert — das System weiß also genau, wann welcher Kubikmeter eingelagert wurde. Das Dashboard färbt die Halde nach Alter ein und markiert Zonen, die seit 30, 60 oder 90 Tagen nicht bewegt wurden. Echtzeit-Überwachung macht aus einer toten Ecke eine konkrete Zahl — und FIFO-Abzug wird planbar statt zufällig.
Wie erkennt LiDAR FIFO-Verstöße in der Halde? +
Jeder Scan-Zyklus wird als zeitgestempeltes 3D-Blockmodell archiviert. Die Halde wird in vom Betreiber definierte Zonen-Polygone aufgeteilt (nach Produkt, Kunde oder Qualität), und das System verfolgt das Materialalter je Zone — abgeleitet aus dem Zeitpunkt, an dem Material an diesen Koordinaten zuerst aufgetaucht ist. Wird aus einer jüngeren Zone abgezogen, während eine ältere Zone daneben noch Material enthält, meldet OWL EYE® STOCKPILE den FIFO-Verstoß in Echtzeit. Die Meldung nennt die Zone, die Altersdifferenz und die außer der Reihe abgezogene Tonnage und geht direkt in die Leitstand-Sicht und ins CMMS. Der monatliche Wertbindungs-Report aggregiert die Verstöße zu einer Kennzahl für das Controlling — inklusive der Tonnage, die aus der Spezifikation zu altern droht, bevor sie überhaupt angefasst wird.

Drohnenvermessung

Was kostet eine Drohnenbefliegung zur Haldenvermessung? +
Eine Drohnenbefliegung inklusive Auswertung kostet je nach Auswertetiefe ca. 1.200–2.500 €, zuzüglich Reisekosten. Den Unterschied macht der Umfang der Auswertung: reine Volumenberechnung je Haufwerk am unteren Ende — das komplette Paket aus Orthofoto, Digitalem Geländemodell (DGM), 3D-Mesh und Haldenaufmaß je Zone am oberen. Weil wir die Drohnenvermessung im gesamten DACH-Raum mit mehreren Standorten und Piloten vor Ort anbieten, bleiben die Reisekosten in der Regel klein. Sie erhalten vorab ein verbindliches Festpreis-Angebot, typisch innerhalb von zwei Werktagen. Details: Drohnenvermessung & Drohnenbefliegung; wer Bestandszahlen nicht für den Abschluss, sondern für Entscheidungen am selben Tag braucht, ist mit stationärem LiDAR richtig — nicht weil die einzelne Messung billiger ist, sondern weil es die Lücke zwischen den Befliegungen schließt.
Wie genau ist eine Drohnenvermessung von Halden? +
±2 % Volumengenauigkeit bei 2 cm Bodenauflösung (GSD). RTK-GNSS plus Passpunkte georeferenzieren jede Drohnenbefliegung auf 2 cm absolute Genauigkeit im Kunden-Koordinatensystem; die hochüberlappende Photogrammetrie liefert dichte Punktwolke, Orthofoto und Digitales Geländemodell. Damit liegt die Drohnenvermessung auf dem Niveau klassischer Vermessung — aber ein 30-Minuten-Flug deckt 5 Hektar ab, inklusive Halden, die zu Fuß gar nicht erreichbar sind. Am Markt liegt die typische Volumengenauigkeit einer Drohnenvermessung bei 1–3 % mit vermessenem Passpunktnetz und bei 3–5 % ohne, je nach Bildüberlappung; unsere RTK-Befliegung erreicht ±2 % bei 2 cm GSD. Zum Vergleich: Stationäres LiDAR misst ±1 % — und zwar kontinuierlich statt zum Stichtag. Wann sich welches Verfahren rechnet: LiDAR vs. Drohne; der Befliegungs-Service: Drohnenvermessung & Drohnenbefliegung.
Welche Einsatzzwecke deckt eine Drohnenbefliegung ab? +
Eine Drohnenbefliegung mit RTK-Photogrammetrie deckt fünf Einsatzzwecke ab — aus einem einzigen Flug: Haldenvolumenmessung und Mengenermittlung (Volumen je Halde mit ±2 %, Masse über die Schüttdichte), Gruben- und Steinbruchscans (Abraum-Kubatur, Geländeprofile, Soll-Ist gegen den Abbauplan), Streckenaufmaß und Trassenvermessung (Längs- und Querprofile für Erdbau und Förderband-Trassen), Gebäudehöhen und Gebäudeaufmaß (Höhen, Dach- und Fassadenflächen) sowie Höhenkartierung für Baustellen (DGM/DOM je Bautenstand, Baufortschrittsdokumentation, Erdmassen-Bilanz). Geliefert werden immer Orthofoto, Geländemodell, Punktwolke und die gewünschten Auswertungen — typisch 1.200–2.500 € inkl. Auswertung. Details: Drohnenvermessung & Drohnenbefliegung.

OWL EYE® Filling Terminal

Was ist das OWL EYE® Filling Terminal? +
OWL EYE® Filling Terminal ist ein industrielles 3D-LiDAR-System, das die Füllmenge auf der LKW-Ladefläche während der Verladung misst — unter dem Silo- oder Verladerohr oder bei Beladung per Radlader unter einem Mast. Sein Zweck: verhindern, dass der LKW überladen oder überfüllt wird. Der Sensor sitzt über dem Verladeplatz, erfasst zuerst die leere Mulde und verfolgt dann die wachsende Schüttgutoberfläche. Der Bediener sieht das Volumen in m³ live, und die Verladung endet beim Sollvolumen. Bei gleichbleibender Schüttdichte wird die Ladung auf ±0,5 t genau erfasst. Gewogen und abgerechnet wird weiterhin auf der Waage. Der LKW wird per Kennzeichen oder RFID identifiziert, jede Verladung wird ins ERP gebucht. Wer stattdessen die fertige Ladung in der Durchfahrt messen will, findet das im OWL EYE® Truck Terminal.
Kann die Verladung automatisch beim Sollvolumen stoppen? +
Ja. Das Sollvolumen wird je Auftrag oder je LKW vorgegeben. Erreicht das Live-Volumen diesen Wert, sendet OWL EYE® ein Signal per OPC UA oder REST an die Verladesteuerung — etwa um das Verladerohr zu schließen — oder zeigt es auf dem Bedienerdisplay am Verladeplatz an. Der Bediener behält die Kontrolle: Ob das Signal das Rohr direkt schließt oder den Bediener auffordert, wird je Standort gemeinsam mit Ihrer Automatisierung festgelegt.
Funktioniert das auch bei Beladung per Radlader, nicht nur unter dem Verladerohr? +
Ja. Bei Radladerbeladung sitzt der Sensor an einem Mast am Verladeplatz und blickt in die Mulde. Jede gekippte Schaufel hebt die gemessene Oberfläche an — das Volumen auf der Ladefläche wächst Schaufel für Schaufel, und der Radladerfahrer sieht, wie viel bis zum Sollvolumen noch fehlt. Unter dem Silo- oder Verladerohr ist das Prinzip dasselbe — das Material kommt nur als kontinuierlicher Strom statt schaufelweise.
Welche Fahrzeuge können gemessen werden? +
Alle Fahrzeuge mit oben offener Ladefläche: Kipper, offene Schüttgutauflieger, Schubboden-Auflieger und Muldenkipper. Der Sensor muss in die Mulde hineinsehen können. Geschlossene Silofahrzeuge lassen sich nicht messen: Sie werden über einen geschlossenen Domdeckel befüllt, die Schüttgutoberfläche ist nicht sichtbar.
Ersetzt das System die Fahrzeugwaage oder Verladewaage? +
Nein — die Fahrzeug- oder Verladewaage brauchen Sie weiterhin. Sie wiegt den LKW und ist die geeichte Grundlage für die Abrechnung (eichpflichtige Wägung). Das Filling Terminal hat eine andere Aufgabe: Es misst das Volumen live während der Verladung und verhindert so, dass der LKW überladen oder überfüllt wird. Die Waage wiegt und rechnet ab; das Filling Terminal sorgt dafür, dass der LKW dort richtig beladen ankommt.
Wie genau ist die Messung während der Befüllung? +
Bei gleichbleibender Schüttdichte erfasst das Filling Terminal die Verladung auf ±0,5 t genau. Der LiDAR misst das Volumen auf der Ladefläche; die Tonnage ist dieses Volumen multipliziert mit der Schüttdichte des Materials, die je Material kalibriert wird. Solange die Schüttdichte gleich bleibt, gilt die Genauigkeit in Tonnen. Schwanken Feuchte oder Körnung, ändert sich die Schüttdichte — und damit die aus dem Volumen abgeleitete Tonnage. Die Vor-Ort-Analyse an Ihrer Verladestelle bestätigt die Einbaugeometrie: Verladerohr oder Radladerbeladung, Sensorposition über dem Verladeplatz und Staub während der Befüllung. Eichfähige Referenz für die Masse bleibt Ihre Verladewaage oder Fahrzeugwaage.
Filling Terminal oder Truck Terminal — was passt? +
Das Filling Terminal misst während der Verladung am Verladeplatz — damit stoppen Sie beim Sollvolumen. Das OWL EYE® Truck Terminal misst die fertige Ladung in der Durchfahrt nach der Verladung, etwa an der Einfahrt oder neben der Waage. Wer von Anfang an richtig verladen will, nimmt das Filling Terminal; wer prüfen will, was das Werk verlässt oder dort ankommt, das Truck Terminal. Beide laufen auf derselben Software und lassen sich an einem Standort kombinieren.

Allgemein

Was ist OWL EYE® und was wird damit gemessen? +
OWL EYE® ist eine industrielle 3D-LiDAR-Plattform zur Erfassung von Volumen, Masse und Durchsatz bei Schüttgütern. Sie deckt sechs Einsatzbereiche aus einem einzigen Software-Stack ab: Halden in Hallen und auf Freilagern, Förderbänder, Lkw-Durchfahrtsterminals, Silos und Bunker sowie mobile Einheiten auf Radladern oder Baggern. Alle Varianten teilen sich dasselbe Dashboard, dieselben REST-, OPC-UA- und SAP-Schnittstellen und dieselbe Kalibrier-Kette — Sie können also mit einem Band oder einer Halde starten und schrittweise zu einer werkweiten Messlösung ausbauen, ohne die Software zu wechseln.
Welche Methoden gibt es für die Volumenmessung von Schüttgut? +
Vier Methoden dominieren in der Industrie bei der Volumenmessung von Schüttgut, jede mit klarem Einsatzschwerpunkt: (1) Manuelle Vermessung — Maßband, Rute, Totalstation. Günstig pro Messung, aber langsam, erfordert Stillstand der Fläche, und die Genauigkeit hängt vom Vermesser ab. Typisch ±2-3%. Nur für sehr seltene Audits sinnvoll.
(2) Drohnen-Photogrammetrie — eine UAV befliegt den Lagerplatz und rekonstruiert die Oberfläche aus überlappenden Fotos. Schnell für offene Außenhalden, aber wetterabhängig, an vielen Standorten reglementiert und mit Passpunkten auf 1–3% genau, ohne Passpunkte auf 3–5%. Keine Innen-Abdeckung, keine kontinuierlichen Daten.
(3) Terrestrisches Laserscanning — ein vermessungstauglicher Scanner (z.B. Riegl VZ-1000) erreicht >99% Genauigkeit, aber das Team muss für jede Aufnahme vor Ort sein. Optimal für Jahresinventur, Due Diligence oder Handelsverifikation.
(4) Stationäre LiDAR — fest montierte 3D-LiDAR-Sensoren über Kopf liefern kontinuierliche ±1%-Volumenwerte 24/7, innen oder außen, auch durch Staub. Die einzige Methode, die operative Entscheidungen in Echtzeit trägt. OWL EYE® deckt alle vier ab. OWL EYE® STOCKPILE ist das stationäre LiDAR-System für kontinuierliche Überwachung; Bulk Inventory ist der terrestrische Audit-Service; Drohnen-Survey ist die Luft-Option für einmalige Aufnahmen. Welche Methode passt, hängt davon ab, wie häufig die Zahl gebraucht wird und welche Toleranz der nachgelagerte Prozess fordert.
Welche Materialien kann OWL EYE® messen? +
Praktisch jedes Schüttgut, das liegt, fällt oder fließt. Im aktiven Einsatz: Salz und Kali, Kohle und Koks, Eisenerz, Kupfererz, Bauxit, Kalkstein, Zement, Steinbruchmaterial und Zuschlagstoffe, Hackschnitzel, Pellets, Biomasse und Holzkohle, Zuckerrüben und Getreide sowie verschiedene Recycling-Ströme. Materialfarbe, Korngröße und Feuchte haben keinen nennenswerten Einfluss auf das LiDAR-Signal — jeder Standort wird bei der Inbetriebnahme materialdichte-kalibriert, sodass aus dem Volumen in m³ automatisch die Masse in Tonnen wird.
Wie genau misst OWL EYE®? +
Alle stationären OWL EYE®-Systeme — Stockpile, Truck Terminal, Volume Flow, Bunkers & Feeders und Mobile Mapping — liefern unter industriellen Bedingungen nach Vor-Ort-Kalibrierung eine volumetrische Genauigkeit von ±1%. Dieser Wert ist im aktiven Betrieb gemessen (K+S, proFagus, Nordzucker, Aurubis, Sachtleben Minerals), keine Laborangabe. Für einmalige Aufnahmen bieten wir zusätzlich den Bulk-Inventory-Service an: ein vermessungstauglicher Riegl VZ-1000 Laserscanner erreicht >99% Volumengenauigkeit bei 8 mm Distanzpräzision auf 100 m. Ideal für Jahresinventur, Due Diligence oder Handelsverifikation.
Wie lang sind Lebensdauer und Garantie eines OWL EYE®-Sensors? +
OWL EYE® setzt auf Solid-State-LiDAR-Sensoren — keine rotierenden Spiegel, keine mechanischen Scan-Teile, kein Kontakt zum Schüttgut. Damit entfallen genau die Komponenten, die bei industrieller Messtechnik üblicherweise zuerst ausfallen. Die praktische Nutzungsdauer ist entsprechend lang: Die Sensoren sind für den durchgehenden 24/7-Betrieb im Bereich −40 °C bis +80 °C ausgelegt. Jede Installation kommt mit einer Herstellergarantie auf die Hardware; die genaue Laufzeit steht in Ihrem Projektangebot. Da das System keine Verschleißteile hat, gibt es keine planmäßige mechanische Wartung — das Reinigen des Sensorfensters in staubigen Umgebungen ist die einzige Routineaufgabe, und das Dashboard meldet, wenn die Signalqualität nachlässt. Ein optionaler Servicevertrag ergänzt Fernüberwachung, Firmware-Updates, Kalibrierprüfungen und eine garantierte Reaktions-SLA. Viele Kunden nutzen ihn, damit das OWL EYE®-Team eine Drift oder ein verschmutztes Fenster erkennt, bevor es die Produktionsdaten beeinflusst. Für genaue Garantiebedingungen und die erwartete Nutzungsdauer Ihrer Sensorkonfiguration fragen Sie uns unter info@sachtleben-technology.com.
Ist OWL EYE® für ATEX- / Ex-Zonen geeignet? +
Viele Schüttgüter — Getreide, Zucker, Holzpellets, bestimmte Erze und Chemikalien — erzeugen Staub, der eine explosionsfähige Atmosphäre bilden kann. Ob ein Messgerät in einem solchen Bereich installiert werden darf, hängt von der ATEX-Zoneneinteilung der konkreten Stelle ab (Zone 20 / 21 / 22 für Staub, Zone 0 / 1 / 2 für Gas), die im Explosionsschutzdokument Ihres Standorts festgelegt ist. Für Installationen in oder nahe einer eingestuften Zone bietet OWL EYE® ein Ex-Schutzgehäuse für ausgewählte Sensoren — der Sensor sitzt im Gehäuse und misst hindurch, sodass die Messung läuft, ohne die Elektronik der explosionsfähigen Atmosphäre auszusetzen. Nicht jeder Sensor im Portfolio hat eine Ex-Gehäuse-Option, und die geeignete Zone hängt von der konkreten Konfiguration ab. Wir prüfen daher Ihre Zoneneinteilung projektbezogen gemeinsam mit Ihnen und bestimmen die richtige Lösung für genau diese Montageposition — einen Sensor im Ex-Gehäuse innerhalb der Zone oder einen Standardsensor außerhalb der eingestuften Zone mit freier Sichtlinie hinein. Wenn Sie einen ATEX-eingestuften Bereich haben, nennen Sie uns bei der Kontaktaufnahme bitte Zone und Material — schreiben Sie an info@sachtleben-technology.com. Wir bestätigen Ihnen schriftlich, was für Ihre konkrete Situation möglich ist und was nicht, bevor irgendetwas angeboten wird.

Installation & Support

Wie lange dauert die Installation? +
Das hängt von der Lösung ab. Typische Inbetriebnahmezeiten aus unseren Referenzprojekten: - OWL EYE® Volume Flow — Stunden pro Band (Sensormontage und Kalibrierung in einem einzigen Termin). - OWL EYE® Stockpile — unter zwei Wochen, inklusive Hallenaufmaß, Sensorplanung, Montage sowie SPS-/Netzwerkintegration. - OWL EYE® Truck Terminal — unter einer Woche Arbeit vor Ort plus Vorlaufzeit für das Portal-Fundament; das Gesamtprojekt liegt typischerweise unter drei Wochen. Jedes Paket beinhaltet Schulung für Ihr Team, dokumentierte Schnittstellen, Predictive Maintenance und 24/7-Remote-Support.
Lässt sich OWL EYE® in unsere SAP-, ERP- und SPS-Systeme integrieren? +
Ja. Jede OWL EYE®-Variante wird mit demselben Integrations-Toolkit ausgeliefert: REST API, OPC UA, native SAP-Integration und Analogsignale (4–20 mA) für ältere SPS-Umgebungen. Volumen, Masse, Füllstand, Durchsatz und Schwellwertalarme lassen sich direkt in Ihre bestehenden Systeme übergeben — ohne proprietäre Middleware dazwischen. Die Software läuft container-basiert mit dokumentierten Schnittstellen — Ihre IT kann sie On-Premise, in der DMZ oder in einer Private Cloud betreiben. Alle Varianten teilen sich Dashboard und APIs, sodass ein späterer Ausbau um einen zweiten Sensortyp kein zweites Integrationsprojekt nach sich zieht.
Lässt sich OWL EYE® an eine bestehende SPS nachrüsten, ohne unsere IT-Abteilung einzubinden? +
Ja. OWL EYE® arbeitet als eigenständiges Edge-System: Sensor und lokale Recheneinheit erledigen Messung und Berechnung vollständig vor Ort, ohne Verbindung zu Ihrem Firmen-IT-Netz. Für eine SPS-Nachrüstung liefert die OWL EYE®-Edge-Einheit die Messwerte direkt an Ihre Steuerung — über die Industrieprotokolle, die eine SPS ohnehin beherrscht: OPC UA, Modbus TCP oder potentialfreie / analoge Ausgänge. Das ist eine automatisierungsseitige Anbindung, die Ihr Prozess- oder Elektroteam übernimmt; sie berührt das Büronetz nicht. Es sind also kein IT-Onboarding, keine Firewall-Änderung und keine Sicherheitsfreigabe für das Unternehmensnetz nötig. Wenn Sie die Daten später doch in SAP, einem Cloud-Dashboard oder einem MES haben wollen, lässt sich diese Integration ergänzen — sie ist aber optional und vollständig getrennt davon, Live-Werte in die SPS zu bringen. Viele Kunden starten mit der reinen SPS-Nachrüstung und ergänzen die übergeordnete Integration Monate später. Nennen Sie uns unter info@sachtleben-technology.com, welche SPS und welches Protokoll Sie nutzen — wir bestätigen Ihnen die genaue Verdrahtung und die Datenpunkte für Ihren Aufbau.

