FÖRDERBANDDIAGNOSTIK · LIVE-SCHADENERKENNUNG

Conveyor diagnostics. Faults seen live. Förderbanddiagnostik. Schäden live. Diagnostyka przenośników. Usterki widziane na żywo. Diagnostica nastri trasportatori. Guasti visti in tempo reale. Diagnostic convoyeur. Les défauts vus en direct. Diagnóstico de cintas. Fallos vistos en vivo. Diagnóstico de correias. Falhas vistas ao vivo.

Conveyor diagnostics is continuous 3D-LiDAR fault detection on belts: load-profile anomalies, off-centre loading, belt mistracking and spillage — flagged the moment they appear, not at the next inspection. Powered by the OWL EYE® engine.

Förderbanddiagnostik ist kontinuierliche 3D-LiDAR-Schadenerkennung auf Bändern: Profil-Anomalien, Schieflast, Bandverlauf-Abweichungen und Spillage — markiert in dem Moment, in dem sie auftreten, nicht erst bei der nächsten Inspektion. Angetrieben von der OWL EYE®-Engine.

Diagnostyka przenośników to ciągłe wykrywanie usterek 3D-LiDAR na taśmach: anomalie profilu obciążenia, obciążenie niesymetryczne, schodzenie taśmy z osi i wysyp — flagowane w momencie pojawienia się, nie przy następnym przeglądzie. Napędzane silnikiem OWL EYE®.

La diagnostica nastri trasportatori è il rilevamento continuo dei guasti tramite 3D-LiDAR: anomalie del profilo di carico, caricamento decentrato, disallineamento del nastro e spandimenti — segnalati nel momento esatto in cui si verificano, non alla prossima ispezione. Basata sul motore OWL EYE®.

Le diagnostic convoyeur, c'est la détection continue de défauts par 3D-LiDAR sur les bandes : anomalies de profil de charge, chargement décentré, déviation de bande et déversement de matière — signalés à l'instant où ils apparaissent, et non lors de la prochaine inspection. Propulsé par le moteur OWL EYE®.

El diagnóstico de cintas es la detección continua de fallos con 3D-LiDAR sobre la cinta transportadora: anomalías del perfil de carga, carga descentrada, desviación de la cinta y derrame de material, señalizados en el instante en que aparecen, no en la siguiente inspección. Impulsado por el motor OWL EYE®.

O diagnóstico de correias é a detecção contínua de falhas por 3D-LiDAR em correias transportadoras: anomalias de perfil de carga, carga descentrada, desalinhamento da correia e derrame — sinalizados no instante em que aparecem, não na próxima inspeção. Movido pelo motor OWL EYE®.

±1 % Profilgenauigkeit
24/7 Dauer-Erfassung
Live Anomalie-Marker
Predictive Wartungssignale
Förderbanddiagnostik & Schadenerkennung

Every belt. A digital condition sensor. Jedes Band. Ein digitaler Zustands-Sensor. Każda taśma. Cyfrowy czujnik stanu. Ogni nastro. Un sensore di condizione digitale. Chaque bande. Un capteur d'état numérique. Cada cinta. Un sensor digital de estado. Cada correia. Um sensor digital de condição.

Förderbanddiagnostik entsteht, wenn ein Bandscan mehr sieht als nur den Durchsatz. Der 2D-LiDAR-Querscan liefert Zeile für Zeile ein vollständiges Bandbeladungsprofil — und aus diesem Profil leitet die OWL EYE®-Engine einen kontinuierlichen Strom von Zustandssignalen ab.

Schieflast verschiebt das Profil zur Seite. Bandverlauf-Abweichungen (Belt Mistracking) driften das gesamte Band über die Tragrollen. Spillage taucht als Bandkanten-Überlauf auf. Verschlissene Rutschen und Skirtboard-Lecks zeigen sich als asymmetrische Profilform. Bisher brauchte jedes dieser Schadensbilder eine Begehung oder einen manuellen Kameracheck. Mit OWL EYE® werden daraus Live- Anomalie-Events — in Ihr CMMS, ins Dashboard, in einen Wartungsplan, der dem Schaden endlich voraus ist.