Massenbilanz & Abstimmung

Wie schließt OWL EYE® eine Lücke in der Materialbilanz? +
Eine Lücke in der Materialbilanz ist die unerklärte Differenz zwischen dem, was zugebucht wurde (Aufgabe, Anlieferungen), und dem, was abgebucht wurde (Produktion, Versand, dokumentierter Bestand). Die Ursache liegt meist beim Bestand selbst: Bandwaagen messen den Fluss an einem Punkt, die dazwischen liegende Halde wird geschätzt. OWL EYE® schließt den Kreis auf der Bestandsebene. Eine kontinuierliche 3D-LiDAR-Erfassung jeder Halde und jedes Bunkers liefert ein echtes Volumen — und über die Materialdichte eine echte Tonnage — exakt zum Stichzeitpunkt der Periode. In der Abgleichsbuchung schrumpft die Spalte "unerklärter Verlust", weil Anfangs- und Endbestand gemessen sind, nicht gebucht. Verbleibende Abweichungen lassen sich dann auf Waagendrift, Feuchte oder Probenahme zurückführen — und beheben, statt sie als „Schwund" abzuschreiben.
Was ist Mine-to-Mill-Reconciliation und wie hilft LiDAR dabei? +
Mine-to-Mill-Reconciliation ist der Abgleich zwischen dem, was das geologische Blockmodell prognostiziert hat (Gehalt, Tonnage), und dem, was tatsächlich in der Aufbereitung ankommt — Grube, Brecher, ROM-Halde, Mühlenaufgabe — um Ausbringung und Gradkontrolle zu verifizieren. Das schwächste Glied ist fast immer die ROM-Halde: LKW kippen auf, der Bagger holt ab, und die dazwischenliegende Tonnage wird rückgerechnet. OWL EYE® STOCKPILE misst die Halde direkt. Pro Schicht meldet das Dashboard die tatsächlichen Tonnen auf der Fläche, die zugeführten Tonnen und die entnommenen Tonnen. Kombiniert mit den Bandwaagen an Mühlenaufgabe und Brechereinlauf wird der Abgleich vollständig gemessen — keine geschätzten Bestandsterme. Abweichungen gegen das Blockmodell sind dann reale Signale über Verdünnung, Gradkontrolle oder Ausbringung, nicht Artefakte ungemessener Bestände.

OWL EYE® Mobile Mapping

Wie funktioniert Mobile Mapping ohne Vermessungsteam? +
Die 3D-LiDAR-Einheit mit GNSS/SLAM wird direkt auf das Kabinendach Ihres Radladers, Baggers oder Muldenkippers montiert. Die Maschine arbeitet ganz normal weiter — jede Fahrt zwischen den Halden wird zu einem frischen Messdurchgang, und das System fügt die Punktwolken im Hintergrund laufend zu einem aktuellen 3D-Modell des Lagerplatzes zusammen. Im Außenbereich nutzt die Einheit RTK-GPS für zentimetergenaue Positionierung. Im Innenbereich, wo kein GPS verfügbar ist, schaltet sie auf SLAM (simultane Lokalisierung und Kartierung) per LiDAR um. Gleiche Hardware, gleiches Dashboard, keine Änderung am Arbeitsablauf des Fahrers.
Welche Fahrzeuge können mit OWL EYE® MOBILE MAPPING ausgerüstet werden? +
Das Standard-Kit (3D-LiDAR + GNSS + IMU + Edge-Rechner) ist für Radlader und Bagger der 5-50-Tonnen-Klasse ausgelegt — Caterpillar, Komatsu, Volvo, Liebherr, Hitachi etc. Wir haben es auch auf Muldenkipper, Teleskopstapler und sogar einem UTV für Vermessungsarbeiten installiert. Die Montagehalterung wird pro Maschinen-Modell angepasst, die übrige Hardware ist über alle Fahrzeugtypen identisch. Strom: Standard 12 / 24 V aus der Kabine — keine Zusatzbatterie nötig.
Wie genau ist Mobile Mapping in der Halle ohne GPS? +
In der Halle wechselt das System von GNSS auf SLAM (Simultane Lokalisierung und Kartierung) und nutzt den LiDAR selbst als Positionsreferenz. Typische Drift liegt unter 0,5 % je 100 m Fahrweg, was einer Volumengenauigkeit von ±2-3 % über eine normale Lagerhalle entspricht. Mit bekannten Bodenmarkern (z.B. Ecken-Targets in der Halle) lässt sich die SLAM-Lösung auf <0,1 m fixieren und erreicht die gleichen ±1 % wie der Outdoor-RTK-GPS-Modus.
Auf welche Fahrzeuge lässt sich OWL EYE® mobiles LiDAR montieren? +
Das Standard-Kit für OWL EYE® mobiles LiDAR (3D-LiDAR + GNSS + IMU + Edge-Rechner) ist auf die Arbeitsflotte ausgelegt, die fast jeder Schüttgut-Betrieb fährt. Am häufigsten: Radlader der 5–50-t-Klasse (Caterpillar, Komatsu, Volvo, Liebherr, Hitachi) mit der Kabinendach-Klemme. Unter Tage: LHDs / Fahrlader (Sandvik, Epiroc, Caterpillar) im reinen SLAM-Modus, wo es kein GPS gibt. Das gleiche Kit haben wir auch auf Baggern für stationäre Vermessungen vom Ausleger, auf Muldenkippern für Förderstraßen-Tracking und Strossen-Erfassung sowie auf Teleskopstaplern und UTVs für Einzelkampagnen installiert. Die Montagehalterung wird pro Maschinenmodell angepasst, der Rest der Hardware ist identisch. Strom: Standard 12 / 24 V aus der Kabine — keine Zusatzbatterie, kein Tiefbau, kein Umbau.
Worin unterscheidet sich Radlader-Scanning vom stationären Halden-Scan? +
Ein stationärer Halden-Scan (unsere OWL EYE® STOCKPILE-Lösung) arbeitet mit fest montierten LiDAR-Sensoren auf Masten oder Wänden. Das Sichtfeld ist auf das begrenzt, was jeder Sensor vom Standort aus sieht — ideal für Halden, die ungefähr am gleichen Platz bleiben, aber blind für alles, was hinter einer anderen Halde oder außerhalb des Kegels liegt. Ein Radlader-Scan bewegt den Sensor mit der Maschine. Jede Fahrt zwischen den Halden eröffnet einen neuen Blickwinkel, sodass sich das 3D-Hofmodell aus vielen Sichtpositionen aufbaut — keine Schattenzonen, keine starre Sichtgeometrie, kein Tiefbau für Masten. Der Trade-off: Das Modell aktualisiert sich mit der Maschinenaktivität, nicht kontinuierlich. Ein stehender Lader bringt keine frische Aufnahme seiner Halde. Die meisten großen Höfe fahren beides: feste Sensoren auf den hochwertigen Hauptbergen (kontinuierlich, in Echtzeit), Radlader-LiDAR für den Rest des Geländes (volle Abdeckung, kein Tiefbau). Gleiches Dashboard, gleicher ERP-Anschluss, gleiche Volumenzahlen.

Industrielle Objekterkennung

Was kostet maßgeschneiderte Wahrnehmungs-Software? +
Wir veröffentlichen keine Listenpreise, weil jedes Projekt auf Ihre Daten und Ihre Entscheidungs-Logik zugeschnitten wird — aber wir arbeiten in drei berechenbaren Tiers. Discovery & Assessment — ein 1–3-tägiger Workshop, vor Ort oder remote, Festpreis im unteren vierstelligen Bereich. Sie erhalten eine schriftliche Machbarkeits-Note, einen empfohlenen nächsten Schritt und ggf. ein Festpreis-Angebot für das Folge-Projekt. Lohnt sich auch ohne Folge-Auftrag — viele Kunden nutzen die Note, um zwei oder drei Anbieter zu vergleichen. Custom Pipeline / Tool — ein 4–12-Wochen-Projekt, das eine fertige Wahrnehmungs-Pipeline liefert (Parser + Algorithmus + Dashboard oder OPC-UA-Anbindung). Fester Scope, Festpreis, Code-Übergabe am Ende. Übliche Projektgröße liegt im mittleren fünf- bis unteren sechsstelligen Bereich, je nach Datenvolumen, Sensor-Anzahl und Integrations-Tiefe. Langfristige Partnerschaft — monatlicher Retainer für laufende Entwicklung und On-Call-Support. Dimensioniert nach benötigter Team-Kapazität (typisch 0,5–2 FTE-Äquivalente). Quartalsweise Roadmap inklusive. Alle drei Tiers enthalten Quellcode, schriftliche Dokumentation und saubere Übergabe — keine Lizenz-Abhängigkeit von uns. Vollständiges Zusammenarbeits-Modell siehe unsere Industrielle Objekterkennung.
Wie lange dauert eine maßgeschneiderte Wahrnehmungs-Pipeline? +
Vom unterzeichneten Vertrag bis zum produktiven Tool rechnen Sie mit 4–12 Wochen für ein Standard-Custom-Pipeline-Projekt. Die Spanne wird von drei Faktoren bestimmt. Datenlage. Wenn Sie bereits gelabelte Daten oder repräsentative Aufnahmen haben, starten wir in Woche 1 mit dem Training. Müssen wir Datenerfassung aufsetzen, einen Sensor ergänzen oder von Null labeln, kommt vorne 1–3 Wochen dazu. Integrations-Tiefe. Ein eigenständiges Dashboard mit REST-Schnittstelle ist der schnellste Weg — typisch 4–6 Wochen. OPC-UA-Anbindung in eine laufende Leittechnik, mit Verriegelungen, Werks-Abnahme und kundenseitigem Change-Management, eher 8–12 Wochen. Sensor-Anzahl und Anlagen-Komplexität. Ein LiDAR + eine Kamera in einer sauberen Innen-Umgebung geht schneller als ein 6-Sensor-Portal im Freien mit Staub, Schnee und wechselndem Licht. Den Unterschied schneiden wir vorab im Discovery-Workshop sauber zu. Für ein schnelleres erstes Signal empfehlen wir das Discovery & Assessment-Tier — 1–3 Tage, Festpreis, schriftliche Machbarkeits-Note innerhalb einer Woche. Vollständiges Modell siehe Industrielle Objekterkennung.
Wem gehören Code und IP, die wir bei Ihnen beauftragen? +
Ihnen. Unser Standard-Vertrag überträgt das volle Eigentum am projektspezifischen Code, an den Modell-Gewichten, an Trainingsdaten (soweit die Daten Ihnen gehören) und an der Dokumentation bei der Abnahme an Sie. Wir behalten keine Hintertür-Lizenz und binden Sie nicht an einen Wartungsvertrag. Was bei uns bleibt, ist unser vorhandener Werkzeugkasten — wiederverwendbare Bibliotheken, Kalibrier-Utilities, generische Daten-Parser, der OWL EYE®-Kern — den wir Ihnen lizenzgebührenfrei für das gelieferte Tool lizenzieren. Das ist dieselbe Grenze, die jedes seriöse Ingenieurbüro zieht: Wir bringen den Werkzeugkasten, Sie behalten das Ergebnis. Wenn Sie eine andere IP-Vereinbarung wollen — etwa ein gemeinsames Patent auf einen neuartigen Algorithmus oder ein gemeinsam entwickeltes Modell, das wir beide mit Einwilligung wiederverwenden — regeln wir das explizit im Projektvertrag. Sagen Sie es vorab im Discovery-Workshop. Vollständige Details auf unserer Seite zur Industriellen Objekterkennung.
Können Sie unsere vorhandenen Kameras und LiDAR-Sensoren weiterverwenden? +
In den meisten Fällen ja. Unsere Toolchain ist auf der Datenebene sensor-agnostisch. Wenn Ihre Sensoren ein Standard-Format liefern (PCD, LAS, E57 für Punktwolken; RTSP, GigE Vision, USB3 Vision für Kameras), binden wir sie an einem Tag an. Wir haben mit Riegl, Livox, Faro, Hesai, Velodyne, Ouster, Basler, FLIR, Allied Vision und IDS gearbeitet. Wir sagen Ihnen ehrlich, wenn die vorhandene Hardware nicht das richtige Werkzeug ist. Übliche Fälle, in denen wir zum Tausch raten: - Der vorhandene LiDAR ist zu schmal (FoV oder Reichweite), um den gewünschten Bereich abzudecken — meist durch Repositionierung gelöst, bevor neu gekauft wird. - Die Kamera auto-belichtet auf einer Szene mit hohem Kontrast (Sonne + Schatten am Tor), das bricht die Klassifikations-Zuverlässigkeit — gelöst durch Wechsel auf eine manuell belichtbare Industrie-Kamera mit HDR-Sensor. - Vendor-Lock-in des vorhandenen Sensors (proprietärer Stream, kein dokumentiertes SDK) macht die Anbindung teurer als ein Livox-Ersatz. Wir verdienen nicht am Weiterverkauf von Hardware an Sie. Wenn Sie wollen, dass wir neue Sensoren beschaffen, läuft das über unseren regulären Kanal Handelsware & Produkte zum Listenpreis. Scoping-Modell siehe Industrielle Objekterkennung.

Preise & Verträge

Wie ist die Preisgestaltung aufgebaut? +
Hardware und Installation als einmalige Projektkosten, dazu optional ein Servicevertrag für laufenden Remote-Support und SLA. Mehr nicht — keine Kosten pro Messung, keine Dashboard-Lizenzen pro Nutzer. Wir veröffentlichen keine Listenpreise, weil jeder Standort wirklich unterschiedlich ist: die Sensoranzahl hängt von der Hallengeometrie ab, der Integrationsumfang von Ihrer IT-Landschaft und die Kalibrierung vom Material. Schreiben Sie uns kurz an info@sachtleben-technology.com — wir antworten in der Regel innerhalb eines Werktags mit einem detaillierten Angebot.
Was kostet die Hardware typischerweise? +
Die Hardware wird projektbezogen kalkuliert, denn der Investitionstreiber ist die Sensoranzahl — und die hängt von der Standortgeometrie ab, nicht von einer Preisliste. Als Faustregel: Eine Volume-Flow-Installation an einem einzelnen Band nutzt einen 2D-LiDAR-Sensor und liegt in einer ganz anderen Größenordnung als eine große Außenhalde oder Lagerhalle mit mehreren Boxen, die mehrere 3D-Einheiten brauchen kann, um die Geometrie ohne tote Winkel abzudecken. ATEX-Gehäuse und Schutzgehäuse für raue Umgebungen erhöhen die Materialkosten. Schreiben Sie uns an info@sachtleben-technology.com — in der Regel kommt innerhalb eines Werktags ein detailliertes Angebot zurück.
Was ist im Preis enthalten? +
Der Projektpreis umfasst Hardware plus Installation einmalig — schlüsselfertig, nicht als Kiste voller Sensoren. In jedem Projekt enthalten:
  • Standortaufnahme und Sensor-Layout-Planung
  • Montagekonstruktionen, Verkabelung und Inbetriebnahme
  • Materialkalibrierung für Ihre spezifischen Schüttgüter und Dichtebereiche
  • Anbindung an SCADA, SAP, MES oder PLS mit individuellen Datenpunkten
  • Dashboard-Zugang — keine Lizenzkosten pro Nutzer
Ein eigenständiges Dashboard ist einfacher als eine vollständige ERP-/MES-Anbindung, und die Kalibrierzeit wächst mit der Zahl der Materialien — beides ist im Angebot abgebildet.
Gibt es laufende Kosten nach der Installation? +
Es gibt keine Gebühren pro Messung und keine Lizenzkosten pro Dashboard-Nutzer. Nach der Inbetriebnahme läuft das System auf der Hardware, die Ihnen bereits gehört. Die einzige optionale laufende Kostenstelle ist ein Servicevertrag für Fernwartung und SLA — er umfasst Überwachung der Sensorgesundheit, Firmware-Updates, Nachkalibrierung bei geändertem Materialmix und priorisierte Reaktionszeiten, falls etwas Aufmerksamkeit braucht. Kunden buchen den Servicevertrag typischerweise dann, wenn die OWL EYE®-Messwerte in Sicherheitslogik, eichrechtliche Verwiegung oder den Monatsabschluss einfließen — dort wäre unbemerkter Sensordrift teuer. Für unkritische Standorte ist er wirklich optional.
Wie lange ist die typische Amortisationszeit von OWL EYE®? +
Die meisten Installationen amortisieren sich innerhalb von 12 bis 24 Monaten, abhängig davon, was die Volumen-Zahl ersetzt. Am schnellsten amortisieren sich (unter 12 Monaten) Standorte, an denen das LiDAR-Signal eine wiederkehrende Kostenstelle eliminiert — manuelle Steig-und-Maßband-Inventuren, Standgeld auf LKW-Warteschlangen an der Waage oder Monatsend-Inventur, die den Betrieb anhält. Die nächste Stufe (12-18 Monate) sind Standorte, an denen die Daten einen Prozess-Gewinn freisetzen — weniger über-/unterbeladene LKW, weniger Silo-Überfüll-Vorfälle, bessere FIFO-Kontrolle bei verderblichem Schüttgut, weniger Dead Inventory beim Jahresend-Audit. Längere Amortisationen (18-24 Monate) sind typischerweise reine Inventur-Genauigkeits-Projekte, bei denen die Betriebskosten bereits niedrig waren. Schildern Sie uns Ihren Fall an info@sachtleben-technology.com — wir modellieren die Amortisation gegen Ihre konkreten Ersatz-Kosten und den aktuellen Mess-Takt, in der Regel innerhalb eines Werktags.

Services

Worin unterscheidet sich OWL EYE® Stockpile (Produkt) von Bulk Inventory (Service)? +
OWL EYE® STOCKPILE ist eine feste Installation: wir liefern, montieren auf Dach oder Mast, integrieren in Ihr ERP — danach betreiben Sie das System dauerhaft im 24/7-Betrieb. Es liefert kontinuierliche Volumenüberwachung mit ±1% Genauigkeit und vollständigem historischem Archiv — die richtige Wahl, wenn Sie laufend ein Inventar brauchen. Bulk Inventory ist eine einmalige Ingenieursdienstleistung: unser Team kommt mit einem vermessungstauglichen Riegl VZ-1000 Laserscanner vor Ort, erfasst alle Halden in wenigen Stunden und liefert Punktwolke, Höhenplan und unterschriebenes Messprotokoll innerhalb von zwei Werktagen bei >99% Genauigkeit. Ideal für Jahresinventur, Audit-Begleitung oder Due Diligence — und als Referenzaufnahme, falls Sie eine Investition in das feste Produkt prüfen.

Silo-Überfüllsicherung

Wie verhindert OWL EYE® eine Silo-Überfüllung — welche Schwellwerte und Alarme gibt es? +
OWL EYE® BUNKERS misst Füllstand und Rest­volumen kontinuierlich, nicht als diskretes Schalter-Ereignis. Damit sind konfigurierbare Schwellwerte möglich, lange bevor ein Schaufel-Schalter reagieren würde:
  • Niedrig — Material läuft aus; Disposition wird gewarnt, Nachbefüllung getriggert oder der Betrieb informiert.
  • Hoch — erste Warnung, dass der Kopfraum schrumpft. Bediener können die Aufgabe drosseln, bevor die Kuppel erreicht ist.
  • Kritisch — echte Überfüllsicherung. Harter Verriegelungs-Kontakt an die SPS stoppt die Aufgabe oder weist die nächste Charge zurück.
Jeder Schwellwert ist pro Silo und pro Material konfigurierbar — mit Hysterese, damit normale Befüll-/Entleer-Zyklen keine Alarm-Fluten auslösen. Alarme gehen an OPC UA, REST, MQTT, E-Mail oder SMS; der SPS-Kontakt für verriegelte Stopps ist der häufigste Kanal. Da das LiDAR die gesamte Oberfläche erfasst, erkennt das System zusätzlich asymmetrische Aufbauten, Wand-Anbackungen und Auslauftrichter-Verstopfungen — Fehlerbilder, die eine Punkt-Sonde nicht sehen kann. Aus der einen Schalter-Stelle wird ein kontinuierliches Zustandssignal.
Wie unterscheidet sich LiDAR-Überfüllsicherung vom mechanischen Füllstandsschalter? +
Ein mechanischer Hochfüllschalter — Drehflügel, Schwinggabel, kapazitiver Stab — liefert ein binäres Signal an einer einzigen festen Höhe im Silo. Vor diesem Punkt: kein Signal. Über asymmetrische Aufbauten an der gegenüberliegenden Wand: keine Information. Über seinen eigenen Zustand: ebenfalls keine Information bis zur nächsten manuellen Funktionsprüfung. Klemmt das Paddel, korrodiert die Zuleitung oder backt Material an der Gabel an, kann das Silo zwischen zwei Prüfintervallen unbemerkt überfüllen. Die OWL EYE® LiDAR-Überfüllsicherung arbeitet umgekehrt. Ein 3D-LiDAR-Sensor über dem Silo erfasst die gesamte Schüttgut-Oberfläche im Sekundentakt. Drei konfigurierbare Schwellwerte — Niedrig / Hoch / Kritisch — lösen auf realem Restvolumen aus, nicht auf der Frage, ob ein Paddel ausgelenkt wurde. Brückenbildung, Wand-Anbackungen und asymmetrische Befüllung werden im selben Signal sichtbar. Ein Heartbeat zur SPS bestätigt jeden Zyklus, dass der Sensor aktiv ist — die Sicherheitskette ist damit kontinuierlich prüfbar statt einmal pro Jahr. Für Anlagen, in denen die Überfüllung ein echter Sicherheitsfall ist — ATEX-Staubzonen, brennbares Schüttgut, Folgeschäden an Zyklon oder Filter — ist das das Upgrade, das Auditoren erwarten. Siehe OWL EYE® Silo-Überfüllsicherung und die übergeordnete BUNKER & FEEDER-Plattform.
Ist die OWL EYE® Silo-Überfüllsicherung ATEX-zertifizierbar? +
Ja. Die OWL EYE® Silo-Überfüllsicherung wird in Hardware-Varianten für ATEX-Staubatmosphäre bis Zone 22 geliefert — abgedeckt sind damit die meisten Getreide-, Zucker-, Holzkohle-, Pellet-, Biomasse- und viele chemische Schüttgut-Anwendungen. Für Anlagen mit Zone-21-Anforderung oder aggressiven Gasatmosphären wird Sensor und Gehäuse projektspezifisch ausgelegt; nicht jeder LiDAR-Kopf ist für jede Zone zugelassen, deshalb wird der Sicherheitsnachweis explizit ausgearbeitet und nicht angenommen. Der Hardware-Ansatz hat drei Schichten. Das optische Fenster ist hermetisch verschlossen und für die Staubbelastung in einem Annahmesilo ausgelegt. Bei der Verdrahtung stehen eigensichere Stromkreise und barrierengeschützte Versorgungen zur Verfügung. Die Gehäusevarianten sind Edelstahl oder beschichtetes Aluminium mit dokumentierter Oberflächentemperatur-Klassifizierung — die Baugruppe lässt sich sauber in das Explosionsschutzdokument der Anlage einfügen. Über der Hardware liegt der kontinuierliche Selbsttest-Heartbeat zur SPS: jeder Messzyklus bestätigt, dass die Sicherheitsfunktion aktiv ist. Genau das braucht ein Auditor im SIL- oder Wiederholungsprüfungs-Nachweis. Zusammen mit der konfigurierbaren Schwellwert-Kaskade aus OWL EYE® Silo-Überfüllsicherung und der übergeordneten BUNKER & FEEDER-Plattform entsteht eine Überfüllsicherung, die ATEX-tauglich und gleichzeitig kontinuierlich prüfbar ist.