Das Ergebnis: vorausschauende Wartung auf Basis dessen, was das Band wirklich tut — nicht nach Kalender. Förderbanddiagnostik und volumetrische Förderbandmessung aus einem Sensor.

„Ein modernes Förderband sollte nicht unangekündigt die Anlage stoppen. LiDAR-Diagnostik gibt Ihnen die Warnung, für die Sie früher hinlaufen mussten."

Förderbanddiagnostik-Signale im Betrieb bei K+S, proFagus, Nordzucker und im aktiven Bergbaubetrieb der Sachtleben-Minerals-Gruppe.

Drei diagnostische Signale

What the load profile reveals about your belt. Was das Beladungsprofil über Ihr Band verrät. Co profil obciążenia ujawnia o Państwa taśmie. Cosa rivela il profilo di carico del Suo nastro. Ce que le profil de charge révèle sur votre bande. Lo que el perfil de carga revela sobre su cinta. O que o perfil de carga revela sobre a sua correia.

Schieflast

Die Schüttung liegt einseitig auf dem Band. LiDAR erkennt das asymmetrische Profil sofort und markiert die Rutsche oder Aufgabestelle, die abdriftet — bevor Tragrollen und Bandkanten ungleichmäßig verschleißen.

Spillage & Kantenüberlauf

Material, das über die Bandkante läuft oder sich an Übergabestellen türmt, erscheint als Profilhöhen-Anomalie nahe dem Rand. Live erfasst, für Sauberkeits- und Risikoberichte protokolliert.

Bandverlauf & Verschleiß

Das gesamte Beladungsprofil driftet seitlich, wenn das Band aus dem Lauf gerät. Erkennung vor Tragrollenschaden; gemeinsam mit schleichenden Asymmetrie-Trends wird daraus ein echtes Predictive-Maintenance-Signal.

Wo es sich auszahlt

Sites where conveyor diagnostics earns its keep. Standorte, an denen Förderbanddiagnostik ihr Geld wert ist. Zakłady, w których diagnostyka przenośników zarabia na siebie. Siti in cui la diagnostica nastri si ripaga. Sites où le diagnostic convoyeur fait ses preuves. Instalaciones donde el diagnóstico de cintas se paga solo. Sites em que o diagnóstico de correias se paga.

Überall dort, wo Bänder kritisch sind, Anlagen groß sind oder ein Bandstopp teuer ist — Diagnose-LiDAR ist das günstigste Predictive-Maintenance-Instrument, das Sie installieren können.

Mehr-Band-Standorte Lange Overland-Förderer Bergbau-Erze Zement & Kalkwerke Recycling-Linien Holz, Pellets & Biomasse Kohle & Koks-Handling Harsche Umgebungen
Vergleich

LiDAR diagnostics vs traditional belt-condition monitoring. LiDAR-Diagnostik vs klassische Band-Zustandsüberwachung. Diagnostyka LiDAR vs tradycyjny monitoring stanu taśm. Diagnostica LiDAR vs monitoraggio tradizionale dei nastri. Diagnostic LiDAR vs surveillance d'état de bande traditionnelle. Diagnóstico LiDAR frente al monitoreo tradicional de cintas. Diagnóstico por LiDAR vs monitoramento tradicional de correias.

Dimension Klassische Bandüberwachung OWL EYE® Förderbanddiagnostik
Schieflastmanuelle BegehungLive-Anomalie-Event
Bandverlauf-Abweichungentdeckt nach Tragrollenschadenerkannt am Profil-Drift
Spillage / KantenüberlaufReinigung im Nachgangkontinuierlich erfasst, protokolliert
Profil-Asymmetrie / Rutschen-Verschleißerst bei Stillstand sichtbarTrend Wochen vorher sichtbar
DatenquelleEinzelkameras, manuelle Checkskontinuierlicher 3D-LiDAR-Profilstrom
Wartungs-Triggerkalenderbasiert oder nach Ausfallzustandsbasiert, vorausschauend
FAQ

Conveyor diagnostics — answered. Förderbanddiagnostik — beantwortet. Diagnostyka przenośników — odpowiedzi. Diagnostica nastri trasportatori — le risposte. Diagnostic convoyeur — réponses. Diagnóstico de cintas — respondido. Diagnóstico de correias — respondido.