OWL EYE® Halden-Monitoring

Was ist Haldenüberwachung (Stockpile-Monitoring)? +
Haldenüberwachung ist die kontinuierliche, automatische Messung von Volumen und Tonnage einer Halde über die Zeit. Statt einer einzelnen Aufnahme zum Stichtag erfassen Sensoren die Halden immer wieder — bis zu einmal pro Minute, einmal pro Schicht oder nach Zeitplan. So sind Bestand, Materialalter und Veränderungen jederzeit bekannt, nicht erst am Monatsende. Bei der LiDAR-Haldenüberwachung sind 3D-LiDAR-Sensoren fest an Dächern, Masten oder der Gebäudestruktur montiert. Sie scannen die Haldenoberfläche; die Software macht aus jedem Scan ein 3D-Blockmodell und berechnet das Volumen, über eine hinterlegte Schüttdichte wird daraus die Tonnage. Die Daten fließen per REST oder OPC UA in Dashboards, Alarme und ERP-/SCADA-Systeme. Drohnenflüge und manuelle Vermessung sind dagegen Momentaufnahmen: gut für Audits, aber ohne kontinuierliches Signal. OWL EYE® STOCKPILE ist ein stationäres LiDAR-System zur Haldenüberwachung mit ±1 % Volumengenauigkeit, in Hallen und im Freien. Alle Verfahren im direkten Vergleich: Haldenüberwachung – Systeme im Vergleich.
Was ist eine Halden-Kubatur (Volumenaufmaß)? +
Die Kubatur — das Volumenaufmaß einer Schüttguthalde aus ihrer Geometrie — ist die Grundlage für Tonnage und Inventur. Traditionell ist sie ein periodisches Ereignis: Vermesser mit Totalstation oder Drohnen-Photogrammetrie, mit Ergebnissen Tage später, gültig nur für den Stichtag. Mit stationärem 3D-LiDAR wird aus dem Ereignis ein kontinuierlicher Prozess: Sensoren über der Halde erfassen die Oberfläche 24/7, das System liefert Volumen, Tonnage und Zonen-3D-Modell in Echtzeit — automatisches Volumenaufmaß mit ±1 % Genauigkeit, ohne Drohne, ohne Vermesser, ohne Stillstand. Details: OWL EYE® STOCKPILE; für einmalige vermessungstaugliche Aufmaße siehe die Schüttgutinventur als Dienstleistung.
Was ist Volumenmessung von Schüttgut? +
Volumenmessung von Schüttgut bezeichnet die Bestimmung des Schüttvolumens in Kubikmetern und — über eine hinterlegte Materialdichte — der Masse in Tonnen. Sie ist die Grundlage für Inventur, Verkaufs-Verladung, Material-Balance-Reporting und Produktionssteuerung in Branchen wie Bergbau, Zement, Zucker, Holz, Salz, Recycling und Häfen. Synonym wird im Deutschen auch Volumenerfassung verwendet. Methodisch konkurrieren vier Verfahren: manuelle Vermessung mit Bandmaß und Theodolit (langsam, ungenau, gefährlich auf der Halde), Drohnen-Photogrammetrie (1–3 % mit Passpunkten und 3–5 % ohne, wetter- und flugfenster-abhängig), terrestrischer Laserscan mit einem Riegl- oder Leica-Scanner (sub-Prozent-Genauigkeit, aber als Einzelaufnahme) und ein stationäres Schüttgutmesssystem mit 3D-LiDAR-Mehrfach-Sensoren (±1 % Genauigkeit, dafür kontinuierlich 24/7). Für laufende Bestände und Live-Durchsatz ist nur das stationäre Verfahren wirtschaftlich. OWL EYE® setzt die kontinuierliche Volumenmessung von Schüttgut in vier Konfigurationen um — STOCKPILE für Halden, VOLUME FLOW für Förderbänder, TRUCK TERMINAL für LKW-Beladung und BUNKERS & FEEDERS für Bunker und Silos. Alle vier teilen sich Dashboard, Schnittstellen (REST, OPC UA, SAP) und Kalibrier-Kette. Eine einmalige hochgenaue Stichtags-Inventur bietet zusätzlich der Bulk-Inventory-Service mit Riegl VZ-1000 (>99 % Volumengenauigkeit).
Wie misst man Schüttgut in Lagerboxen? +
Schüttgut in Lagerboxen messen heißt: Volumen und Tonnage je Box erfassen — trotz Schüttwänden, Teilentnahmen und ungleichmäßiger Befüllung. Stationäre 3D-LiDAR-Sensoren an der Hallendecke erfassen jede Lagerbox als eigene Zone: Das System kennt Volumen, Füllstand und Material-Alter pro Box, mit ±1 % Genauigkeit — kontinuierlich, nicht zum Stichtag. In Hallen mit Boxen-Layout ist das der entscheidende Vorteil gegenüber Drohne und Handmessung: Zwischen den Schüttwänden kann keine Drohne sicher fliegen, und wer die Box betritt, misst langsam und riskant. Die Deckensensoren sehen jede Box dauerhaft von oben — inklusive Warnschwelle je Box (Mindestbestand, Überfüllung). Details: OWL EYE® STOCKPILE — Halden- und Boxen-Monitoring.
Wie misst man das Haldenvolumen mit LiDAR? +
Die Volumenmessung einer Halde mit LiDAR läuft in fünf Schritten:
  1. Montieren: Stationäre 3D-LiDAR-Sensoren werden über der Halde installiert — am Hallendach, an Masten oder an der Gebäudestruktur.
  2. Scannen: Augensichere Laserpulse erfassen die gesamte Oberfläche als dichte Punktwolke, bis zu einmal pro Minute.
  3. Modellieren: Die Software führt alle Punktwolken zu einem 3D-Blockmodell mit Zeitstempel zusammen.
  4. Berechnen: Das Volumen wird bezogen auf die eingemessene Basisebene berechnet, mit ±1 % Genauigkeit.
  5. Umrechnen: Die materialspezifisch kalibrierte Schüttdichte macht aus dem Volumen die Tonnage — je Halde und je Zone.
Der entscheidende Unterschied zu Drohnenflug oder Begehung: Das ist kontinuierliche Volumenüberwachung, kein Stichtags-Schnappschuss — jede Schicht sieht aktuelle Zahlen, die Bestandsführung läuft automatisch ins ERP oder Dashboard. Alle Schritte im Detail: so misst OWL EYE® STOCKPILE Halden; alle Alternativen im Vergleich: 6 Methoden der Volumenmessung.
Wie live ist die Stockpile-Messung? +
OWL EYE® STOCKPILE erfasst kontinuierlich. 3D-LiDAR-Sensoren sitzen fest oberhalb der Halde — auf Dach, Mast oder Hallenkonstruktion — und das Dashboard aktualisiert sich innerhalb von Sekunden nach jedem Scan-Zyklus. Sie können das System rund um die Uhr im Live-Modus oder zeitgesteuert betreiben (z. B. einmal pro Schicht oder pro Stunde), je nachdem, wie oft Sie ein frisches Inventar brauchen. Jede Messung wird als 3D-Blockmodell archiviert — Sie erhalten also auch die vollständige Zeitreihe pro Halde und Zone. Materialalter, Eingang, Abräumung und Schicht-Durchsatz lassen sich rückwirkend abfragen, nicht nur als Momentaufnahme.
Wie funktioniert die Volumenmessung von Schüttgut-Halden ohne Drohne? +
Drei Wege, je nachdem, wie oft Sie die Zahl brauchen. (1) Stationäres 3D-LiDAR: einmal montierte Sensoren — auf dem Dach, an Lichtmasten oder an der Hallenkonstruktion — scannen die Haldenoberfläche kontinuierlich; die Software berechnet das Haldenvolumen gegen eine eingemessene Grundfläche und rechnet es über die Schüttdichte in Tonnen um: ±1 % Volumengenauigkeit, innen wie außen, bis zu einmal pro Minute, ohne Flug, ohne Vermesser. (2) Terrestrisches Laserscanning als Dienstleistung für die einmalige Stichtagsinventur (besser als 1 %, Ergebnis in wenigen Tagen). (3) Klassische Vermessung mit Maßband, Rute oder Tachymeter (±2–3 % bei sauber aufgemessenen Halden, 5–15 % bei Begehung und Profilschätzung). Die Drohne ist nur eine vierte Option für große Außenlager im Monatsrhythmus; in der Halle fliegt sie gar nicht. Für einen kontinuierlichen Bestandswert ist das Festsystem die einzige Methode ohne laufende Kosten je Messung — siehe OWL EYE® STOCKPILE und der Vergleich LiDAR vs. Drohne.
Was kostet die Volumenmessung von Schüttgut per Drohne im Vergleich zu einem festen LiDAR-System — und ab wann lohnt sich das Festsystem? +
Eine Drohnenvermessung kostet im DACH-Raum etwa 1.200–2.500 € je Flug inklusive Auswertung (Volumen je Halde, Orthofoto, Geländemodell), zuzüglich Anfahrt — und jeder weitere Flug kostet erneut. Die Genauigkeit liegt mit Passpunkten typisch bei 1–3 %; Flüge brauchen Tageslicht, trockenes Wetter und offene Lagerplätze, der Bericht kommt Tage später. Ein festes LiDAR-System wie OWL EYE® STOCKPILE ist eine einmalige Investition: Sensoren werden einmal montiert, danach ist jeder Scan kostenlos — ±1 % Volumengenauigkeit, bis zu einmal pro Minute, innen wie außen, 24/7, direkt ins ERP. Es rechnet sich nicht über einen günstigeren Preis je Messung — die Inventur wird meist ein- bis viermal im Jahr beflogen —, sondern über die Zeit zwischen den Befliegungen: Inventurdifferenzen liegen typisch bei 2–4 % gegenüber dem Buchbestand, und ein Wechsel von 3 % auf 1 % spart in unserer Zementwerk-Rechnung 20.000–40.000 € pro Jahr. Faustregel: die Zahl für den Jahresabschluss → Drohnenbefliegung; die Zahl für Entscheidungen am selben Tag (Beschickung, Mischung, Verladung, Abruf beim Lieferanten) → Festsystem, mit Live-FIFO- und Verladedaten obendrauf. Echte Zahlen: Was kostet Halden-Monitoring?; der Flugservice: Drohnenvermessung; der Vergleich: LiDAR vs. Drohne.
Wie macht man eine Schüttgut-Inventur ohne Betriebsstillstand? +
Eine Schüttgut-Inventur ist die Erfassung von Volumen und Tonnage jeder Halde zu einem Stichtag — für Bestandsbilanz, Bewertung und ERP-Abgleich. Von Hand heißt das: Radlader und Bänder stehen, während der Vermesser misst, und die Zahl kommt Tage später. Mit festem 3D-LiDAR läuft die Volumenmessung von Schüttgut ohne Betriebsstillstand: Sensoren über dem Lagerplatz scannen die Halden kontinuierlich oder zu festen Zeiten, auch nachts und ohne Unterbrechung von Be- und Entladung; das System liefert Volumen und Tonnage je Halde mit ±1 % Genauigkeit, 24/7, direkt ins ERP. Der Stichtag ist kein Stillstand mehr, sondern nur ein weiterer Scan. So arbeitet OWL EYE® STOCKPILE; für eine einmalige Stichtagsinventur mit unterschriebenem Messprotokoll siehe die Schüttgut-Inventur per Laserscanning.
Wie misst man Schüttgut mit LiDAR? +
Schüttgut messen mit 3D-LiDAR funktioniert nach dem Time-of-Flight-Prinzip: Der Sensor sendet kurze Laserpulse aus, misst die Laufzeit zum Material und zurück und baut daraus eine dichte 3D-Punktwolke der Oberfläche auf. Diese Punktwolke wird auf eine bekannte Referenzgeometrie projiziert — Hallenboden, Bunkerwand, Bandquerschnitt — und das eingeschlossene Volumen direkt berechnet. Mit hinterlegter Materialdichte fällt im selben Schritt die Tonnage an. Eingesetzt wird das Verfahren überall, wo Schüttgut bewegt oder gelagert wird: Halden in Hallen und auf Freilagern, Förderbänder mit Quer-Bandscan, Bunker und Silos mit Decken-LiDAR, LKW-Durchfahrtsterminals. Die Genauigkeit liegt in einer kalibrierten Installation bei ±1 % auf das Volumen. LiDAR ist dabei material-unabhängig — es misst Salz, Sand, Erz, Holz, Zement-Klinker, Zucker oder Recycling-Fraktionen gleichermaßen, weil das Verfahren die Oberfläche optisch abtastet und nicht von Leitfähigkeit oder Dielektrizität abhängt. Warum LiDAR und nicht Radar, Ultraschall oder Bandwaage erklären wir ausführlich unter Warum LiDAR; die vier OWL EYE®-Konfigurationen — Stockpile, Volume Flow, Truck Terminal, Bunkers & Feeders — finden Sie unter Lösungen.
Warum feste Sensoren statt Drohnen? +
Feste Sensoren laufen immer. Keine Flugfreigabe, kein Pilot auf Abruf, kein Wetterfenster — das System misst auch in der Nachtschicht, bei Regen oder in Hallen, in denen Drohnen gar nicht fliegen dürfen. Deshalb installiert OWL EYE® STOCKPILE 3D-LiDAR fest auf Gebäudedach, Lichtmasten, Strommasten oder Gebäudestruktur: jede Betriebsstunde liefert Inventardaten. Punktwolkendaten aus einem Drohnenflug müssen anschließend manuell von einem Vermesser zu einem Drahtgittermodell verarbeitet werden, bevor sich daraus ein Volumen berechnen lässt — OWL EYE® STOCKPILE übernimmt diesen Schritt automatisch. Drohnen haben weiterhin ihre Berechtigung — etwa bei sehr großen Freilagern oder schwer zugänglichen Geometrien. Diese Option bieten wir mit dem Drone-Survey-Service ergänzend an, aber als Ergänzung zur festen Installation, nicht als Ersatz.
Was ist Bestandsmonitoring von Schüttgut? +
Bestandsmonitoring Schüttgut bezeichnet die kontinuierliche Erfassung von Schüttgut-Beständen in Echtzeit — typischerweise per 3D-LiDAR statt per manueller Stichprobe. Anders als die jährliche Inventur, die nur eine Momentaufnahme liefert, läuft ein LiDAR-basiertes Bestandsmonitoring rund um die Uhr und schreibt Volumen, Masse und Tonnage in jeder Schicht fort. Damit verschwindet die Lücke zwischen Eingangswaage, ERP-Buchung und tatsächlich vorhandenem Material. Der Vorteil gegenüber Begehung, Drohne oder Vermesser-Aufnahme ist betrieblich: keine Stillstände, keine Sperrzeiten, kein Wetterfenster. Stattdessen ein zeitgestempeltes 3D-Blockmodell nach jedem Scan-Zyklus — die Basis für FIFO-Tracking, Dead-Inventory-Erkennung und einen sauberen Material-Balance-Abgleich zwischen Eingang, Lager und Versand. OWL EYE® STOCKPILE setzt dieses Prinzip in Hallen und auf Freilagern um: fest montierte 3D-LiDAR-Sensoren auf Dach, Lichtmast oder Hallenstruktur, ein gemeinsames Dashboard für Logistik, Vertrieb und Reporting. Details zur Architektur und zu Referenzkunden finden Sie unter Halden-Monitoring; den Überblick über alle 3D-LiDAR-Anwendungen unter Lösungen.
Was ist Halden-Messung (stockpile measurement)? +
Halden-Messung bezeichnet die Erfassung des Volumens — und daraus der Tonnage — einer Halde, also eines Schüttgut-Haufens aus Erz, Kohle, Gestein, Salz, Getreide oder Holzhackschnitzeln. Das Ergebnis ist eine Zahl (Kubikmeter, Tonnen), die in Inventur, FIFO-Tracking, Materialbilanz und gesetzliche Berichterstattung einfließt. Industriell dominieren vier Methoden: manuelle Vermessung mit Maßband und Rute (langsam, erfordert Stillstand, ±2-3%), Drohnen-Photogrammetrie (schnell für offene Lagerplätze, 1–3% mit Passpunkten und 3–5% ohne, wetterabhängig, nicht innen), terrestrisches Laserscanning (vermessungstauglich, <1%, aber nur punktuell — Einmal-Aufnahmen) und stationäre LiDAR auf Dächern oder Masten (±1%, kontinuierlich 24/7, innen und außen). OWL EYE® STOCKPILE ist der stationäre LiDAR-Ansatz: fest installierte 3D-LiDAR-Sensoren liefern Echtzeit-Haldenmessung mit ±1% Genauigkeit. Jeder Scan wird als 3D-Blockmodell archiviert — für FIFO-Tracking, Dead-Inventory-Vermeidung, Inventur-Abgleich gegen Waagentickets und schichtweises Durchsatz-Reporting. Für einmalige vermessungstaugliche Audits bieten wir den terrestrischen Scan als Bulk-Inventory-Service an.
Welche Schüttgüter misst OWL EYE® HALDENMONITORING? +
Jedes feste Schüttgut mit definierter Oberfläche — Salz, Kali, Zucker, Hackschnitzel, Pellets, Biomasse, Kohle, Koks, Kalkstein, Kies, Erze, Schrott, Konzentrate, Rezyklat. Der 3D-LiDAR erfasst die Oberflächengeometrie unabhängig von Farbe oder Materialzusammensetzung; die Umrechnung Volumen → Masse erfolgt material-kalibriert über einen Dichte-Koeffizienten. Sonderfälle: extrem reflektierende Materialien (saubere Kupferbleche, polierte Metallhalden) oder vollständig transparente — dafür ergänzen wir einen zusätzlichen Sensortyp in der Installation.
Welche Hardware nutzt ein LiDAR-System zur Haldenvermessung? +
Ein stationäres LiDAR-System zur Haldenvermessung nutzt mehrere 3D-LiDAR-Sensoren — etwa Livox Avia oder Mid-360; Sensoren anderer Hersteller wie Hesai oder Pepperl+Fuchs lassen sich in derselben Installation kombinieren. Sie sitzen in Edelstahl-Halterungen mit Wetterschutz (Schutzart IP65+, −40 bis +80 °C, optionale Druckluftreinigung gegen Staub) am Hallendach, an Licht- oder Strommasten oder an der Gebäudestruktur und sind per WLAN, LTE, Ethernet oder Glasfaser angebunden. Die Sensoren, die wir liefern: LiDAR-Sensoren von Livox & Hesai. LiDAR-Halden-Messung arbeitet nach dem Time-of-Flight-Prinzip. Jeder Sensor sendet kurze Laserpulse und misst die Laufzeit der Reflexion von der Haldenoberfläche. Aus Millionen Pulsen pro Sekunde rekonstruiert der Sensor eine dichte 3D-Punktwolke des Haufens — Distanz und Winkel für jeden Messpunkt. Eine stationäre Installation nutzt mehrere Sensoren über Kopf — auf Hallendach, Mast oder Stacker-Reclaimer-Brücke — mit überlappenden Kegeln, sodass die gesamte Halde ohne Schattenzonen erfasst wird. Die Software-Pipeline wandelt die Punktwolke anschließend in ein geschlossenes Oberflächen-Mesh, berechnet das Volumen gegen einen hinterlegten Referenzboden und leitet über kalibrierte Schüttdichte die Tonnage ab. Polygone im Dashboard trennen Volumina nach Box, Sorte oder Kunde. LiDAR ist berührungslos, läuft 24/7 unabhängig von Licht und durchdringt Staub dank Multi-Echo-Signalauswertung — der Sensor unterscheidet erstes und letztes Echo, ignoriert Staubreflexionen in der Luft und registriert die feste Haldenoberfläche. Details zum Produktionssystem unter OWL EYE® STOCKPILE, Technologie-Begründung gegenüber Radar, Ultraschall und Waage unter /why-lidar/.
Wie genau ist die Volumenmessung von Halden mit LiDAR? +
Die Volumenmessung Halde mit stationären 3D-LiDAR-Sensoren erreicht in einer kalibrierten Installation eine volumetrische Genauigkeit von ±1 %. Dieser Wert ist im produktiven Betrieb belegt — bei K+S (Salz, Haldenvolumenmessung in offenen Lagerhallen), Nordzucker (Zuckermelasse-Halden und Rüben-Bunker), proFagus (Holz-Halden im Außenlager), Aurubis (Konzentrat-Halden) und Sachtleben Minerals — und keine Laborangabe. Die verbleibende Unsicherheit stammt überwiegend aus der Materialdichte, nicht aus der Geometrie-Aufnahme: das LiDAR misst Volumen direkt; die Umrechnung in Tonnage hängt von Feuchte, Korngröße und Lagerverdichtung ab. Im Vergleich der Verfahren: Drohnen-Photogrammetrie liefert 1–3 % auf das Volumen mit vermessenem Passpunktnetz und 3–5 % ohne, abhängig von Flughöhe, Lichtverhältnissen und GCP-Layout. Ein terrestrischer Laserscan mit einem vermessungstauglichen Riegl VZ-1000 erreicht <1 % als Einzelaufnahme, ist aber kein Dauerbetrieb. Stationäre Mehrfach-LiDAR-Sensoren liegen mit ±1 % dazwischen — und liefern den entscheidenden Vorteil: jede Schicht, jede Stunde, ohne Stillstand, ohne Pilot, ohne Begehung. Schlüsselfertig installiert OWL EYE® STOCKPILE die Sensorik auf Dach, Lichtmast oder Hallenstruktur; die Kalibrierung erfolgt einmalig vor Ort gegen eine Referenzaufnahme. Details zur Sensor-Architektur, Referenzen und Integration unter Volumenmessung von Halden.
Wie genau ist die Halden-Messung mit LiDAR? +
Stationäre Multi-Sensor-LiDAR liefert unter industriellen Bedingungen eine volumetrische Genauigkeit von ±1% für die Halden-Messung — im aktiven Betrieb gemessen, kein Laborwert. Die Zahl ist reproduzierbar in Zementklinker-Domen, Salzlagern, Erzhalden, Zuckerhäusern und Holzhackschnitzel-Lagern. Drei Faktoren bestimmen die erreichbare Genauigkeit: die Kalibrierung der Schüttdichte (die Umrechnung m³ → Tonnen ist nur so gut wie das Dichtemodell — wir kalibrieren pro Material und Feuchtebereich), die Sensorabdeckung und Überlappung (genügend Sensoren mit überlappenden Kegeln, um Schattenzonen auf der Halde zu vermeiden) und die Staubunterdrückung (Multi-Echo-Auswertung plus, falls nötig, standortspezifisch abgestimmte Software-Staubfilter). Sind diese drei sauber gelöst, hält ±1% rund um die Uhr. Im Vergleich: vermessungstaugliche terrestrische Scanner erreichen >99% Genauigkeit (<1% Fehler) — besser, aber nur für periodische Einmal-Audits, weil ein Vermesser vor Ort sein muss. Drohnen-Photogrammetrie liegt bei 1–3% mit vermessenem Passpunktnetz und 3–5% ohne und ist wetterabhängig. Stationäre LiDAR mit ±1% kontinuierlich ist der operative Sweet Spot. Referenz-Installationen: K+S (Salz), Nordzucker (Zucker), proFagus (Holzkohle), Aurubis (Kupferkonzentrat), Sachtleben Minerals (Baryt). Siehe /stockpile/ für das System und /why-lidar/ für den Technologievergleich.
Wie viele Sensoren benötige ich für mein Lagergebäude? +
Das hängt von Halden-Geometrie, Boxen-Layout und Materialform ab. Konkrete Anhaltspunkte aus typischen Installationen:
  • Lagerbox 10 × 20 m: meist ein Sensor — und häufig deckt ein einziger Sensor sogar zwei nebeneinanderliegende Boxen ab.
  • Lange Lagerbox 12 × 50 m: zwei Sensoren pro Box. Liegen mehrere solcher Boxen nebeneinander, decken zwei Sensoren meist zwei Boxen gemeinsam ab.
  • Lagergebäude 100 × 100 m mit mehreren Zonen oder Halden: mindestens 6-12 Sensoren, abhängig von Haldenform, Innenstützen und Sichtachsen.
Höhere Montagepositionen decken mehr Fläche pro Sensor ab. Wir berechnen das optimale Layout bei der Vor-Ort-Begehung vor jedem Angebot, inklusive Toter-Winkel-Analyse — Sie zahlen nur die Sensoren, die wirklich nötig sind.
Wie überwacht OWL EYE® Erzhalden in Stahl- und Bergbaubetrieben? +
Erzplätze — Eisenerz, Kupfer, Bauxit, Mangan, Nickel-Konzentrate — sind Dauerbetrieb: Absetzer, Rücklader und Bandverkehr stehen nie still. Vermessungstrupps können den Platz nicht sicher betreten, Drohnenflüge liefern nur eine Momentaufnahme, und Füllstandssensoren aus dem Bunkerbereich versagen an der Mischbett-Geometrie. OWL EYE® liefert Erzhalden-Überwachung über fest installierte 3D-LiDAR-Sensoren auf Mastclustern oder Gebäudestrukturen. Die Punktwolken fusionieren zu einem Blockmodell, das Absetzer- und Rücklade-Position kennt: Mischbett-Verhältnisse, Zonen-Bestände und FIFO-Alterung werden automatisch mit ±1% Volumengenauigkeit verfolgt. Das Dashboard bindet sich über REST, OPC UA und SAP in Möllersteuerung, MES und ERP ein — aus einer Schätzung wird eine Live-Tonnage.
Wie überwacht OWL EYE® Aggregat-Halden und Materialboxen? +
Aggregat-Plätze — Sand, Kies, Brechgut, recycelte Aggregate, RC-Feinanteile — sind meist in Boxen unterschiedlicher Körnung und Qualität unterteilt. Manuelle Vermessung hinkt dem Tagesumschlag hinterher, Brückenwaagen-Tickets erfassen nur den Eingang, und der Abgleich je Box läuft im Normalfall nach Augenmaß. OWL EYE® STOCKPILE liefert kontinuierliche Aggregate-Haldenüberwachung per 3D-LiDAR von oben. Ein Sensorcluster deckt mehrere Boxen ab; im Dashboard gezogene Polygone trennen Volumina nach Box, Qualität und Kundenreservierung. Jeder Scan aktualisiert Bestand je Box, Aufgabe-/Abzugskurven und Alterung — Versand, Vertrieb und gesetzliches Reporting arbeiten mit derselben Live-Zahl. Durchsatz auf Transferbändern erfasst OWL EYE® VOLUME FLOW auf derselben Plattform.
Wie überwacht OWL EYE® Schrott- und Abfallhalden? +
Schrott- und Abfallplätze sind der härteste Fall: heterogenes Material, sich rasch ändernde Geometrie, schwankende Schüttdichte, Staub — und eine gesetzliche Pflicht, den tatsächlichen Bestand auf dem Gelände zu melden. Brückenwaagen-Daten allein verstecken den Abfallbestand zwischen Eingang und Versand, und die Schüttdichte, auf der eine Gewichtsrechnung beruht, ist im Grunde eine Schätzung. OWL EYE® STOCKPILE liefert Schrott- und Abfall-Haldenüberwachung, indem das Volumen direkt mit fest installiertem 3D-LiDAR erfasst wird — ±1% Genauigkeit auf der Halden-Geometrie, ohne Dichte-Annahme. Schrotthallen, Metallplätze im Freien, EBS-/SBS-Bunker und Bauschutt-Ströme laufen auf einer Plattform. Alterungs-Zonen markieren liegen gebliebene Abfallbestände, bevor sie zum Compliance- oder Brandlast-Problem werden; Zonen-Volumen gleicht Abnahmeverträge und gesetzliches Reporting ab.
Wie überwacht OWL EYE® Klinker- und Konzentratlager? +
Klinkerlager und Mineralkonzentrat-Halden haben ein anspruchsvolles Profil: hochwertiges Material, abrasiver Staub, FIFO-Alterung, die qualitätsrelevant ist, und nachgelagerte Mühlen, die eine konstante Mischung erwarten. Manuelle Vermessung ist langsam und unsicher; Behälter-Füllstandsradare verfehlen die Zonen-Geometrie, die für die Mischung gebraucht wird. OWL EYE® STOCKPILE liefert Klinker- und Konzentratlager-Überwachung per 3D-LiDAR von oben — auf Gebäudestrukturen oder Mastclustern. Klinkerkuppeln, Konzentrathallen und Längsmischbetten werden kontinuierlich erfasst, ±1% Volumengenauigkeit durch den Staub. Zonen-Bestände, Mischbett-Verhältnisse und Absetzer-/Rücklade-Position fließen in die Mühlenbeschickung und Homogenisierung ein. Jede Messung wird als 3D-Blockmodell mit Zeitstempel archiviert — Materialalter ist rückwirkend abrufbar.