Fragen, die Prozess- und Wartungs-Ingenieure stellen, bevor sie LiDAR-basierte Förderbanddiagnostik evaluieren.

OWL EYE® Volumenstrom

Was ist Volumenstrommessung auf dem Förderband? +
Volumenstrommessung ist die kontinuierliche Erfassung des Materialstroms auf einem laufenden Förderband — als Volumen pro Zeit (m³/h) statt als gewogene Masse. Ein 2D-LiDAR-Sensor über dem Band scannt das Querschnittsprofil des Schüttguts zeilenweise; aus Profil und Bandgeschwindigkeit errechnet das System den Volumenstrom in Echtzeit, mit ±1 % Genauigkeit. Über die materialspezifisch kalibrierte Schüttdichte wird daraus der Massenstrom abgeleitet. Der Unterschied zur Bandwaage: keine beweglichen Teile, kein Verschleiß, keine Nachkalibrierung nach Bandwechsel — und zusätzlich Bandbelegung, Höhenprofil und Schieflast-Erkennung, die eine Waage nie liefert. Die Mehrfach-Echo-Auswertung trennt dabei Schwebstaub vom Materialprofil. Details: OWL EYE® VOLUME FLOW — Volumenstrommessung am Förderband; der direkte Vergleich: LiDAR vs. Bandwaage.
Wie misst man den Volumenstrom auf dem Förderband — Bandwaage, Radiometrie, Radar oder LiDAR? +
Der Materialstrom auf dem Förderband wird entweder über die Masse oder über das Volumen gemessen. Die Bandwaage wiegt über Tragrollen auf Wägezellen: 0,5–1 % Massengenauigkeit kalibriert, mit mechanischem Verschleiß und periodischer Nachkalibrierung. Die radiometrische Messung leitet die Bandbeladung aus der Schwächung einer radioaktiven Quelle ab: berührungslos, aber mit Genehmigung, Abschirmung und Entsorgungskosten. Mikrowellen- oder Radarsensoren liefern ein punktuelles Beladungssignal ohne Querschnittsprofil. Volumetrisches LiDAR scannt den Materialquerschnitt Linie für Linie und berechnet mit der Bandgeschwindigkeit den Volumenstrom in m³/h und über die Schüttdichte den Massenstrom in t/h: ±1 %, berührungslos, verschleißfrei, Beladungsprofil inklusive. In der Praxis bleibt die Bandwaage die Referenz für eichpflichtige Wägung; für Prozesssteuerung, Nachrüstung ohne Bandumbau und mehrere Bänder ist OWL EYE® VOLUME FLOW die berührungslose Volumenstrommessung am Förderband. Alle Verfahren im Vergleich: sechs Methoden der Volumenmessung von Schüttgut.
Was ist volumetrische Förderband-Messung? +
Volumetrische Förderband-Messung ist die berührungslose Erfassung des Materialquerschnitts auf einem laufenden Förderband — in Echtzeit umgerechnet in Volumenstrom (m³/h) und über die Materialdichte in Massenstrom (t/h). Anders als eine Bandwaage, die die Last über die Bandstruktur wiegt, misst ein volumetrisches System das tatsächliche geometrische Profil des Schüttguts oberhalb des Bands. OWL EYE® VOLUME FLOW realisiert die volumetrische Förderband-Messung mit einem einzigen 2D-LiDAR-Sensor, montiert 0,5 bis 1,5 m über dem Band. Der Sensor scannt Linie für Linie quer zur Förderrichtung. Jeder Scan wird zu einem Profil-Querschnitt; integriert über die Bandgeschwindigkeit ergibt das einen kontinuierlichen, verschleißfreien Volumen- und Massenstrom — ±1 % genau, 24/7 verfügbar über Dashboard, REST-API und OPC UA. Typische Anwendungsfälle: Ersatz oder Ergänzung von Bandwaagen bei abrasiven oder nassen Materialien, Durchsatzüberwachung auf langen Förderstrecken, Live-Massenstrom in SCADA / SAP / MES-Systeme, Erkennung von Schieflast oder Bandkanten-Überlauf, bevor sie zum Problem werden.