Was bedeutet Echtzeit-Messung im OWL EYE® konkret? +
Bei OWL EYE® meint Echtzeit-Messung, dass Sensor, Edge-Recheneinheit und Dashboard in einer kontinuierlichen Schleife arbeiten — typisch innerhalb von Sekunden nach einem neuen Scan, nicht Minuten oder Schichten. Alle Varianten folgen demselben Prinzip:
  • Volume Flow — Querschnitt-Linienscans über die Bandgeschwindigkeit integriert; mehrfach pro Sekunde aktualisiertes Volumen / Massestrom.
  • Stockpile — fest installiertes 3D-LiDAR fährt einen vollen Scan pro Minute oder pro Schicht (konfigurierbar); das Dashboard zeigt jede Aufnahme, Abräumung oder Umschichtung Sekunden später.
  • Truck Terminal — Drive-through-Scan in ~8 s, Daten verfügbar bevor der LKW die Ausfahrt erreicht.
  • Bunkers & Feeders — kontinuierliches Füllstand-Sampling im Sub-Sekunden-Takt.
„Echtzeit" bezeichnet hier die Zeit von der physikalischen Veränderung bis zum Wert in der Leitwarte — nicht nur ein UI-Refresh. Durchsatz, Füllstand und Schwellwertalarme erreichen SCADA, SAP oder Power BI im selben Scan-Zyklus — der Operator reagiert auf das, was gerade passiert, nicht auf das, was vor einer Stunde passiert ist.
Wie integriert sich OWL EYE® mit SAP, OPC UA und Power BI? +
OWL EYE® liefert über alle Varianten hinweg dasselbe Integrations-Toolkit — Volume Flow, Stockpile, Truck Terminal, Bunkers & Feeders und Mobile Mapping. Die SAP-Integration erfolgt über native SAP-ABAP-Konnektoren: Volumen- oder Mengen-Buchungen gehen direkt ins Produktionsmodul (MM, PP, QM); Tonnagen, Lagerbewegungen und Materialflüsse bleiben ohne Middleware konsistent. Für die Prozess-Anbindung stehen ein dokumentierter OPC-UA-Server und eine REST-API bereit. Volumen, Massestrom, Füllstände und Schwellwertalarme erreichen DCS, SCADA, SPS oder MES sekundengenau nach jedem Scan. Für ältere Automatisierung bieten wir Modbus TCP und 4–20 mA auf demselben Edge-Gerät. Für die Auswertung lässt sich derselbe Messdatensatz über REST oder einen SQL-View an Power BI und andere BI-Tools anbinden — eine Echtzeit-Datenquelle für Betrieb, ERP und Analytics. Jede Schnittstelle ist dokumentierter Standard; containerbasiertes Deployment erlaubt Betrieb On-Premise, in der DMZ oder in einer Private Cloud.
Wie kommt OWL EYE® STOCKPILE mit Klinkerstaub im Zementwerk zurecht? +
Klinkersilos und Vorhomogenisierungshallen gehören zu den staubigsten Bereichen im Werk — Feinstaub plus Restwärme aus dem Kühlerabzug vernebeln jeden optischen Sensor, der nicht dafür gebaut ist. Die im Zementwerk eingesetzten OWL EYE® BUNKER- bzw. STOCKPILE-Köpfe sind IP65-Edelstahlgehäuse mit optischem Fenster, das per Druckluft-Impuls in einstellbarem Intervall freigeblasen wird (in Klinkerhallen typischerweise alle 30 Minuten). Das 3D-LiDAR selbst durchdringt aufgewirbelten Staub, indem es mehrere Rückläufe pro Voxel mittelt — die Genauigkeit bleibt auch beim Abräumen innerhalb +/- 1 % des Schüttvolumens. Für aggressive Chloridatmosphären rund um den Kühler liefern wir eine korrosionsbeständige Variante. Das System läuft 24/7 ohne Bedienpersonal.
Wie bindet sich OWL EYE® an die Zementmühlen-Leittechnik an? +
Jeder OWL EYE®-Kopf stellt Volumen, Tonnage und altersaufgelöste Lagerbestände als OPC-UA-Tags sowie als REST-Endpunkte bereit. Die typische Verdrahtung im Zementwerk: 3D-LiDAR → lokaler Edge-Server → Mühlen-SPS (Siemens PCS 7, ABB 800xA oder Rockwell) via OPC UA, parallel ein Feed an das Werks-Historian (PI, Aspen IP.21). Für Ofenmehl und Zementmühle liefert das System einen aktuellen Silofüllstand im Minutentakt — der Bediener kann Vorhomogenisierung, Rohmühle und Fertigmühlenabzug ohne manuelle Peilung ausbalancieren. ERP-seitig (SAP S/4HANA, IFS) buchen wir die Schicht-Tonnage per iDoc oder REST-Aufruf gegen die Materialbeleg-API. Die sicherheitsgerichtete Variante beschreibt Silo-Überfüllschutz.
Wie schnell amortisiert sich OWL EYE® im Zementwerk? +
In einem integrierten Zementwerk mit 1,5–3 Mio. t Klinkerumschlag pro Jahr stapeln sich die drei größten Einsparungen etwa so:
  • Totes Lager: Abräumseitige LiDAR-Messung deckt typischerweise 3–6 % Haldenvolumen auf, das unerreichbar oder überaltert war — bei 25–35 € pro Tonne Zement entspricht das einem einmaligen Wert von 150k€–400k€.
  • FIFO + Qualität: Altersaufgelöste Zonen reduzieren unzulässige Klinkermischungen um 1–2 % und vermeiden Off-Spec-Kampagnen.
  • Waage-Umfahrung: Interne Transporte zur Zementmühle gehen nicht mehr über die eichpflichtige Waage — 30–60 Minuten pro Schicht freigesetzt.
Die Amortisation der Hardware liegt im Zementwerk typisch bei 9–18 Monaten.
Kann OWL EYE® Halden in der Nähe von Hochofen oder Elektrolichtbogenofen vermessen? +
Ja — und es ist einer der Anwendungsfälle, für die wir das robusteste Gehäuse ausliefern. Sinterzulauf, Kokslager, Stückerzbunker und EAF-Schrottboxen liegen alle nahe an Strahlungswärme und Eisenoxidstaub. Der Standard-IP65-Edelstahlkopf verträgt Umgebungstemperaturen bis ca. 60 °C; für Sichtlinien zu glühender Schlacke oder nahe dem Abstichloch ergänzen wir eine aktiv gekühlte Hülse und ein hitzegeschirmtes Fenster. Das 3D-LiDAR durchdringt Koks- und Erzstaub, weil wir im Infrarotbereich weit oberhalb des sichtbaren Streumaximums arbeiten und mehrere Rückläufe pro Voxel mitteln. Die Volumengenauigkeit bleibt auf einer Kokshalde auch bei vollem Abräumen innerhalb +/- 1 %. Der Sensor läuft 24/7 ohne Bedieneingriff.
Wie liefert OWL EYE® Daten an die Hochofen-Level-2-Automatisierung? +
Im Stahlwerk erwartet die Level-2-Prozessautomatisierung (typischerweise Primetals, SMS digital oder Eigenentwicklung) ein sauberes, zeitgestempeltes Tonnagesignal pro Material und Minute — Sinter, Koks, Stückerz, Zuschläge. OWL EYE® liefert es per OPC UA direkt in das L2-Möller-Verteilungsmodell, plus parallelen Feed an das Historian (PI, IBA-PDA) für die metallurgische Langzeitauswertung. Für BOF und EAF-Schrottplatz ist die Anbindung breiter: 3D-LiDAR → Edge-Server → Hütten-MES (PSI Metals, QuMES) per REST, damit die Chargenoptimierung mit gemessenen statt mit Nennwerten arbeitet. ERP-seitig (SAP S/4HANA) schließt die Rückbuchung den Rohstoffabgleich. Das Signal ist durchgehend, in Echtzeit — keine Handpeilung, keine LKW-Zählung, kein Monatsaufmaß.
Welche Amortisation bringt OWL EYE® im Stahlwerk? +
Stahlwerke rechnen das System meist über drei Posten:
  • Koks- und Erz-Totlager: Abräumseitig finden wir typischerweise 4–8 % des Haldenvolumens, die das Aufmaß doppelt gezählt hatte oder die hinter der Abräumfront überaltert waren. Auf einem 200-kt-Kokslager zu 280–350 € pro Tonne entspricht das einer einmaligen Buchwert-Rückholung von 2–5 Mio. €.
  • L2-Möllergenauigkeit: Ein engeres Sinter/Koks-Verhältnis senkt die Koksrate um 2–4 kg/tRE — bei einem 3-Mio.-t/a-Hochofen rechnet sich das Sensorpaket damit deutlich unter einem Jahr.
  • Waage-Umfahrung: Interne Transporte zwischen Hof und Möllerhaus stauen nicht mehr an der eichpflichtigen Waage.
Das vollständige TCO-Modell zeigt Waagen-Alternative.
Kann OWL EYE® heterogene Recyclingstoffe mit gemischten Dichten erfassen? +
Ja — Recyclat, Schrott und gemischte Abfälle gehören zu den typischen Anwendungen für OWL EYE® STOCKPILE. Das 3D-LiDAR misst die Oberflächengeometrie, das Volumensignal ist also unabhängig vom Inhalt: Schärfgut, Mischkunststoffe, Papierballen, EBS, Glasscherben, Elektronikfraktionen — alles nur Oberflächen über bekanntem Boden. Die Massenumrechnung ist der dichteempfindliche Schritt. Wir lösen ihn auf zwei Wegen: ein Dichtekoeffizient pro Zonenpolygon (eine Zahl pro Produkt) oder — bei stark gemischtem Zulauf — eine rollende Dichtekalibrierung gegen die Waage alle 50 LKW. Bediener sehen Volumen in Echtzeit, die Tonnage glättet sich auf wirklich heterogenen Halden auf +/- 2 %. Das IR-Signal durchdringt aufgewirbelten Papier- und Kunststoffstaub problemlos.
Wie bindet sich OWL EYE® an das SCADA einer Sortieranlage an? +
Sortieranlagen und Recyclinghof-MRFs setzen typischerweise auf einen SCADA über Siemens S7-1500 oder Beckhoff, mit Wonderware / AVEVA oder Ignition als HMI. OWL EYE® koppelt an drei Stellen zugleich:
  • OPC-UA-Tags für Live-Volumen, Tonnage und zonenaufgelöstes Lageralter — vom SCADA genutzt für Trichterstände, Bunker-Füllalarme und Aufgaberegelung zu Schredder oder Optiksortierer.
  • REST / MQTT zum MES (z. B. AMCS, RecyClass) — schließt den Eingang-/Ausgang-Abgleich pro Schicht.
  • ERP-iDoc / REST gegen SAP S/4HANA oder branchenspezifische ERPs (Enwis, RSAG) für Tagesabschluss-Tonnage und bewertete Lagerberichte.
Die sicherheitsgerichtete Bunkervariante zeigt Silo-Überfüllschutz.
Wie schnell amortisiert sich OWL EYE® in einer Recyclinganlage? +
Recyclingbetriebe verbuchen typischerweise drei Einsparungen:
  • Rückholung toten Lagers: Auf einem Mischrecyclat-Hof finden wir regelmäßig 5–10 % Haldenvolumen, das die bisherige Handaufnahme übersehen hatte — bei 40–180 € pro Tonne sortierter Ware ein einmaliger Effekt von 100k€–600k€.
  • Waage-Umfahrung bei internen Bewegungen: Radlader-Transporte zwischen Annahme und Schredderaufgabe gehen nicht mehr über die eichpflichtige Waage — 20–40 Minuten pro Schicht freigesetzt und ein ständiger Engpass beseitigt.
  • Qualitätsbonus auf der Ausgangsseite: Zonenaltersführung ermöglicht strikten FIFO auf schwer lagerfähigen Fraktionen (EBS, Papier) und vermeidet Qualitätsabschläge.
Die Hardware-Amortisation einer mittelgroßen MRF liegt typisch bei 10–18 Monaten.
Wie geht OWL EYE® mit Salzverkrustung und korrosiver Halogenatmosphäre um? +
Salzlagerhallen stellen jeden Sensor vor zwei hartnäckige Probleme: Die chloridreiche Luft greift gewöhnlichen Edelstahl an, und die Oberflächenverkrustung verändert die Schuttdichte über die Zeit. Die in Salinen und Streusalz-Depots eingesetzten OWL EYE®-Köpfe nutzen die korrosionsbeständige Gehäusevariante — beschichtetes Aluminium oder gehärteter Edelstahl mit dichtem optischem Fenster, IP65, eingebautem Heizer und Taupunktregelung gegen Kondensation, die sonst Chlorid-Lochfraß antriebe. Verkrustung täuscht die Geometriemessung nicht (die Oberfläche wird weiterhin auf +/- 1 % erfasst), verschiebt aber die Masse pro Kubikmeter. Das Dashboard erlaubt einen zonen-spezifischen Dichtekoeffizienten, den der Betreiber pro Halle und Saison nachkalibrieren kann. Die Sensoren laufen 24/7 und brauchen alle 6 Monate eine Sichtkontrolle sowie jährlich eine Fensterreinigung.
Wie verbindet sich OWL EYE® mit Salzlager-ERP und Disposition? +
Streusalz- und Industriesalzbetriebe sind dispositionsgetrieben — winterliche Spitzenmorgen bewegen tausende Tonnen gegen politische Verträge. OWL EYE® STOCKPILE bindet sich auf zwei Ebenen an:
  • ERP: SAP S/4HANA, Microsoft Dynamics 365 oder das hofspezifische ERP (z. B. K+S-intern, Compass-Disposition) — REST- oder iDoc-Buchung von Gesamtbestand, Zonen-Tonnage und bewertetem Monatsabschluss.
  • Disposition / TMS: Live-Volumen pro Halle speist die LKW-Verladeplanung, sodass der Disponent Tonnagen zusichern kann, ohne im Dunkeln die Halle abzulaufen.
Innerhalb der Halle läuft das System auch als Waagen-Alternative für interne Bewegungen — die eichpflichtige Waage bleibt frei für Vertrags-Auslieferungen.
Wie schnell amortisiert sich OWL EYE® im Salzbetrieb? +
Salinen und Streusalz-Depots verbuchen typischerweise drei Posten:
  • Rückholung toten Lagers: In einer 100–250-kt-Streusalzhalle finden wir regelmäßig 4–7 % Haldenvolumen, das die Handaufnahme zwischen Zonen doppelt gezählt hatte — bei 60–90 € pro Tonne ein einmaliger Buchwert-Effekt von 240k€–1,5 Mio. €.
  • Spitzenlast-Waage-Umfahrung: Interne Hallenbewegungen stauen sich nicht mehr an der eichpflichtigen Waage — genau diese ist an einem Schneemorgen der Engpass im Auslieferfenster.
  • Verkrustung + FIFO: Altersaufgelöste Zonen reduzieren den Anteil verkrusteter Oberfläche, den der Lader aufbrechen muss.
Die Amortisation auf Depotskala liegt typisch bei 8–14 Monaten.
Beeinflusst die Getreidefeuchte die Genauigkeit von OWL EYE® STOCKPILE? +
Das 3D-LiDAR misst die Oberflächengeometrie des Getreidehaufens, und dieses Signal ist unabhängig vom Feuchtegehalt — Weizen mit 12 % und Weizen mit 16 % sehen für den Sensor gleich aus. Die Volumengenauigkeit bleibt in jedem Fall innerhalb +/- 1 %. Die Feuchte beeinflusst nur die Umrechnung Volumen → Masse, weil die Schüttdichte etwa 0,7–1,2 % je Prozentpunkt Feuchte über der Einlagerungsbasis schwankt. Das Dashboard verarbeitet das über einen zonen-spezifischen Dichtekoeffizienten, den der Betreiber je Annahme-Charge setzt — oder den wir automatisiert aus der Feuchtemessung am Elevatorbecher live nachregeln. Die Nettomasse-Genauigkeit liegt auf einem geführten Silo typisch innerhalb +/- 1,5 %, deutlich unter der üblichen Kampagnen-Streuung der Brückenwaage.
Wie bindet sich OWL EYE® an die SPS und das Silo-Management eines Getreidesilos an? +
Getreidesilos fahren meistens eine Siemens-S7 oder Allen-Bradley-SPS auf der Förderstrecke, darüber ein Silo-Management (z. B. Cimbria SMS, AgriLogic, Bühler MERCATOR). OWL EYE® spricht die relevanten Protokolle nativ:
  • OPC UA für Live-Silo- und Flachlagerbestand — von der SPS für Überfüllschutz und Förderwege genutzt.
  • REST / Modbus TCP für das Silo-Management — Tonnage je Zelle, Alter je Zone, Eingangs-/Ausgangs-Bilanz.
  • ERP-Push (SAP S/4HANA, Microsoft Dynamics oder getreidespezifische ERPs wie Cultura, NextFarm) für Monatsabschluss und Kundenkonten-Bestand.
Zusammen mit der Lizenz Silo-Überfüllschutz ist die Schleife sowohl buchhalterisch als auch sicherheitstechnisch geschlossen.
Wie schnell amortisiert sich OWL EYE® in einem Getreidesilo? +
Getreidesilos und Futtermühlen verbuchen typischerweise drei Einsparungen:
  • FIFO + Verderb: In einem 50–100-kt-Flachlager senken altersaufgelöste Zonen den Anteil Getreide, der die Verderb-Schwelle überschreitet, um 0,5–1,5 % — bei 200–280 € pro Tonne entspricht das 100k€–400k€ pro Jahr an zurückgewonnener Erstqualität.
  • Tote Ecken: Abräumseitiges LiDAR deckt 2–4 % Haldenvolumen auf, das der Lader nicht mehr erreicht hatte — einmalig in den Schlussbestand gebucht.
  • Waage-Umfahrung: Interne Transporte zwischen Flachlager und Silo gehen nicht mehr über die eichpflichtige Waage.
Inklusive der wegfallenden monatlichen Handaufnahme (kein Aufsteigen, kein Lasermessband, keine Tabelle) liegt die Amortisation auf mittlerer Silogröße bei 10–16 Monaten.
Kommt OWL EYE® mit den Schüttdichteschwankungen von Hackschnitzeln und Biomasse zurecht? +
Ja — und genau hier schlägt stationäres 3D-LiDAR die reine LKW-Zählung oder die alleinige Bandwaage klar. Hackschnitzel, Restholz, Rinde und Pelletrohstoff schwanken in der Schüttdichte zwischen 250 und 450 kg/m³, je nach Feuchte, Holzartmischung und Verdichtung. Das 3D-LiDAR misst die Oberflächengeometrie, das Volumensignal bleibt also unabhängig von der Dichte auf +/- 1 % genau. Die Umrechnung Volumen → Masse läuft pro Zone: Der Betreiber setzt eine Dichte je Produkt (entrindete Fichte, Mischhartholz, Pellets) und je Annahme-Charge. Bei Kesselbeschickern liest das System die Feuchtemessung am Band und passt die Dichte live nach. Ergebnis: Die Kesselregelung sieht ein sauberes kontinuierliches Tonnagesignal statt der Sprungfunktion aus dem Waagschein.
Wie bindet sich OWL EYE® an die Leittechnik eines Sägewerks oder Biomassekraftwerks an? +
Sägewerke und Pelletwerke fahren üblicherweise eine Siemens-, Beckhoff- oder Allen-Bradley-SPS auf der Linie, darüber ein Werks-MES (z. B. MiCROTEC, USNR, LIGNUM) und ein ERP (SAP S/4HANA, Microsoft Dynamics, branchenspezifisches T-Wood / Profitree). Biomasse-Heizkraftwerke laufen auf einem DCS wie Siemens PCS 7 oder ABB 800xA. OWL EYE® liefert Volumen, Tonnage und Zonenalter über:
  • OPC UA an SPS / DCS für Live-Kesselbeschickung oder Rundholzplatz-Bilanzierung im Sägewerk.
  • REST / MQTT an das MES für Produktbestände und Schichtabgleich.
  • ERP-Push für Monatsabschluss und Kundenkonten.
Die sicherheitsgerichtete Variante für Pelletsilos zeigt Silo-Überfüllschutz.
Wie schnell amortisiert sich OWL EYE® im Sägewerk oder Biomassekraftwerk? +
Holz- und Biomasseläger verbuchen typischerweise drei Posten:
  • Totes Lager + reale Dichte: Auf einem 30–80-kt-Hackschnitzelplatz finden wir regelmäßig 5–9 % Haldenvolumen, das die Handaufnahme übersehen hatte oder das Dichteannahmen über- bzw. unterzählt hatten — bei 40–70 € pro Tonne trockener Hackschnitzel ein einmaliger Effekt von 60k€–500k€.
  • Stabile Kesselbeschickung: Ein kontinuierliches Tonnagesignal senkt die MW-Abweichung des Kessels um 1–3 % und reduziert ungeplante Abschaltungen und fossile Zufeuerung.
  • Waage-Umfahrung: Interne Bewegungen zwischen Restholz-Platte und Silo gehen nicht mehr über die eichpflichtige Waage.
In einem typischen Biomasse-HKW liegt die Hardware-Amortisation bei 10–18 Monaten.
Ist OWL EYE® in Zuckersilos mit Staubexplosionsgefahr sicher? +
Zuckerstaub ist eine explosionsfähige Atmosphäre (ATEX-Staubzonen 20/21/22), und jeder Sensor in einem Zuckersilo oder Weißzuckerlager braucht die entsprechende Zulassung. OWL EYE® gibt es in einer ATEX-Variante für Staubzonen 20, 21 und 22, mit passender Gaszonen-Option, wenn Lösemittel zugegen sind. Das optische Fenster ist IP65 dicht, das Gehäuse ist korrosionsbeständig für die hygroskopisch-chloridhaltige Atmosphäre des Zuckers, und ein zeitgesteuerter Druckluft-Impuls hält das Fenster frei. Im Silo gibt es weder bewegliche Teile noch Zündquellen. Strom und Daten verlassen die Zone über zertifizierte Barrieren. Die vollständigen ATEX-Angaben finden sich auf Silo-Überfüllschutz; diese Variante ist zusätzlich funktional-sicherheitsgeeignet für die Überfüllschutz-Kette.
Wie bindet sich OWL EYE® an MES und ERP einer Zuckerraffinerie an? +
Zuckerraffinerien und Rübenzuckerfabriken fahren prozessseitig ein Siemens-PCS-7- oder ABB-800xA-DCS, darüber ein MES (z. B. PARSEC TrakSYS, AVEVA MES, Bühler MES), auf ERP-Ebene SAP S/4HANA. OWL EYE® STOCKPILE und OWL EYE® BUNKER liefern kontinuierliche Volumen- und Tonnage-Daten in alle drei Ebenen:
  • OPC UA für Live-Bestände von Rohzucker-, Weißzucker- und Melassesilos — vom DCS für Überfüllschutz und Kristallisator-Beschickung genutzt.
  • REST an das MES für Schichtabgleich und FIFO-Steuerung der Weißzuckerlager.
  • iDoc an SAP S/4HANA für Materialbeleg und Monatsabschluss.
Mit der ATEX-Lizenz Silo-Überfüllschutz deckt dieselbe Hardware auch die Sicherheitskette ab.
Wie schnell amortisiert sich OWL EYE® in einer Zuckerraffinerie? +
Zuckerhersteller rechnen OWL EYE® meist über drei Posten:
  • Weißzucker-FIFO: Eingelagerter Weißzucker, der aus der Premiumqualität herausaltert, ist der größte vermeidbare Verlust am Ende der Raffinerie. Altersaufgelöste Zonenpolygone reduzieren Qualitätsabschläge um 0,5–1,5 % — bei 450–600 € pro Tonne Premiumware entspricht das 200k€–900k€ pro Jahr auf einer mittleren Raffinerie.
  • Rohzucker-Totlager: Abräumseitiges LiDAR deckt regelmäßig 3–6 % Haldenvolumen auf, das die Handaufnahme übersehen hatte.
  • ATEX-Sicherheitskette: Mechanische Überfüllschalter werden durch einen gemessenen Dauerfüllstand ersetzt — wiederkehrende Prüfkosten fallen weg.
Die Hardware-Amortisation in einer mittelgroßen Raffinerie liegt bei 8–14 Monaten.
Was ist ein Haldenvermessungssystem? +
Ein Haldenvermessungssystem ist eine fest installierte Messeinrichtung, die Volumen und Tonnage von Schüttgut-Halden automatisch erfasst — ohne dass ein Vermesser die Halde betritt oder eine Drohne geflogen wird. Die Kernkomponenten: 3D-Sensoren (LiDAR, bei manchen Produkten Radar oder Kameras) über dem Lagerbereich, eine Recheneinheit, die aus Punktwolken Volumina berechnet, und eine Software-Schicht, die die Zahlen in Dashboards und ERP-Systeme liefert. Der entscheidende Unterschied zur Vermessungs-Dienstleistung ist die Kontinuität: Eine Dienstleistung liefert eine Zahl pro Termin — ein System liefert eine Zahl pro Scan-Zyklus, stündlich, schichtweise oder live. Damit wird die Haldenvermessung vom jährlichen Inventur-Termin zum operativen Datenstrom für FIFO, Verladeplanung und Materialbilanz. OWL EYE® STOCKPILE ist ein solches Haldenvermessungssystem: stationäre 3D-LiDAR-Sensoren, ±1% Volumengenauigkeit, jeder Scan als 3D-Blockmodell archiviert — schlüsselfertig geliefert inklusive Montage, Kalibrierung und SAP/OPC-UA-Anbindung.
Wie funktioniert kontaktlose Haldenvermessung in Echtzeit? +
Kontaktlose Haldenvermessung heißt: Kein Mensch und kein Gerät berührt die Halde. 3D-LiDAR-Sensoren auf dem Dach, an Lichtmasten oder an der Gebäudestruktur tasten die Materialoberfläche mit augensicheren Laserpulsen ab. Jeder Durchlauf erzeugt eine Punktwolke der kompletten Halden-Geometrie; überlappende Scan-Kegel eliminieren Schattenzonen. Der Echtzeit-Teil passiert in der Software: Jeder Scan-Zyklus wird in Volumen (m³) und — über die materialspezifische Schüttdichte — in Tonnage umgerechnet und binnen Sekunden ins Dashboard und in Schnittstellen wie REST, OPC UA oder SAP geschrieben. Kein Stillstand, keine Sperrbereiche, kein Wetterfenster: Die Messung läuft im normalen Radlader- und Bandbetrieb, innen wie außen, Tag und Nacht. Im Betrieb ist das der Unterschied zwischen „zuletzt vermessen im März" und „Stand 14:03 Uhr". OWL EYE® STOCKPILE liefert diese kontaktlose Echtzeit-Haldenvermessung mit ±1% Volumengenauigkeit — im Produktivbetrieb u.a. bei K+S, Nordzucker und proFagus.
Haldenvermessung per Drohne vs. stationäres LiDAR — was ist der Unterschied? +
Beide erzeugen ein 3D-Modell der Halde — der Unterschied liegt in Frequenz, Abdeckung und laufenden Kosten. Die Drohnen-Haldenvermessung ist eine Dienstleistung: Ein Pilot befliegt den Lagerplatz, Photogrammetrie oder Flug-LiDAR rechnet die Aufnahmen in ein Modell, Tage später kommt der Bericht. Genauigkeit mit gutem Referenzpunkt-Netz: 1–3%. Das funktioniert gut für große Außenflächen im Monats- oder Quartalsrhythmus — ist aber wetter- und tageslichtgebunden, kann nicht in Hallen fliegen, und jeder weitere Flug kostet erneut. Ein stationäres LiDAR-System ist Infrastruktur: Sensoren werden einmal montiert, danach ist jeder Scan kostenlos. Volumina aktualisieren sich kontinuierlich mit ±1%, innen wie außen, und fließen automatisch ins ERP. Die Kosten pro Messung sind dabei der falsche Maßstab: Die Inventur wird typisch ein- bis viermal im Jahr beflogen, und ein Festsystem bezahlt man für die Zeit zwischen den Befliegungen, in der Inventurdifferenzen von 2–4% gegenüber dem Buchbestand unbemerkt bleiben. Faustregel: Brauchen Sie die Zahl für den Jahresabschluss, reicht die Drohnenbefliegung; brauchen Sie sie für Entscheidungen am selben Tag — Beschickung, Mischung, Verladung, Abruf beim Lieferanten —, gehört ein Festsystem her, mit Live-FIFO- und Verladedaten obendrauf, die keine periodische Vermessung liefern kann. Wir bieten bewusst beide Seiten an: Drohnenbefliegung als Dienstleistung für periodischen Bedarf, OWL EYE® STOCKPILE für die kontinuierliche Haldenvermessung. Was zu Ihrem Fall passt, ist ein 15-Minuten-Gespräch — siehe auch der ausführliche Vergleich LiDAR vs. Drohne.

Systemauswahl Haldenüberwachung

Was ist ein Haldenmesssystem? +
Ein Haldenmesssystem bestimmt das Volumen — und über die Schüttdichte die Tonnage — einer Schüttguthalde, etwa aus Erz, Kohle, Gesteinskörnungen, Salz, Getreide oder Hackschnitzeln. Dafür kommt eine von sechs Systemklassen zum Einsatz: stationäres 3D-LiDAR (kontinuierlich, ±1 %), Drohnen-Photogrammetrie (1–3 % pro Flug mit Passpunkten), drohnengestütztes LiDAR, mobile SLAM-Scanner, Radar-Füllstandssensoren oder manuelle Vermessung. Das Ergebnis speist Bestandsbuchhaltung, Produktionsabgleich und Prozesssteuerung. Vollständiger Vergleich: alle sechs Haldenüberwachungssysteme im Vergleich.
Was ist das beste Haldenüberwachungssystem? +
Das hängt von der Aufgabe ab, nicht von der Technologie. Für kontinuierliche 24/7-Inventur und Prozesssteuerung ist stationäres 3D-LiDAR die stärkste Option (±1 % Volumen, funktioniert in Hallen, kein Personal pro Messung). Für Quartalsaudits großer offener Lagerplätze ist Drohnen-Photogrammetrie wirtschaftlicher. Für geschlossene Bunker mit permanent starkem Staub bleiben Radar-Füllstandssensoren die pragmatische Wahl. Alle sechs Systemklassen stehen im Systemvergleich der Haldenüberwachungssysteme nebeneinander.
Welcher Hersteller baut das beste Schüttgutmesssystem mit LiDAR? +
Mehrere Anbieter bauen stationäre LiDAR-Haldensysteme. Sinnvolle Auswahlkriterien sind: nachgewiesene Volumengenauigkeit an realen Halden (fordern Sie eine Referenzmessung, kein Datenblatt), Innenraumtauglichkeit, zonenweise Dichtekalibrierung und die Tiefe der ERP/SCADA-Integration. OWL EYE® liefert ±1 % Volumengenauigkeit mit zonenweiser Dichtekalibrierung und REST/OPC-UA-Integration — und weil wir selbst auch Drohnenvermessungen fliegen und manuelle Inventuren durchführen, sagen wir Ihnen ehrlich, wenn ein stationäres System nicht die richtige Lösung ist.
Was ist ein Stockpile-Management-System (Haldenmanagement)? +
Ein Haldenmanagement-System verbindet kontinuierliche Volumenmessung mit der operativen Ebene darüber: zonenweiser Bestand und FIFO-Alterung, Abbau-Empfehlungen, Abstimmung gegen verwogene Bewegungen und ERP/SCADA-Anbindung. Die Messung sagt, wie viel auf dem Hof liegt; das Management macht aus der Zahl Entscheidungen. OWL EYE® STOCKPILE deckt beide Ebenen ab — siehe Halden-Monitoring und Dead Inventory & FIFO.
Wie genau ist die Haldenvermessung? +
Typische Volumengenauigkeit nach Methode: Begehungen und Profilschätzungen weichen bei unregelmäßigen Halden 5–15 % ab; Drohnen-Photogrammetrie mit guten Passpunkten erreicht 1–3 %; terrestrisches Laserscanning erreicht als Momentaufnahme Genauigkeiten unter einem Prozent; stationäres 3D-LiDAR erreicht ±1 % kontinuierlich. Die Tonnagegenauigkeit hängt zusätzlich von der Dichteannahme ab — ein fixer Dichtefaktor kann unabhängig von der Messmethode mehrere Prozent Fehler hinzufügen.
Ist eine Drohne oder stationäres LiDAR besser für die Haldeninventur? +
Die Messfrequenz entscheidet. Eine Drohne liefert eine Momentaufnahme pro Flug — ideal für monatliche oder quartalsweise Inventuren großer offener Flächen. Stationäres LiDAR misst jede Halde kontinuierlich, sodass Stichtagsvolumina, Schichtberichte und Mengenabgleich aus Live-Daten kommen. Viele Betriebe fahren beides: LiDAR für die tägliche Zahl, eine Drohne für gelegentliche Bestandsdokumentation. Detaillierter Vergleich: LiDAR vs drone.
Lässt sich das Haldenvolumen in Hallen oder unter Dach messen? +
Ja — mit stationärem LiDAR oder einem handgeführten SLAM-Scanner. Drohnen sind in Hallen und Kuppeln in der Regel keine Option (kein GNSS, Flugbeschränkungen, Staub). An Decke oder Fachwerk montierte 3D-LiDAR-Sensoren messen Innenhalden kontinuierlich — einschließlich Flachlager, Kuppeln und Müllbunker.
Was kostet kontinuierliche Haldenüberwachung? +
Ein einzelnes Silo oder eine Lagerbox lässt sich für etwa 5.000–10.000 € ausrüsten; größere Lagerplätze skalieren mit Sensoranzahl und Geometrie — nicht damit, wie oft Sie messen. Die Systeme gibt es als Capex (Kauf) oder Opex (Subscription), dazu eine Mietoption für Tests. Das kehrt die Wirtschaftlichkeit von Pro-Flug- oder Pro-Vermessung-Preisen um: ab etwa einer Messung pro Monat wird kontinuierliches LiDAR pro Messung meist zur günstigeren Option, und der 24/7-Datenstrom kommt gratis dazu. Senden Sie uns Ihren Lagerplatzplan für ein konkretes Budget. Vollständige Kostenaufstellung mit realen Zahlen: Was Haldenüberwachung kostet.
Wie oft sollten Halden vermessen werden? +
Richten Sie die Frequenz nach der Aufgabe der Zahl. Fließen die Bestandsvolumen nur in den Jahresabschluss, genügt eine testierfähige Messung pro Jahr. Steuern sie Monatsreporting oder Einkaufsentscheidungen, hält eine monatliche Drohnen- oder Laserscan-Messung die Buchwerte in einem brauchbaren Fehlerband. Sobald Bestandszahlen den Tagesbetrieb steuern — Mischung, Verladung, Abgleich gegen Bandwaagen —, kommen Schnappschüsse strukturell zu spät, und kontinuierliches Monitoring mit stationärem LiDAR wird das richtige Werkzeug: nicht weil die einzelne Messung billiger wäre, sondern weil es tagesaktuelle Bestände liefert, die eine Stichtagsmessung nicht liefern kann. Die komplette Entscheidungslogik steht in unserem Leitfaden: Wie oft Halden messen?