Was ist eine optische Bandwaage — und wie genau ist sie im Vergleich zur mechanischen Bandwaage? +
Eine optische Bandwaage misst den Materialstrom auf einem Förderband berührungslos: Ein Laser- oder LiDAR-Sensor über dem Band erfasst den Querschnitt der Förderbandbeladung; aus Querschnitt und Bandgeschwindigkeit ergibt sich der Volumenstrom in m³/h, über die kalibrierte Schüttdichte der Massenstrom in t/h. Sie wiegt also nicht, sondern rechnet aus der Geometrie — deshalb ohne Wägezellen, ohne Verschleiß und ohne Eingriff in den Bandlauf bei der Montage. Die mechanische (gravimetrische) Bandwaage wiegt dagegen mit Wägezellen unter dem Band; sie ist eichfähig und bleibt für abrechnungsrelevante Wägung (Custody Transfer unter 0,25 %) die Referenz, driftet zwischen zwei Kalibrierungen aber typisch um 2–3 %. OWL EYE® VOLUME FLOW ist eine LiDAR-basierte optische Bandwaage mit ±1 % Volumengenauigkeit ohne Drift, die zusätzlich Beladungsprofil, Schieflast und Bandkanten-Überlauf liefert. Den direkten Vergleich zeigt Bandwaage vs. volumetrische Messung.
Wie berechnet man den Massenstrom in t/h aus dem gemessenen Volumenstrom am Förderband? +
Massenstrom (t/h) = Volumenstrom (m³/h) × Schüttdichte (t/m³). Den Volumenstrom liefert der LiDAR-Querschnitt multipliziert mit der Bandgeschwindigkeit; die Schüttdichte ist der materialspezifische Faktor. Beispiel: 250 m³/h Kalksteinschotter bei 1,5 t/m³ ergeben 375 t/h. Bei OWL EYE® VOLUME FLOW wird die Schüttdichte bei der Inbetriebnahme je Material kalibriert — gegen eine Referenzwägung (vorhandene Bandwaage, Fahrzeugwaage oder Probewägung) — und als Materialprofil hinterlegt; Feuchte- oder Körnungswechsel bekommen ein eigenes Profil. Das Ergebnis sind Volumen- und Massenstrom live in m³/h und t/h mit ±1 % Volumengenauigkeit, per Dashboard, REST oder OPC UA im Leitsystem oder ERP. Das Volumen bleibt die primäre Messgröße; die Tonnage ist so gut wie die kalibrierte Dichte. Grundlagen: Volumenstrommessung am Förderband; wann die gravimetrische Bandwaage trotzdem bleibt: Bandwaage vs. volumetrische Messung.
Welche Förderbänder und Materialströme werden unterstützt? +
OWL EYE® VOLUMENSTROM arbeitet auf standardmäßigen Mulden- und Flachbändern, unabhängig von Bandbreite oder Material — typische Installationen decken 600 mm bis 2200 mm breite Bänder bei 0,5 bis 6 m/s ab. Schüttdichten von leichten Hackschnitzeln (~200 kg/m³) bis schwerem Eisenerz (~4000 kg/m³) werden bei der Inbetriebnahme materialspezifisch kalibriert. Der 2D-LiDAR-Querscan berührt weder Band noch Material, sodass abrasive, klebrige, heiße oder feuchte Schüttgüter unproblematisch sind. Geneigte und reversierbare Bänder werden ebenfalls unterstützt.
Wann ist volumetrisches LiDAR die richtige Wahl gegenüber einer klassischen Bandwaage? +
Setzen Sie auf volumetrisches LiDAR (OWL EYE® VOLUME FLOW) statt auf eine Bandwaage, wenn einer oder mehrere dieser Punkte zutreffen:
  • Abrasive, klebrige, heiße oder nasse Materialien — eine Bandwaage verschleißt schnell oder dejustiert; ein berührungsloser LiDAR-Sensor über dem Band hat keinen Kontakt zum Material und keine mechanischen Verschleißteile.