OWL EYE® Truck Terminal

Was ist ein Ladevolumen-Scanner? +
Ein Ladevolumen-Scanner misst das Volumen einer LKW-Ladung berührungslos per Laser/LiDAR — statt die Masse mechanisch zu wiegen. Beim OWL EYE® TERMINAL flankieren zwei LiDAR-Masten die Fahrspur; der LKW fährt mit bis zu 10 km/h durch, das System erfasst ihn dabei als dichte 3D-Punktwolke und berechnet daraus in rund 8 Sekunden Volumen, Nutzlast und Beladungshöhe plus 3D-Modell pro Fahrzeug. Der Unterschied zur Brückenwaage: keine Grube, kein Anhalten, kein Bauwerk — und Dimensionen, die eine Waage nie sieht (Beladungsform, Überfüllung, außermittige Beladung, Restvolumen teilentleerter Mulden). Als Waagen-Alternative oder als zweite Datenquelle parallel zur eichpflichtigen Waage. Details: OWL EYE® TERMINAL — LKW-Volumenmessung im Drive-through.
Wie funktioniert LKW-Volumenmessung mit LiDAR? +
LKW-Volumenmessung mit LiDAR arbeitet nach dem Laufzeitprinzip: Sensoren an zwei Masten senden Laserpulse auf die durchfahrende Ladung und rekonstruieren aus den Reflexionen das Oberflächenprofil. OWL EYE® TERMINAL erfasst das Fahrzeug während der Durchfahrt bei bis zu 10 km/h als dichte 3D-Punktwolke; aus ihr entsteht ein 3D-Modell der Ladung — Volumen auf ±1 % genau, in rund 8 Sekunden. Für die Nutzlast wird das Volumen über die materialspezifisch kalibrierte Schüttdichte umgerechnet; leere Referenzscans je Fahrzeugtyp erlauben auch die Messung von Restvolumen in teilentleerten Mulden. Ergebnisübergabe an das Truck-Management-System, die Waagen-Software oder ERP in unter 10 Sekunden. Systemseite: OWL EYE® TERMINAL; Kostenvergleich zur Waage: Waagebrücken-Alternative.
Wie misst ein LKW-Ladevolumen-Scanner das Ladevolumen? +
Ein LKW-Ladevolumen-Scanner misst die Ladung über ihre Geometrie, nicht über ihr Gewicht. Beim OWL EYE® TERMINAL flankieren zwei LiDAR-Masten die Fahrspur und erfassen den LKW als dichte 3D-Punktwolke, während er mit bis zu 10 km/h durchfährt; eine Durchfahrt dauert rund 8 Sekunden. Die Software vergleicht den beladenen LKW mit einem Referenzscan desselben Fahrzeugs im leeren Zustand: Der Raum zwischen leerer Mulde und Ladungsoberfläche ist das Ladevolumen, gemessen auf ±1 %. Mit der Schüttdichte des Materials multipliziert, ergibt das Volumen die Nutzlast in Tonnen — so lässt sich das LKW-Ladevolumen samt Beladungshöhe in einer einzigen Durchfahrt messen. Die LKW-Volumenmessung ergänzt die Fahrzeugwaage: Für die eichpflichtige Abrechnung bleibt die geeichte Waage die Referenz.
Müssen die Lkw anhalten? +
Nein. OWL EYE® TERMINAL ist ein Durchfahrt-Scanner: Lkw passieren das Dual-Mast-Portal mit 0–10 km/h und das System erfasst jeden Lkw während der Durchfahrt als dichte 3D-Punktwolke, die zu einem vollständigen 3D-Lastmodell verarbeitet wird. Pro Lkw vergehen rund 8 Sekunden — kein Stopp, kein Rangieren, kein Eingriff durch den Fahrer. Für den Scan selbst ist keine Waage nötig — für die eichpflichtige Verwiegung bleibt die geeichte Waage. Volumen, Masse (dichte-kalibriert) und Lastverteilung stehen Ihrem Fuhrpark-System bereits zur Verfügung, bevor das Fahrzeug die Ausfahrt erreicht.
Wie schnell darf der LKW durch das Terminal fahren? +
Bis 10 km/h Durchfahrtsgeschwindigkeit — typischer Betrieb läuft bei 5-8 km/h Schritttempo. Der Dual-Mast-LiDAR erfasst eine vollständige 3D-Aufnahme in rund 8 Sekunden. Der LKW hält nicht an, muss sich nicht exakt ausrichten (±0,5 m seitliche Toleranz reicht) und braucht keine Fahreraktion — das System triggert automatisch bei der Einfahrt über Induktionsschleife, Lichtschranke oder RFID.
Wie integriert sich die Volumenmessung in unsere Waage / WAA / ERP? +
OWL EYE® TERMINAL bringt REST- und OPC-UA-Schnittstellen mit und einen dedizierten Waagen-Sync-Modus, der jeden Scan über Fahrzeug-ID, Zeitstempel oder RFID mit dem passenden Nettogewicht koppelt. Von dort fließen die Daten in Ihre WAA, SAP oder beliebige ERP — gleicher Datensatz wie ein manueller Wiegevorgang, nur angereichert mit Volumen, Beladungshöhe und 3D-Bild. Die meisten Terminals sind innerhalb einer Schicht nach dem ersten Inbetriebnahme-Tag live.
Kann OWL EYE® TERMINAL eine Fahrzeugwaage für die Beladungskontrolle ersetzen? +
Teilweise — es hängt davon ab, wofür die Zahl gebraucht wird. Eine Fahrzeugwaage wiegt den LKW; kalibriert und geeicht ist sie das eichrechtliche Instrument für Abrechnung und Custody Transfer. OWL EYE® TERMINAL misst das Ladevolumen (und über die Materialdichte die Masse), während der LKW mit bis zu 10 km/h durchfährt — ohne Anhalten, ohne Stau. Für die eichpflichtige Verwiegung bleibt die Waage. Für die Beladungskontrolle — prüfen, dass LKW nicht über- oder unterladen sind, Anlieferungen abgleichen, Durchsatz messen, Ladungsform und Schieflast erfassen — ist die Drive-through-Volumenmessung die schnellere, staufreie Option, und sie sieht Dinge, die eine Waage nicht kann (die Geometrie der Ladung). Viele Standorte betreiben beides: die Waage als geeichte Massereferenz, OWL EYE® TERMINAL für die schnelle Beladungskontrolle bei jeder Durchfahrt. Wenn Sie nur Beladungskontrolle und keine eichpflichtige Verwiegung brauchen, kann eine volumetrische Drive-through-Messung den Waagen-Prozess ganz ersetzen. Schildern Sie uns Ihren Fall: info@sachtleben-technology.com.
Was kostet ein LKW-Volumenmesssystem? +
Die Basiskonfiguration von OWL EYE® TERMINAL beginnt bei etwa 25.000 € zuzüglich einer jährlichen Wartungspauschale. Das Scanner-Portal ist einfacher Stahlbau — kundenseitig nach unseren Zeichnungen errichtet oder komplett von uns organisiert. Fahrzeug-Identifikation per Nummernschilderkennung (ANPR) oder RFID ist optional verfügbar. Schicken Sie uns Ihr Tor-Layout für ein festes Angebot.
Was ist Drive-through-LKW-Scanning und wie schnell läuft es? +
Drive-through-LKW-Scanning erfasst Volumen, Höhe und Form einer LKW-Ladung mit 3D-LiDAR, während das Fahrzeug ein Portal passiert — ohne Stopp, ohne Rangieren, ohne Fahrer-Eingriff. Beim OWL EYE® TERMINAL flankieren zwei LiDAR-Masten die Spur und erfassen das Fahrzeug während der Durchfahrt als dichte 3D-Punktwolke, die das Edge-System zu einem vollständigen 3D-Ladungsmodell verarbeitet. Die LKWs fahren mit 0–10 km/h durch (typisch 5–8 km/h, Schrittgeschwindigkeit). Volumen in m³, Masse in Tonnen (dichte-kalibriert) und ein 3D-Snapshot pro LKW gehen rund 8 Sekunden nach dem Auslösen an Ihr Fuhrpark-System. Im Vergleich zur Waagebrücke beseitigt der LKW-Ladevolumen-Scanner in der Durchfahrt die Warteschlange und liefert zusätzlich die Ladungsform — nutzbar für Über- / Unterladungs-Checks, Lieferanten-Abgleich und Alarme bei außermittiger Ladung. Eichpflichtige Mengenermittlung läuft weiter über die zertifizierte Waage; alles andere geht über den Scan schneller.
Wie viele LKW pro Stunde mehr schafft OWL EYE® TERMINAL gegenüber einer Waage? +
In der Praxis das 2- bis 4-fache des Stop-and-Weigh-Prozesses, abhängig vom Layout. Eine Waage schafft typischerweise 30 bis 60 LKW pro Stunde — jeder LKW muss auf der Brücke halten, der Fahrer wartet auf den Beleg und an Stoßzeiten staut sich die Warteschlange am Tor. OWL EYE® TERMINAL misst das Ladevolumen, während der LKW mit bis zu 10 km/h durchfährt: kein Anhalten, keine Warteschlange, keine Fahrer-Interaktion. Realistischer Durchsatz liegt bei 120 bis 200 LKW pro Stunde auf einer einzelnen Durchfahrt-Spur. Der Durchsatz-Gewinn schlägt nur dann in einen echten Betriebsvorteil um, wenn der Rest Ihres Terminals (Gate-In, Gate-Out, ERP-Buchung) mithält — das modellieren wir für Sie. An Standorten, an denen die Waage der Engpass an Versand-Spitzentagen ist, beseitigt eine volumetrische Durchfahrt-Spur oft eine Warteschlange, die mehr Standgeld kostet als der Sensor selbst. Nennen Sie uns Ihre Spitzenstunden-LKW-Zahl an info@sachtleben-technology.com.
Kann LiDAR-LKW-Scan eine Waagebrücke ersetzen? +
Für Disposition, Abgleich, Ladungsformkontrolle und Volumen pro LKW — ja. Das OWL EYE® Truck Terminal-Portal liefert ±1 % Volumengenauigkeit und ±2–3 % Masse nach einmaliger Material-Dichtekalibrierung; das deckt den weitaus größten Teil der Betriebsanwendungen ab — bei höherem Durchsatz als eine Waagebrücke. Für die eichrechtliche Abrechnung (MID / OIML) bleibt die Waagebrücke das Referenzinstrument — LiDAR ist nicht eichfähig. In der Praxis behalten viele Standorte mit mehreren Materialien eine geeichte Waage für die Rechnungslegung und betreiben das LiDAR-Portal für alles Betriebliche: Disposition, Warteschlangensteuerung, Unter-/Überfüllungs-Hinweise und Abgleich pro Material. Das vollständige Positionierungsargument steht auf der Seite Waagebrücken-Alternative.
Wie genau ist LiDAR im Vergleich zur Waagebrücke? +
Eine moderne eichfähige Waagebrücke liegt nach Eichung bei 0,1–0,5 % Masse. OWL EYE® Truck Terminal-LiDAR liefert ±1 % Volumen direkt aus dem 3D-Scan und ±2–3 % Masse nach einmaliger Material-Dichtekalibrierung. Der Genauigkeitsunterschied zählt auf Ebene einer einzelnen Rechnung — er zählt nicht auf Ebene von Dispositionsentscheidungen, Tagesmaterialbilanz oder Unter-/Überfüllungskontrolle, wo ±2–3 % deutlich innerhalb der Toleranz liegen, die der Schüttgutbetrieb ohnehin akzeptiert (die Beladungsstreuung zwischen LKW ist typisch größer). Den vollständigen Direktvergleich finden Sie auf LiDAR vs. Waagebrücke.
Was kostet eine Waagebrücke im Vergleich zu einem OWL EYE® Portal? +
Eine 60-Tonnen-LKW-Waagebrücke mit eichrechtlicher Zulassung — Grube, Tiefbau, Wägezellen, Software, Schrankenhardware — liegt typisch im Bereich 120k–180k €, vor Standortvorbereitung. Wiederkehrend pro Jahr: Eichung, Wägezellentausch, Grubendrainage. Ein OWL EYE® Truck Terminal-Portal — zwei synchrone 3D-LiDAR-Köpfe, Portalstahlbau, Dashboard-Lizenz, Inbetriebnahme — liegt als Komplettprojekt typisch bei 30k–50k € inklusive Inbetriebnahme; Basiskonfigurationen beginnen bei ca. 25.000 €. Keine Grube, kein Wägezellentausch, keine Eichung. Wiederkehrend: eine jährliche Fensterreinigung und das Software-Abo. Klar zugunsten LiDAR kippt der Vergleich beim Tiefbau: eine neue Waagengrube allein kostet 30k–60k €, die vorbereitete Fläche für ein Portal eher 5k €. Die vollständige TCO-Rechnung steht auf der Seite Waagebrücken-Alternative.

OWL EYE® Volumenstrom

Was ist Volumenstrommessung auf dem Förderband? +
Volumenstrommessung ist die kontinuierliche Erfassung des Materialstroms auf einem laufenden Förderband — als Volumen pro Zeit (m³/h) statt als gewogene Masse. Ein 2D-LiDAR-Sensor über dem Band scannt das Querschnittsprofil des Schüttguts zeilenweise; aus Profil und Bandgeschwindigkeit errechnet das System den Volumenstrom in Echtzeit, mit ±1 % Genauigkeit. Über die materialspezifisch kalibrierte Schüttdichte wird daraus der Massenstrom abgeleitet. Der Unterschied zur Bandwaage: keine beweglichen Teile, kein Verschleiß, keine Nachkalibrierung nach Bandwechsel — und zusätzlich Bandbelegung, Höhenprofil und Schieflast-Erkennung, die eine Waage nie liefert. Die Mehrfach-Echo-Auswertung trennt dabei Schwebstaub vom Materialprofil. Details: OWL EYE® VOLUME FLOW — Volumenstrommessung am Förderband; der direkte Vergleich: LiDAR vs. Bandwaage.
Wie misst man den Volumenstrom auf dem Förderband — Bandwaage, Radiometrie, Radar oder LiDAR? +
Der Materialstrom auf dem Förderband wird entweder über die Masse oder über das Volumen gemessen. Die Bandwaage wiegt über Tragrollen auf Wägezellen: 0,5–1 % Massengenauigkeit kalibriert, mit mechanischem Verschleiß und periodischer Nachkalibrierung. Die radiometrische Messung leitet die Bandbeladung aus der Schwächung einer radioaktiven Quelle ab: berührungslos, aber mit Genehmigung, Abschirmung und Entsorgungskosten. Mikrowellen- oder Radarsensoren liefern ein punktuelles Beladungssignal ohne Querschnittsprofil. Volumetrisches LiDAR scannt den Materialquerschnitt Linie für Linie und berechnet mit der Bandgeschwindigkeit den Volumenstrom in m³/h und über die Schüttdichte den Massenstrom in t/h: ±1 %, berührungslos, verschleißfrei, Beladungsprofil inklusive. In der Praxis bleibt die Bandwaage die Referenz für eichpflichtige Wägung; für Prozesssteuerung, Nachrüstung ohne Bandumbau und mehrere Bänder ist OWL EYE® VOLUME FLOW die berührungslose Volumenstrommessung am Förderband. Alle sieben Verfahren am Förderband im Vergleich: Volumenstrom am Förderband messen: 7 Methoden im Vergleich; für Halden und Bunker: sechs Methoden der Volumenmessung von Schüttgut.
Was ist volumetrische Förderband-Messung? +
Volumetrische Förderband-Messung ist die berührungslose Erfassung des Materialquerschnitts auf einem laufenden Förderband — in Echtzeit umgerechnet in Volumenstrom (m³/h) und über die Materialdichte in Massenstrom (t/h). Anders als eine Bandwaage, die die Last über die Bandstruktur wiegt, misst ein volumetrisches System das tatsächliche geometrische Profil des Schüttguts oberhalb des Bands. OWL EYE® VOLUME FLOW realisiert die volumetrische Förderband-Messung mit einem einzigen 2D-LiDAR-Sensor, montiert 0,5 bis 1,5 m über dem Band. Der Sensor scannt Linie für Linie quer zur Förderrichtung. Jeder Scan wird zu einem Profil-Querschnitt; integriert über die Bandgeschwindigkeit ergibt das einen kontinuierlichen, verschleißfreien Volumen- und Massenstrom — ±1 % genau, 24/7 verfügbar über Dashboard, REST-API und OPC UA. Typische Anwendungsfälle: Ersatz oder Ergänzung von Bandwaagen bei abrasiven oder nassen Materialien, Durchsatzüberwachung auf langen Förderstrecken, Live-Massenstrom in SCADA / SAP / MES-Systeme, Erkennung von Schieflast oder Bandkanten-Überlauf, bevor sie zum Problem werden.
Was ist eine optische Bandwaage — und wie genau ist sie im Vergleich zur mechanischen Bandwaage? +
Eine optische Bandwaage misst den Materialstrom auf einem Förderband berührungslos: Ein Laser- oder LiDAR-Sensor über dem Band erfasst den Querschnitt der Förderbandbeladung; aus Querschnitt und Bandgeschwindigkeit ergibt sich der Volumenstrom in m³/h, über die kalibrierte Schüttdichte der Massenstrom in t/h. Sie wiegt also nicht, sondern rechnet aus der Geometrie — deshalb ohne Wägezellen, ohne Verschleiß und ohne Eingriff in den Bandlauf bei der Montage. Die mechanische (gravimetrische) Bandwaage wiegt dagegen mit Wägezellen unter dem Band; sie ist eichfähig und bleibt für abrechnungsrelevante Wägung (Custody Transfer unter 0,25 %) die Referenz, driftet zwischen zwei Kalibrierungen aber typisch um 2–3 %. OWL EYE® VOLUME FLOW ist eine LiDAR-basierte optische Bandwaage mit ±1 % Volumengenauigkeit ohne Drift, die zusätzlich Beladungsprofil, Schieflast und Bandkanten-Überlauf liefert. Den direkten Vergleich zeigt Bandwaage vs. volumetrische Messung.
Wie berechnet man den Massenstrom in t/h aus dem gemessenen Volumenstrom am Förderband? +
Massenstrom (t/h) = Volumenstrom (m³/h) × Schüttdichte (t/m³). Den Volumenstrom liefert der LiDAR-Querschnitt multipliziert mit der Bandgeschwindigkeit; die Schüttdichte ist der materialspezifische Faktor. Beispiel: 250 m³/h Kalksteinschotter bei 1,5 t/m³ ergeben 375 t/h. Bei OWL EYE® VOLUME FLOW wird die Schüttdichte bei der Inbetriebnahme je Material kalibriert — gegen eine Referenzwägung (vorhandene Bandwaage, Fahrzeugwaage oder Probewägung) — und als Materialprofil hinterlegt; Feuchte- oder Körnungswechsel bekommen ein eigenes Profil. Das Ergebnis sind Volumen- und Massenstrom live in m³/h und t/h mit ±1 % Volumengenauigkeit, per Dashboard, REST oder OPC UA im Leitsystem oder ERP. Das Volumen bleibt die primäre Messgröße; die Tonnage ist so gut wie die kalibrierte Dichte. Grundlagen: Volumenstrommessung am Förderband; wann die gravimetrische Bandwaage trotzdem bleibt: Bandwaage vs. volumetrische Messung.
Welche Förderbänder und Materialströme werden unterstützt? +
OWL EYE® VOLUMENSTROM arbeitet auf standardmäßigen Mulden- und Flachbändern, unabhängig von Bandbreite oder Material — typische Installationen decken 600 mm bis 2200 mm breite Bänder bei 0,5 bis 6 m/s ab. Schüttdichten von leichten Hackschnitzeln (~200 kg/m³) bis schwerem Eisenerz (~4000 kg/m³) werden bei der Inbetriebnahme materialspezifisch kalibriert. Der 2D-LiDAR-Querscan berührt weder Band noch Material, sodass abrasive, klebrige, heiße oder feuchte Schüttgüter unproblematisch sind. Geneigte und reversierbare Bänder werden ebenfalls unterstützt.
Wann ist volumetrisches LiDAR die richtige Wahl gegenüber einer klassischen Bandwaage? +
Setzen Sie auf volumetrisches LiDAR (OWL EYE® VOLUME FLOW) statt auf eine Bandwaage, wenn einer oder mehrere dieser Punkte zutreffen:
  • Abrasive, klebrige, heiße oder nasse Materialien — eine Bandwaage verschleißt schnell oder dejustiert; ein berührungsloser LiDAR-Sensor über dem Band hat keinen Kontakt zum Material und keine mechanischen Verschleißteile.
  • Nachrüstung auf einem bestehenden Förderband — eine Bandwaage einzubauen heißt, in den Bandlauf einzugreifen: Tragrollenstationen weichen einem Wägerahmen, das Band steht dafür still, danach folgen Ausrichtung und Kalibrierung mit Prüfgewichten. Ein LiDAR-Sensor wird in wenigen Stunden auf einer kleinen Brücke über dem Band montiert — der Bandlauf bleibt fast durchgehend erhalten.
  • Sie brauchen Profildaten, nicht nur Gesamtmasse — LiDAR erkennt Schieflast, Bandkanten-Überlauf, Profilhöhen-Anomalien und liefert Trigger für vorausschauende Instandhaltung. Eine Bandwaage liefert nur die integrierte Masse.
  • Mehrere Bänder am Standort — ein LiDAR pro Band ist deutlich günstiger als der Umbau mehrerer Bandgerüste. Alle Daten fließen in ein OWL EYE®-Dashboard mit einer einheitlichen API.
  • Materialdichte variiert — LiDAR erfasst zuerst die Geometrie; die Masse wird über die Materialkalibrierung berechnet. Eine Bandwaage misst Masse, kann aber das Volumen nicht ausgeben — und gerade das ist für Halden-Eingangsabgleich entscheidend.
Bei einer Bandwaage bleiben Sie, wenn Sie ein einzelnes, gut kalibriertes, durchsatzstarkes Band mit gleichbleibendem Material haben und eichfähige Gewichtsgenauigkeit (Custody Transfer <0,25 %) brauchen. In nahezu jedem anderen industriellen Förderszenario ist volumetrisches LiDAR schneller installiert, günstiger im Unterhalt und liefert Daten, die die Waage nicht hat. Viele unserer Kunden betreiben beides: Bandwaage als periodische Referenz für die Massenkalibrierung des LiDAR, LiDAR für die kontinuierliche Überwachung und die zusätzlichen Geometriedaten, die die Waage nicht liefert.
Welche Alternative gibt es zur Bandwaage — und wie genau ist die Bandwägung im Vergleich zur LiDAR-Messung? +
Die Alternative ist die optische Bandwaage — volumetrische Förderbandmessung per LiDAR. Ein 2D-LiDAR-Sensor über dem Band scannt den Materialquerschnitt Linie für Linie; mit der Bandgeschwindigkeit ergibt das den Volumenstrom (m³/h) und über die kalibrierte Schüttdichte den Massenstrom (t/h) — plus das Beladungsprofil, das eine Waage nie sieht. Ohne Kontakt, ohne Wägezellen, ohne Verschleiß, ohne Eingriff in den Bandlauf. Zur Genauigkeit: Die Bandwägung erreicht 0,5–1 % der Masse auf einem gut kalibrierten Band und 0,25 % bei eichfähigen Waagen — driftet aber mit Anbackungen, Tragrollenverschleiß und Bandspannung und braucht periodische Nachkalibrierung. LiDAR misst nach einmaliger Referenzkalibrierung ±1 % des Volumens und driftet nicht; die Massenangabe folgt der Dichtestabilität (±1–2 % bei homogenem Schüttgut, ±3–5 % bei variablen Mischungen). Für abrechnungsrelevante Wägung bleibt die Bandwaage die Referenz; für Prozesssteuerung, Nachrüstung und Standorte mit mehreren Bändern ist OWL EYE® VOLUME FLOW die Alternative — der vollständige Vergleich: Bandwaage-Alternative.
Welche Genauigkeit erreicht OWL EYE® VOLUMENSTROM? +
Die Volumengenauigkeit liegt typisch bei ±1 % auf einem kalibrierten Band. Die Masseausgabe (Tonnen pro Stunde) ergibt sich aus Volumen × Schüttdichte — die Masse-Genauigkeit hängt davon ab, wie stabil die Schüttdichte ist: bei homogenen Materialien (Zucker, Salz, Sand) typisch ±1-2 %, bei variablen Materialien (Mischschrott, Rezyklat) ±3-5 %. Wir führen bei der Inbetriebnahme eine einmalige Dichte-Kalibrierung durch; das System gleicht kontinuierlich gegen vorhandene Bandwaagen-Daten ab — Drift unter 0,2 %/Jahr im Normalbetrieb.
Wie misst man Schüttgut auf dem Förderband mit einem LiDAR-Sensor? +
Auf einem Förderband wird Schüttgut gemessen, indem ein 2D-LiDAR quer über dem Band montiert wird und pro Sekunde tausende Querschnitts-Linien aufzeichnet. Aus jedem Querschnitt — Profilform, Höhe, Breite — und der bekannten Bandgeschwindigkeit ergibt sich der Volumenstrom in m³/h. Über eine hinterlegte Materialdichte fällt im selben Schritt der Massenstrom in t/h an. Das Verfahren ist kontaktlos, hat keinen mechanischen Verschleiß und greift nicht in den Bandlauf ein. Im Vergleich zur Bandwaage hat der LiDAR-Bandscan praktische Vorteile: kein Anhalten des Bandes für die Installation, kein Kalibrier-Marathon mit Gewichten, keine Wägezellen-Re-Justierung nach jedem Bandwechsel. Zusätzlich liefert der Scan ein vollständiges Belegungsprofil — Schieflasten, Bandkanten-Spillage, Bandverlauf-Abweichungen und Verklumpungen werden als markierbare Ereignisse erkannt, lange bevor sie zum Schaden führen. Die Bandwaage liefert eine Zahl; der LiDAR-Bandscan liefert Durchsatz und Förderbanddiagnostik aus einem Sensor. Im OWL EYE®-Portfolio übernimmt das VOLUME FLOW. Referenzkunden sind unter anderem K+S (Salz-Förderbänder), Nordzucker (Zuckerrüben-Annahme) und proFagus (Holz-Hackschnitzel) — präzise, modern, schlüsselfertig. Den Vergleich zur klassischen Bandwaage erläutert Warum LiDAR.
Wie sieht die Installation auf einem bestehenden Förderband aus? +
Die 2D-LiDAR-Querscan-Einheit wird auf einer kleinen Halterung über dem Band montiert — typischerweise 1,5 bis 4 m über dem Material. Montage dauert wenige Stunden pro Band und erfordert keinen Bandstillstand, wenn seitlicher Zugang besteht. Verkabelung ist Strom + Ethernet zum lokalen Schaltschrank. Gesamte Inbetriebnahme inklusive Material-Kalibrierung typisch eine Schicht pro Band. Wir liefern die Halterung vorgefertigt zur Bandgeometrie — keine Vor-Ort-Schweißarbeiten nötig.
Wie kommen die Daten in unser SCADA / SAP / MES? +
Drei Standard-Schnittstellen ab Werk: REST API (JSON über HTTPS), OPC UA Server (Industriestandard für SCADA / SPS) und SAP-IDoc-Konnektor für ERP. Volumen, Masse, Durchsatz pro Minute / Stunde / Schicht, Alarme — alles in Echtzeit. Das Dashboard läuft im Browser, die Rohdaten liegen auf unserem Edge-Server in Ihrem Netzwerk. Keine Cloud-Abhängigkeit, keine ausgehende Internetverbindung für den Produktivbetrieb nötig.
Worin unterscheidet sich OWL EYE® Bandscan von einer Bandwaage? +
Eine Bandwaage integriert Masse über Wägezellen im Bandgerüst — eine Zahl, der Gesamtdurchsatz. OWL EYE® Bandscan ist ein 2D-LiDAR-Querscan über dem Band und erfasst Zeile für Zeile ein vollständiges Beladungsprofil: Form, Höhe, Verteilung, Kanten. Dieser Unterschied ist entscheidend. Die Bandwaage sagt Ihnen wie viel; ein Bandscan zusätzlich, wie das Material liegt — Schieflast, Profil-Asymmetrie, Bandkanten-Spillage, Bandverlauf-Abweichungen, Rutschen-Verschleiß. Volumen (m³/h) und dichtekalibrierte Masse (t/h) fallen als Nebenprodukt des Scans an. Kurz: Die Bandwaage wiegt. Der Bandscan liefert Flussdaten und Förderbanddiagnostik aus einem kontaktlosen Sensor — kein Eingriff in den Bandlauf, kein Gerüst-Umbau, kein Kalibrier-Marathon. Für nahezu jede Nachrüstung auf einem bestehenden Band ist der Bandscan schneller installiert, verschleißärmer und liefert mehr Information.
Wie erkenne ich Schieflast auf dem Förderband automatisch? +
OWL EYE® erfasst pro Scanline einen vollen Querschnitt der Beladung — jede Abweichung vom erwarteten Profil wird zu einem markierbaren Ereignis. Praktisch erkennt das System:
  • Schieflast — der Massen­schwerpunkt verschiebt sich nach links oder rechts der Band-Mittellinie, ein typisches Zeichen für eine verschlissene oder verstellte Rutsche.
  • Profilhöhen-Anomalien — plötzliche Spitzen, Einbrüche oder Mulden, die auf Verklumpungen, Brückenbildung upstream oder Aufgabe-Probleme hinweisen.
  • Bandkanten-Spillage — Material, das die Bandkante übersteigt oder überläuft — kontinuierlich erfasst, nicht erst bei der Sauberkeits-Runde.
  • Bandverlauf-Abweichung (Belt Mistracking) — das gesamte Profil driftet über viele Minuten seitlich; das früheste sichtbare Zeichen für Tragrollen- oder Rollenprobleme.
  • Asymmetrische Profilform — das Profil neigt sich gleichmäßig zu einer Seite; ein Indiz für Skirtboard-Lecks oder verschlissene Rutschen-Auskleidungen.
Jede Anomalie ist konfigurierbar: Schwellwert, Persistenz, Hysterese. Ereignisse gehen in Ihr CMMS, OPC UA, Dashboard oder per E-Mail. So entsteht eine kontinuierliche Bandbeladungsprofil-Überwachung, die vorausschauende Instandhaltung trägt — statt nur auf Ausfälle zu warten. Alle Anomalie-Typen und die Einbindung ins CMMS beschreibt die Seite Förderbanddiagnostik.
Wie speist ein 3D-Bandscan die vorausschauende Wartung? +
Ein 3D-Bandscan macht aus dem Förderband eine kontinuierliche Zustandsquelle — und genau das braucht eine vorausschauende Wartung. OWL EYE® streamt drei Klassen von Signalen in Ihr Wartungssystem:
  • Sofortige Anomalie-Ereignisse — Schieflast, Spillage, Profil-Spitzen. Jedes Ereignis ist zeitgestempelt und wird an Ihr CMMS oder per OPC-UA-Kontakt für Verriegelungen oder Arbeitsaufträge weitergeleitet.
  • Schleichende Trends — ein langsamer seitlicher Profil-Drift weist auf Bandverlauf-Abweichungen hin; eine schleichende Asymmetrie auf Rutschen- oder Skirtboard-Verschleiß. Der Trend zeigt sich Tage bis Wochen vor dem sichtbaren Ausfall.
  • Durchsatz-Profil-Basislinien — bei gegebenem Material und Aufgabe­rate ist die Profilform reproduzierbar. Abweichungen korrelieren mit Rutschen-Verschleiß, Aufgabe-Problemen und Bunker-Auslauf-Störungen.
In Kombination mit Ihrem Instandhaltungsplan verschiebt sich der Bandstopp von reaktiv zu zustandsbasiert: der Arbeitsauftrag entsteht vor dem Ausfall, nicht danach. Das ist vorausschauende Wartung auf Daten gestützt, die Bandwaage, Schalter und Begehung nie liefern können.

Müllbunker-Monitoring

Wie funktioniert die Überwachung eines Müllbunkers mit LiDAR? +
Die Müllbunker-Überwachung mit LiDAR arbeitet mit 3D-Sensoren an der Bunkerdecke, die die gesamte Anlieferungs-Grube kontinuierlich scannen. Anders als klassische Füllstandsmessung an einzelnen Messpunkten liefert die Bunkerüberwachung per LiDAR eine 3D-Füllstandsmessung über die komplette Bunkeroberfläche: Volumen je Sektor, Zonen-Alter (FIFO), Live-Greiferposition und Abtrag pro Schicht — in Müllverbrennungsanlagen (MVA), Ersatzbrennstoff-(EBS-)Kraftwerken, Biomasseheizkraftwerken und Kohlekraftwerken. Wichtig zur Einordnung: LiDAR-Bunkerüberwachung ersetzt keine Brandschutz-Thermografie (Brandfrüherkennung) — sie ergänzt sie. Die Infrarot-Kamera erkennt Hotspots, das LiDAR-System liefert Volumen, Materialbewegung und Krantracking. Zusammen entsteht das vollständige Bild des Bunkers. Details: Müllbunker-Überwachung & Brennstoffbunker-Monitoring.
Funktioniert das Bunker-Monitoring auch mit Biomasse, Kohle und Klärschlamm? +
Ja — dieselbe LiDAR-Sensorik, die den Müllbunker einer MVA vermisst, arbeitet in Biomasseheizkraftwerken (Hackschnitzel-Bunker), Kohlebunkern und Klärschlamm-Annahmebunkern. Der Sensor erfasst die Oberflächengeometrie unabhängig vom Material; die Umrechnung in Tonnen läuft über die materialspezifisch kalibrierte Schüttdichte — bei Hackschnitzeln inklusive Feuchte-Bandbreite, bei Klärschlamm inklusive Kalibrierung auf den TS-Gehalt. Gerade in Biomasse- und Klärschlammanlagen zählt der Brennstoff-Vorrat in Kesselstunden: Das System meldet die Restlaufzeit je Bunker und liefert Krantracking und Cut-and-Fill pro Schicht — dieselben Signale wie in der Müllverbrennung. Für staubige Kohlebunker gibt es die Druckluft-Fensterspülung, für ATEX-Zonen die Zone-22-Gehäusevariante. Details: Müllbunker- & Brennstoffbunker-Monitoring; für offene Lager siehe Halden-Monitoring.
Was zeigt das Krantracking im Müllbunker? +
Das Krantracking beantwortet die drei Fragen, die sich jede Leitwarte stellt: Wo ist der Kran gerade? Wie viel hat er wo entnommen und wohin umgesetzt? Und ist der Bunker gut durchmischt? Die Live-Position des Müllkran-Greifers kommt aus der Kran-SPS oder direkt aus dem LiDAR-Scan; jede Greiferbewegung wird mit dem Volumen-Diff des betroffenen Sektors verknüpft — entnommen, abgelegt, umgeschichtet, pro Zyklus. Aus dem Bewegungsbild entsteht die Antwort auf die Durchmischungs-Frage: Sektoren, die lange nicht angefasst wurden, fallen sofort auf (FIFO-Anzeige), und die Misch-Strategie zur Heizwert-Homogenisierung wird überprüfbar — pro Schicht, revisionssicher im Protokoll. Details: Müllbunker-Überwachung & Krantracking.
Was ist ein Müllbunker — und warum wird er überwacht? +
Der Müllbunker ist der Annahme- und Speicherbunker einer Müllverbrennungsanlage: eine tiefe Betongrube, in die Sammelfahrzeuge den Abfall kippen und aus der ein Müllkran mit Greifer den Kessel beschickt. Er puffert die schwankende Anlieferung gegen den kontinuierlichen Brennstoffbedarf der Verbrennungslinien — und der Kranführer mischt dabei frische und alte, nasse und trockene Fraktionen, damit der Heizwert stabil bleibt. Überwacht wird der Müllbunker aus zwei Gründen: Sicherheit (Brandfrüherkennung per Thermografie, Füllstands-Grenzen) und Betrieb — Volumen je Sektor, Alter je Zone, Krantracking und Durchmischung. Genau den zweiten Teil liefert LiDAR-Monitoring: Müllbunker-Überwachung mit OWL EYE® — das 3D-Volumenbild, das die Thermografie nicht sieht.
Wie kommt LiDAR mit Staub, Methan und Kondensation im Müllbunker zurecht? +
Müllbunker in MVA-Anlagen sind staubig, feucht und enthalten Restgase aus Deponieprozessen — keines dieser Probleme stört ein korrekt spezifiziertes 3D-LiDAR. OWL EYE® arbeitet mit 905 nm gepulster Laufzeitmessung und Multi-Echo-Verarbeitung: Staubpartikel erzeugen schwache erste Echos, der Bunkerboden bzw. der Müllberg erzeugt das starke letzte Echo, und die Firmware wählt automatisch die Oberflächen-Reflexion. Methan und Wasserdampf sind transparent bei 905 nm, brennbare Gasansammlungen blockieren den Strahl also nicht. Der Sensorkopf sitzt in einem IP65+-Gehäuse mit optionalem Druckluft-Spülring am optischen Fenster — Standardintervall 30 Minuten — sowie internem Heizer und Taupunktregelung gegen Kondensation an kalten Morgen. Optische Filter unterdrücken Hallenlicht und Anlieferungs-Flutlicht.
Wie wird die Greiferposition mit dem LiDAR-Bunkerscan synchronisiert? +
Es werden zwei Integrationswege unterstützt, beide speisen dasselbe Dashboard mit Volumenschätzungen pro Greiferzug. Bevorzugt: Greiferposition aus der Kran-SPS lesen via OPC UA oder Profinet. Für Liebherr-, Demag- und Kone-Leitsysteme liefern wir fertige Brücken — XY, Hubhöhe und Greifer Auf/Zu strömen im SPS-Takt in OWL EYE®, und jeder Greiferzyklus wird mit dem Bunkerdelta des betroffenen Sektors korreliert. Fallback: reines LiDAR-Tracking. Ist die SPS verriegelt oder der Kran von Dritten, erkennt der Sensor den Greifer als bewegtes starres Objekt über der Müllbergoberfläche, verfolgt dessen XY-Bahn und leitet Aufnahme- und Abgabezeitpunkte aus dem Geschwindigkeitsprofil ab. Die Genauigkeit liegt unter dem SPS-Pfad, reicht aber für sektorbezogene FIFO- und Durchsatzverbuchung aus.
Was ist Cut-and-Fill im Müllbunker und wie oft wird es berechnet? +
Cut-and-Fill ist eine Differenzanalyse in 3D zwischen zwei aufeinanderfolgenden Scans, aufgeschlüsselt pro Bunkersektor. Die "Cut"-Seite erfasst den Abtrag — typisch der Zug des Greifers Richtung Aufgabetrichter der Brennlinie. Die "Fill"-Seite erfasst die Anlieferung — Kipper-Halle oder, in größeren Anlagen, eine Bahnanlieferung. Standardtakt ist alle 60 Sekunden im Dauerbetrieb, mit erzwungenen Snapshots bei Schichtwechsel sowie zu Beginn und Ende jedes Anlieferfahrzeug-Vorgangs. Ausgabe pro Sektor: zur Brennlinie abgetragene Tonnage, angelieferte Tonnage, Restzonen, FIFO-Alter in Stunden. Die Brennercrew plant damit die Mischung — frischer feuchter Eingang wird mit älterem, trockenerem Bestand verschnitten, um den Heizwert zu stabilisieren.
Ist LiDAR im Müllbunker in staubigen / ATEX-Zonen sicher? +
Müllbunker in MVA-Anlagen sind üblicherweise als ATEX-Zone 22 klassifiziert (brennbarer Staub, selten und kurzzeitig). OWL EYE® liefert für diese Installationen ein Zone-22-zugelassenes Gehäuse: geschlossenes optisches Fenster, keine offenen funkenbildenden Flächen, Oberflächentemperatur unterhalb der Staub-Zündklasse und eigensichere Verdrahtung auf Versorgungs- und Signalseite. Ein Heartbeat-Selbsttest läuft dauerhaft: der Sensor meldet optische Gesundheit, Innentemperatur, Fensterverschmutzung und den letzten erfolgreichen Scan an das Leitsystem, so dass ein degradierter Sensor erkannt wird, bevor eine Messlücke entsteht. Die Anbindung an die bestehende Brandschutzanlage — CO-Sensorik, IR-Wärmedetektion im Bunker — erfolgt über einen gemeinsamen OPC-UA-Tag-Satz.