  • Nachrüstung auf einem bestehenden Förderband — eine Bandwaage einzubauen heißt, in den Bandlauf einzugreifen: Tragrollenstationen weichen einem Wägerahmen, das Band steht dafür still, danach folgen Ausrichtung und Kalibrierung mit Prüfgewichten. Ein LiDAR-Sensor wird in wenigen Stunden auf einer kleinen Brücke über dem Band montiert — der Bandlauf bleibt fast durchgehend erhalten.
  • Sie brauchen Profildaten, nicht nur Gesamtmasse — LiDAR erkennt Schieflast, Bandkanten-Überlauf, Profilhöhen-Anomalien und liefert Trigger für vorausschauende Instandhaltung. Eine Bandwaage liefert nur die integrierte Masse.
  • Mehrere Bänder am Standort — ein LiDAR pro Band ist deutlich günstiger als der Umbau mehrerer Bandgerüste. Alle Daten fließen in ein OWL EYE®-Dashboard mit einer einheitlichen API.
  • Materialdichte variiert — LiDAR erfasst zuerst die Geometrie; die Masse wird über die Materialkalibrierung berechnet. Eine Bandwaage misst Masse, kann aber das Volumen nicht ausgeben — und gerade das ist für Halden-Eingangsabgleich entscheidend.
Bei einer Bandwaage bleiben Sie, wenn Sie ein einzelnes, gut kalibriertes, durchsatzstarkes Band mit gleichbleibendem Material haben und eichfähige Gewichtsgenauigkeit (Custody Transfer <0,25 %) brauchen. In nahezu jedem anderen industriellen Förderszenario ist volumetrisches LiDAR schneller installiert, günstiger im Unterhalt und liefert Daten, die die Waage nicht hat. Viele unserer Kunden betreiben beides: Bandwaage als periodische Referenz für die Massenkalibrierung des LiDAR, LiDAR für die kontinuierliche Überwachung und die zusätzlichen Geometriedaten, die die Waage nicht liefert.
Welche Alternative gibt es zur Bandwaage — und wie genau ist die Bandwägung im Vergleich zur LiDAR-Messung? +
Die Alternative ist die optische Bandwaage — volumetrische Förderbandmessung per LiDAR. Ein 2D-LiDAR-Sensor über dem Band scannt den Materialquerschnitt Linie für Linie; mit der Bandgeschwindigkeit ergibt das den Volumenstrom (m³/h) und über die kalibrierte Schüttdichte den Massenstrom (t/h) — plus das Beladungsprofil, das eine Waage nie sieht. Ohne Kontakt, ohne Wägezellen, ohne Verschleiß, ohne Eingriff in den Bandlauf. Zur Genauigkeit: Die Bandwägung erreicht 0,5–1 % der Masse auf einem gut kalibrierten Band und 0,25 % bei eichfähigen Waagen — driftet aber mit Anbackungen, Tragrollenverschleiß und Bandspannung und braucht periodische Nachkalibrierung. LiDAR misst nach einmaliger Referenzkalibrierung ±1 % des Volumens und driftet nicht; die Massenangabe folgt der Dichtestabilität (±1–2 % bei homogenem Schüttgut, ±3–5 % bei variablen Mischungen). Für abrechnungsrelevante Wägung bleibt die Bandwaage die Referenz; für Prozesssteuerung, Nachrüstung und Standorte mit mehreren Bändern ist OWL EYE® VOLUME FLOW die Alternative — der vollständige Vergleich: Bandwaage-Alternative.
Welche Genauigkeit erreicht OWL EYE® VOLUMENSTROM? +
Die Volumengenauigkeit liegt typisch bei ±1 % auf einem kalibrierten Band. Die Masseausgabe (Tonnen pro Stunde) ergibt sich aus Volumen × Schüttdichte — die Masse-Genauigkeit hängt davon ab, wie stabil die Schüttdichte ist: bei homogenen Materialien (Zucker, Salz, Sand) typisch ±1-2 %, bei variablen Materialien (Mischschrott, Rezyklat) ±3-5 %. Wir führen bei der Inbetriebnahme eine einmalige Dichte-Kalibrierung durch; das System gleicht kontinuierlich gegen vorhandene Bandwaagen-Daten ab — Drift unter 0,2 %/Jahr im Normalbetrieb.
Wie misst man Schüttgut auf dem Förderband mit einem LiDAR-Sensor? +
Auf einem Förderband wird Schüttgut gemessen, indem ein 2D-LiDAR quer über dem Band montiert wird und pro Sekunde tausende Querschnitts-Linien aufzeichnet. Aus jedem Querschnitt — Profilform, Höhe, Breite — und der bekannten Bandgeschwindigkeit ergibt sich der Volumenstrom in m³/h. Über eine hinterlegte Materialdichte fällt im selben Schritt der Massenstrom in t/h an. Das Verfahren ist kontaktlos, hat keinen mechanischen Verschleiß und greift nicht in den Bandlauf ein. Im Vergleich zur Bandwaage hat der LiDAR-Bandscan praktische Vorteile: kein Anhalten des Bandes für die Installation, kein Kalibrier-Marathon mit Gewichten, keine Wägezellen-Re-Justierung nach jedem Bandwechsel. Zusätzlich liefert der Scan ein vollständiges Belegungsprofil — Schieflasten, Bandkanten-Spillage, Bandverlauf-Abweichungen und Verklumpungen werden als markierbare Ereignisse erkannt, lange bevor sie zum Schaden führen. Die Bandwaage liefert eine Zahl; der LiDAR-Bandscan liefert Durchsatz und Förderbanddiagnostik aus einem Sensor. Im OWL EYE®-Portfolio übernimmt das VOLUME FLOW. Referenzkunden sind unter anderem K+S (Salz-Förderbänder), Nordzucker (Zuckerrüben-Annahme) und proFagus (Holz-Hackschnitzel) — präzise, modern, schlüsselfertig. Den Vergleich zur klassischen Bandwaage erläutert Warum LiDAR.
Wie sieht die Installation auf einem bestehenden Förderband aus? +
Die 2D-LiDAR-Querscan-Einheit wird auf einer kleinen Halterung über dem Band montiert — typischerweise 1,5 bis 4 m über dem Material. Montage dauert wenige Stunden pro Band und erfordert keinen Bandstillstand, wenn seitlicher Zugang besteht. Verkabelung ist Strom + Ethernet zum lokalen Schaltschrank. Gesamte Inbetriebnahme inklusive Material-Kalibrierung typisch eine Schicht pro Band. Wir liefern die Halterung vorgefertigt zur Bandgeometrie — keine Vor-Ort-Schweißarbeiten nötig.
Wie kommen die Daten in unser SCADA / SAP / MES? +
Drei Standard-Schnittstellen ab Werk: REST API (JSON über HTTPS), OPC UA Server (Industriestandard für SCADA / SPS) und SAP-IDoc-Konnektor für ERP. Volumen, Masse, Durchsatz pro Minute / Stunde / Schicht, Alarme — alles in Echtzeit. Das Dashboard läuft im Browser, die Rohdaten liegen auf unserem Edge-Server in Ihrem Netzwerk. Keine Cloud-Abhängigkeit, keine ausgehende Internetverbindung für den Produktivbetrieb nötig.
Worin unterscheidet sich OWL EYE® Bandscan von einer Bandwaage? +
Eine Bandwaage integriert Masse über Wägezellen im Bandgerüst — eine Zahl, der Gesamtdurchsatz. OWL EYE® Bandscan ist ein 2D-LiDAR-Querscan über dem Band und erfasst Zeile für Zeile ein vollständiges Beladungsprofil: Form, Höhe, Verteilung, Kanten. Dieser Unterschied ist entscheidend. Die Bandwaage sagt Ihnen wie viel; ein Bandscan zusätzlich, wie das Material liegt — Schieflast, Profil-Asymmetrie, Bandkanten-Spillage, Bandverlauf-Abweichungen, Rutschen-Verschleiß. Volumen (m³/h) und dichtekalibrierte Masse (t/h) fallen als Nebenprodukt des Scans an. Kurz: Die Bandwaage wiegt. Der Bandscan liefert Flussdaten und Förderbanddiagnostik aus einem kontaktlosen Sensor — kein Eingriff in den Bandlauf, kein Gerüst-Umbau, kein Kalibrier-Marathon. Für nahezu jede Nachrüstung auf einem bestehenden Band ist der Bandscan schneller installiert, verschleißärmer und liefert mehr Information.
Wie erkenne ich Schieflast auf dem Förderband automatisch? +
OWL EYE® erfasst pro Scanline einen vollen Querschnitt der Beladung — jede Abweichung vom erwarteten Profil wird zu einem markierbaren Ereignis. Praktisch erkennt das System:
  • Schieflast — der Massen­schwerpunkt verschiebt sich nach links oder rechts der Band-Mittellinie, ein typisches Zeichen für eine verschlissene oder verstellte Rutsche.
  • Profilhöhen-Anomalien — plötzliche Spitzen, Einbrüche oder Mulden, die auf Verklumpungen, Brückenbildung upstream oder Aufgabe-Probleme hinweisen.
  • Bandkanten-Spillage — Material, das die Bandkante übersteigt oder überläuft — kontinuierlich erfasst, nicht erst bei der Sauberkeits-Runde.
  • Bandverlauf-Abweichung (Belt Mistracking) — das gesamte Profil driftet über viele Minuten seitlich; das früheste sichtbare Zeichen für Tragrollen- oder Rollenprobleme.
  • Asymmetrische Profilform — das Profil neigt sich gleichmäßig zu einer Seite; ein Indiz für Skirtboard-Lecks oder verschlissene Rutschen-Auskleidungen.
Jede Anomalie ist konfigurierbar: Schwellwert, Persistenz, Hysterese. Ereignisse gehen in Ihr CMMS, OPC UA, Dashboard oder per E-Mail. So entsteht eine kontinuierliche Bandbeladungsprofil-Überwachung, die vorausschauende Instandhaltung trägt — statt nur auf Ausfälle zu warten. Alle Anomalie-Typen und die Einbindung ins CMMS beschreibt die Seite Förderbanddiagnostik.
Wie speist ein 3D-Bandscan die vorausschauende Wartung? +
Ein 3D-Bandscan macht aus dem Förderband eine kontinuierliche Zustandsquelle — und genau das braucht eine vorausschauende Wartung. OWL EYE® streamt drei Klassen von Signalen in Ihr Wartungssystem:
  • Sofortige Anomalie-Ereignisse — Schieflast, Spillage, Profil-Spitzen. Jedes Ereignis ist zeitgestempelt und wird an Ihr CMMS oder per OPC-UA-Kontakt für Verriegelungen oder Arbeitsaufträge weitergeleitet.
  • Schleichende Trends — ein langsamer seitlicher Profil-Drift weist auf Bandverlauf-Abweichungen hin; eine schleichende Asymmetrie auf Rutschen- oder Skirtboard-Verschleiß. Der Trend zeigt sich Tage bis Wochen vor dem sichtbaren Ausfall.
  • Durchsatz-Profil-Basislinien — bei gegebenem Material und Aufgabe­rate ist die Profilform reproduzierbar. Abweichungen korrelieren mit Rutschen-Verschleiß, Aufgabe-Problemen und Bunker-Auslauf-Störungen.
In Kombination mit Ihrem Instandhaltungsplan verschiebt sich der Bandstopp von reaktiv zu zustandsbasiert: der Arbeitsauftrag entsteht vor dem Ausfall, nicht danach. Das ist vorausschauende Wartung auf Daten gestützt, die Bandwaage, Schalter und Begehung nie liefern können.

Sehen, was Ihre Bänder wirklich tun?

Wir analysieren Ihre Anlage, planen die Sensor-Positionen und kommen mit einem konkreten Förderbanddiagnostik-Angebot zurück — innerhalb einer Woche.

info@sachtleben-technology.com +49 7831 969 22-190
Zuletzt aktualisiert: