OWL EYE® STOCKPILE

Volumenmessung Schüttgut —
Haldenvolumen in Echtzeit, immer.

Stationäre 3D-LiDAR-Sensoren — auf Gebäudedach, auf Lichtmasten, Strommasten oder direkt an der Gebäudestruktur montiert. Volumenmessung Halde in Echtzeit, automatisches 3D-Blockmodell, vollständige Zeitachse. Kein Vermesser. Keine Drohne. Kein Stillstand. Das Haldenvermessungssystem für die kontaktlose Volumenerfassung von Schüttguthalden — Schüttgut messen mit LiDAR, Haldenmessung Halde für Halde, Schüttgutmonitoring in Echtzeit.

±1 % Volumengenauigkeit
24 / 7 Dauer-Erfassung
5 – 200 m LiDAR-Reichweite
−40 °C bis +80 °C
In Aktion sehen

Das ganze System — in 36 Sekunden.

Live-3D-Haldenerfassung, Mehrsensor-Abdeckung, Dashboard auf einen Blick. Ein Scanner. Drei Sensoren. Immer aktuell.

Wie es funktioniert →
OWL EYE  ·  Volumenmessung von Schüttgut & Halden · Echtzeit-Monitoring

Volumenmessung von Schüttgut — kontaktlos. Jede Halde. In Echtzeit.

OWL EYE® STOCKPILE ist ein industrielles System zur Volumenmessung von Schüttgut (Haldenvermessung) auf LiDAR-Basis — entwickelt und gefertigt vom Hersteller Sachtleben Technology —, das Haldenvolumen kontinuierlich auf ±1 % genau in Echtzeit misst — ohne Drohne, Vermesser oder Stillstand.

OWL EYE® HALDENMONITORING ist ein schlüsselfertiges Mehrplattform-System. Mehrere 3D-LiDAR-Sensoren werden permanent über Ihrem Lagerbereich installiert — auf Gebäudedach, auf Lichtmasten, Strommasten oder direkt an der Gebäudestruktur. Je höher die Sensoren über der Halde sitzen, desto besser die Abdeckung.

Volumina werden kontinuierlich oder zeitgesteuert erfasst — automatisch, vermesserfrei und witterungsunabhängig: kontaktlose Haldenvermessung in Echtzeit statt Stichtags-Termin. Jede Messung wird als 3D-Blockmodell mit kompletter Zeitachse gespeichert. Die Volumenerfassung der Schüttguthalden läuft dabei im normalen Radlader- und Bandbetrieb weiter. Alterung, Material-Verteilung und tonnenweise Zonen-Auswertung stehen sofort im Dashboard bereit. So entsteht eine permanente Bestandserfassung, ein lückenloses Bestandsmonitoring Schüttgut — jede Tonne, jede Stunde, jede Schicht.

OWL EYE® HALDENMONITORING läuft in vielen Branchen — die branchenspezifischen Konfigurationen für Zement, Salz, Recycling, Stahl, Holz, Getreide und Zucker finden Sie auf der Branchen-Seite.

Schüttgut messen mit 3D-LiDAR — eine Plattform für jede Halde, jedes Material, jede Schicht. Volumenmessung von Schüttgut heißt hier: Dauerbetrieb statt Stichtagsmessung. Alle sechs Systemklassen nebeneinander: Systeme zur Haldenüberwachung im Vergleich. Den ausführlichen Vergleich finden Sie unter LiDAR vs Drohne. Diese Seite beschreibt das System. Welche Messmethode — Vermesser, Drohne, Radar oder stationäres LiDAR — zu welcher Aufgabe passt, zeigt der Ratgeber Volumenmessung Schüttgut: 6 Methoden im Vergleich. Den kompletten Integrations-Walkthrough zeigen wir gemeinsam mit Axians IAS im Webcast: Von Bestand zu Steuerung. Sie planen das Budget? Lesen Sie, was Halden-Monitoring kostet, und unseren Vergleich permanente Inventur statt Stichtag.

„Automatisch, kontinuierlich, präzise — für jeden Lagerbereich."

Im Produktivbetrieb bei K+S-Salzbergwerken, proFagus-Holzkohlewerk, Nordzucker-Zuckerannahme und der Sachtleben-Bergbau-Gruppe. Im aktiven Betrieb gehärtet — nicht im Labor entwickelt.

Haldenmessung · Kernfunktionen

Schüttgutvermessung: drei Eigenschaften, die die Inventur verändern.

Stationäre Mehrsensor-Abdeckung

Mehrere OWL EYE®-Sensoren montiert von oben. Ihre Scan-Kegel überlappen sich für die komplette Halden-Geometrie — keine Schattenbereiche, keine Handvermessung.

Live oder zeitgesteuert

Permanent live oder zeitgesteuert in Intervallen — Ihr Dashboard, Ihre Frequenz. Die Daten werden automatisch mit kompletter Zeitachse für jede Halden-Zone abgelegt.

Intelligentes 3D-Blockmodell

Jede Messung wird zu einem 3D-Blockmodell — farbcodiert nach Alter, Material oder Qualität. Bestände, Materialbewegungen und Alterung werden zonenweise automatisch nachverfolgt.

Haldenvermessung mit LiDAR · So funktioniert es

So funktioniert die Volumenmessung von Schüttgut mit 3D-LiDAR — vom Laserpuls zur Tonne.

Die Volumenmessung von Schüttguthalden mit LiDAR erfasst die Haldenoberfläche per Laserscanner als 3D-Punktwolke, berechnet das Volumen bezogen auf eine eingemessene Basisebene und rechnet es über die Schüttdichte in Tonnen um. Mit fest über der Halde montierten Scannern — wie bei OWL EYE® STOCKPILE — läuft das automatisch: bis zu einmal pro Minute, mit ±1 % Volumengenauigkeit, ohne Drohnenflug und ohne wiederkehrende Vermessung.

  1. Sensoren über der Halde montieren

    Mehrere 3D-LiDAR-Sensoren werden fest am Hallendach, an Licht- oder Strommasten oder an der Gebäudestruktur installiert. Ihre Scan-Kegel überlappen sich, sodass die gesamte Halde ohne tote Winkel erfasst wird — bei Reichweiten von 5–200 m.

  2. Oberfläche scannen

    Die Sensoren senden augensichere Laserpulse aus und messen deren Laufzeit. Jeder Scanzyklus — je nach Einstellung minütlich bis einmal pro Schicht — erfasst die komplette Oberfläche als dichte 3D-Punktwolke, bei Tag und Nacht, in der Halle und im Freien.

  3. Zum 3D-Blockmodell zusammenführen

    Die Software verrechnet die Punktwolken aller Sensoren zu einem 3D-Blockmodell mit Zeitstempel. Jedes Modell wird archiviert, sodass jede Zone der Halde ihre Historie behält — die Grundlage für Alterungsanalyse, FIFO und Dead-Inventory-Erkennung.

  4. Volumen berechnen

    Berechnet wird das Volumen zwischen Haldenoberfläche und eingemessener Basisebene — der hinterlegten Bodengeometrie des Lagerplatzes. Eine einmalige Kalibrierung vor Ort anhand eines Referenzscans ermöglicht ±1 % Volumengenauigkeit.

  5. In Tonnen umrechnen und melden

    Über die materialspezifisch kalibrierte Schüttdichte wird aus dem Volumen die Tonnage — je Halde und je Zone. Die Ergebnisse stehen binnen Sekunden im Web-Dashboard und über REST, OPC UA oder SAP in Ihren Systemen bereit; Grenzwert-Alarme melden überschrittene Schütthöhen und unterschrittene Mindestbestände.

Anders als Drohnen-Photogrammetrie oder GNSS-Vermessung, die einen Stichtags-Schnappschuss liefern, misst fest installiertes LiDAR kontinuierlich — während des normalen Radladerbetriebs. Alle Verfahren im Vergleich: 6 Methoden der Volumenmessung von Schüttgut.

Schüttgut messen · Funktionen

Was OWL EYE® HALDENMONITORING misst und liefert.

Volumen + Tonnage

Halden-Volumen in m³ und Masse in Tonnen — material- und schüttdichte-kalibriert pro Zone, aktualisiert mit jedem Scan-Zyklus.

3D-Blockmodell

Jede Messung wird als komplettes 3D-Modell archiviert. Halde im Browser durchklicken, drehen, schneiden, zonenweise auswerten.

Material-Alterung

Verfolgen, wann welche Teile der Halde eingelagert wurden. Farbcodiert nach Alter: FIFO wird sichtbar, langsam bewegte Zonen werden automatisch markiert.

Volumen-Trends

Durchsatz, Aufgabe und Abzug auf einen Blick — stündlich, täglich, schichtweise oder monatlich. Sofort-Insight statt Excel-Bastelei.

Warnschwellen & Höhenüberwachung

Konfigurierbare Grenzwerte für Schütthöhe, Mindestbestand oder Material-Alter — Alarme per OPC UA, Analog-Signal, Web oder E-Mail.

Anwendungsbereiche

Haldenüberwachung: jede Halde, jede Halle — vollautomatisch.

Von Lagerboxen und großen Hallenhalden bis zu offenen Außenhalden — OWL EYE® HALDENMONITORING passt sich der Hallengeometrie und der Material-Form an. Jede Art von Halde kann überwacht werden. Auch Schüttgut in Lagerboxen messen wir boxweise: Jede Lagerbox wird als eigene Zone geführt — mit eigenem Volumen, eigener Tonnage und eigenem Füllstand je Box. So wird die Schüttgutvermessung vom Stichtags-Aufmaß zum laufenden Prozess. Auch die Höhenüberwachung jeder Schüttguthalde ist abgedeckt: Überschreitet die Schütthöhe das zulässige Limit — an Wänden, Schüttwänden oder unter dem Hallendach — schlägt das System sofort Alarm.

Lagerboxen & Schüttboxen Salz & Kali Bergbau & Steinbrüche Zement- & Kalkwerke Recyclinganlagen Zucker & Agrar Holzhackschnitzel, Pellets, Biomasse Kohle- & Koks-Lager Häfen & Terminals Eisen-, Kupfer- & Bauxit-Erze

In Hallen oder unter freiem Himmel, freie Schüttungen oder Stacker- / Förderband-beschickte Halden — das System liefert konsistente Inventuren, Tag und Nacht, Sommer und Winter.

Haldenvermessungssystem · Technische Daten

Das Haldenvermessungssystem: industrietauglich. Wartungsarm. Verlässlich.

Gebaut für 24/7-Betrieb in industrieller Umgebung — keine beweglichen Teile, optional automatische Druckluft-Reinigung gegen Staub.

Volumengenauigkeit
± 1 %
LiDAR-Reichweite
5 – 200 m
Temperaturbereich
−40 … +80 °C
Schutzart
IP65+
Sensortyp
3D-LiDAR · herstellerübergreifend
Schnittstellen
REST · OPC UA · SAP
Datenübertragung
WLAN · LTE · Ethernet · Fiber
Auto-Reinigung
Druckluft (optional)
Warum OWL EYE®

Warum Sie genau dieses System wählen sollten.

OWL EYE® ist das Volumenmessung-Halde-System für die Industrie — modernste LiDAR-Sensorik, IT-geprägtes Systemdesign und echte Praxiserfahrung aus aktivem Bergbau und Aufbereitung. Schüttgut messen, das sich auf der Anlage bewährt — nicht im Labor.

Modernste 3D-LiDAR-Sensorik & Datenauswertung

Aktuelle 3D-LiDAR-Sensoren gepaart mit unserer eigenen Blockmodell-Engine. Punktwolken mehrerer Sensoren werden fusioniert, material-kalibriert und in Echtzeit zu Volumen, Masse und Zonen-Profilen verrechnet — Schüttgut messen mit Sekunden-Latenz statt Minuten.

Sensorhersteller-unabhängig

Unsere modulare Architektur unterstützt mehrere LiDAR-Hersteller (Livox, Hesai, Pepperl+Fuchs …) und kombiniert verschiedene Sensortypen in einer Installation — nie an einen Lieferanten gebunden, wenn morgen bessere Hardware kommt.

Praxiserprobt. Im aktiven Betrieb.

Entwickelt und gehärtet bei K+S-Salzbergwerken, proFagus-Holzkohlewerk, Nordzucker-Zuckerannahme und der Sachtleben-Minerals-Gruppe selbst. Was dort läuft, läuft 24/7 für Sie.

IT-geprägtes Systemdesign

Container-basierte Software, dokumentierte APIs, OPC-UA-Standard, SAP-Integration. Das Dashboard läuft im Browser, die Daten bleiben in Ihrem Stack — kein proprietäres Silo.

OWL EYE®-Software

Ihr digitaler Lagerplatz — auf einen Blick.

Volumenmessung Halde für Halde in einem Dashboard. Das Web-Dashboard zeigt jede Halde, jede Zone, jeden Trend in Echtzeit — voll konfigurierbar für Ihren Hallengrundriss und Ihre Materialien.

  • Live-3D-Visualisierung im Browser, farbcodiert nach Alter, Material oder Qualität
  • Automatisches 3D-Modell-Archiv — komplette Zeitachse pro Halde
  • Eigene Messintervalle, Exporte, Alarmierung — kein Spezialist erforderlich
  • Polygon-Editor pro Zone, einzelne Bereichsmessung
  • Qualitäts- / Schüttdichte-Override pro Zone
  • Halden-Höhen-Warnschwellen (Sicherheit)
  • REST API, OPC UA, SAP-Integration

DASHBOARD-VORSCHAU · LIVE-3D-BLOCKMODELL

Schlüsselfertige Haldenmessung

Weltweit. Flexibel. Verlässlich.

Von der Standort-Begehung bis zum ersten Live-Blockmodell — OWL EYE® HALDENMONITORING wird als komplettes Paket geliefert. Sie entscheiden, ob wir als Generalunternehmer auftreten oder mit Ihrem lokalen Team zusammenarbeiten.

01

Standort-Begehung & Sensor-Planung

Vor-Ort-Begehung, Gebäude- und Haldengeometrie-Analyse, optimale Sensor-Positionen und -Anzahl. Material-Dichte-Kalibrierung inklusive.

02

Installation & Inbetriebnahme

Sensor-Installation am Gebäudedach, an Lichtmasten, Strommasten oder Gebäudestruktur. Integration in Netzwerk und Steuerungs-Systeme. Typisch unter zwei Wochen.

03

Schulung & Support

Einweisung Ihres Teams, dokumentierte Schnittstellen, 24/7-Remote-Support und vorausschauende Wartung.

Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Handschlagqualität — vom ersten Angebot bis zum Service-Vertrag.

Tote Lagermasse  ·  Alterungs-Zonen, FIFO und die Kosten liegen gebliebener Bestände

Tote Lagermasse & FIFO-Überwachung.

Tote Bestände verstecken sich hinten und unten in jeder Halde, die immer von einer Seite abgezogen wird. Sie binden Working Capital leise, altern aus der Spezifikation (Verbackung, Feuchte, Oxidation) und tauchen bei der Jahresinventur als böse Überraschung wieder auf. Konventionelle Bestandssysteme können das nicht sehen — sie kennen Summen, keine Geometrie.

OWL EYE® HALDENMONITORING macht aus der Halde ein zeitliches 3D-Blockmodell: jeder Kubikmeter trägt den Zeitstempel seiner Einlagerung. Das Dashboard färbt die Halde nach Alter ein und markiert Zonen, die seit 30, 60 oder 90 Tagen nicht bewegt wurden. FIFO wird planbar statt zufällig — der Rücklader sieht genau, von welcher Front als nächstes abzuziehen ist, und ungenutzter Lagerbestand häuft sich nicht weiter an.

Dasselbe zeitliche Modell speist Alterungs-Reports, Mischungs-Compliance, Massenbilanz-Abgleich und ERP-/SAP-Rückschreibung — Finanzen, Betrieb und Qualität arbeiten mit einer einzigen Zahl, die in Echtzeit aktuell bleibt.

„Working Capital, das in einer Halde liegt, die niemand abzieht, ist der teuerste Bestand — er bringt nichts ein und altert leise."

Live-FIFO-Karten und 30/60/90-Tage-Alterung produktiv bei K+S, Nordzucker und der Sachtleben-Minerals-Gruppe.

FAQ

Halden-Monitoring — beantwortet.

Die Fragen, die Betriebs- und Engineering-Teams am häufigsten stellen, wenn sie OWL EYE® HALDENMONITORING zum ersten Mal evaluieren. Sie haben eine spezifischere Frage? Sprechen Sie uns an.

OWL EYE® Halden-Monitoring

Was ist Haldenüberwachung (Stockpile-Monitoring)? +
Haldenüberwachung ist die kontinuierliche, automatische Messung von Volumen und Tonnage einer Halde über die Zeit. Statt einer einzelnen Aufnahme zum Stichtag erfassen Sensoren die Halden immer wieder — bis zu einmal pro Minute, einmal pro Schicht oder nach Zeitplan. So sind Bestand, Materialalter und Veränderungen jederzeit bekannt, nicht erst am Monatsende. Bei der LiDAR-Haldenüberwachung sind 3D-LiDAR-Sensoren fest an Dächern, Masten oder der Gebäudestruktur montiert. Sie scannen die Haldenoberfläche; die Software macht aus jedem Scan ein 3D-Blockmodell und berechnet das Volumen, über eine hinterlegte Schüttdichte wird daraus die Tonnage. Die Daten fließen per REST oder OPC UA in Dashboards, Alarme und ERP-/SCADA-Systeme. Drohnenflüge und manuelle Vermessung sind dagegen Momentaufnahmen: gut für Audits, aber ohne kontinuierliches Signal. OWL EYE® STOCKPILE ist ein stationäres LiDAR-System zur Haldenüberwachung mit ±1 % Volumengenauigkeit, in Hallen und im Freien. Alle Verfahren im direkten Vergleich: Haldenüberwachung – Systeme im Vergleich.
Was ist eine Halden-Kubatur (Volumenaufmaß)? +
Die Kubatur — das Volumenaufmaß einer Schüttguthalde aus ihrer Geometrie — ist die Grundlage für Tonnage und Inventur. Traditionell ist sie ein periodisches Ereignis: Vermesser mit Totalstation oder Drohnen-Photogrammetrie, mit Ergebnissen Tage später, gültig nur für den Stichtag. Mit stationärem 3D-LiDAR wird aus dem Ereignis ein kontinuierlicher Prozess: Sensoren über der Halde erfassen die Oberfläche 24/7, das System liefert Volumen, Tonnage und Zonen-3D-Modell in Echtzeit — automatisches Volumenaufmaß mit ±1 % Genauigkeit, ohne Drohne, ohne Vermesser, ohne Stillstand. Details: OWL EYE® STOCKPILE; für einmalige vermessungstaugliche Aufmaße siehe die Schüttgutinventur als Dienstleistung.
Was ist Volumenmessung von Schüttgut? +
Volumenmessung von Schüttgut bezeichnet die Bestimmung des Schüttvolumens in Kubikmetern und — über eine hinterlegte Materialdichte — der Masse in Tonnen. Sie ist die Grundlage für Inventur, Verkaufs-Verladung, Material-Balance-Reporting und Produktionssteuerung in Branchen wie Bergbau, Zement, Zucker, Holz, Salz, Recycling und Häfen. Synonym wird im Deutschen auch Volumenerfassung verwendet. Methodisch konkurrieren vier Verfahren: manuelle Vermessung mit Bandmaß und Theodolit (langsam, ungenau, gefährlich auf der Halde), Drohnen-Photogrammetrie (1–3 % mit Passpunkten und 3–5 % ohne, wetter- und flugfenster-abhängig), terrestrischer Laserscan mit einem Riegl- oder Leica-Scanner (sub-Prozent-Genauigkeit, aber als Einzelaufnahme) und ein stationäres Schüttgutmesssystem mit 3D-LiDAR-Mehrfach-Sensoren (±1 % Genauigkeit, dafür kontinuierlich 24/7). Für laufende Bestände und Live-Durchsatz ist nur das stationäre Verfahren wirtschaftlich. OWL EYE® setzt die kontinuierliche Volumenmessung von Schüttgut in vier Konfigurationen um — STOCKPILE für Halden, VOLUME FLOW für Förderbänder, TRUCK TERMINAL für LKW-Beladung und BUNKERS & FEEDERS für Bunker und Silos. Alle vier teilen sich Dashboard, Schnittstellen (REST, OPC UA, SAP) und Kalibrier-Kette. Eine einmalige hochgenaue Stichtags-Inventur bietet zusätzlich der Bulk-Inventory-Service mit Riegl VZ-1000 (>99 % Volumengenauigkeit).
Wie misst man Schüttgut in Lagerboxen? +
Schüttgut in Lagerboxen messen heißt: Volumen und Tonnage je Box erfassen — trotz Schüttwänden, Teilentnahmen und ungleichmäßiger Befüllung. Stationäre 3D-LiDAR-Sensoren an der Hallendecke erfassen jede Lagerbox als eigene Zone: Das System kennt Volumen, Füllstand und Material-Alter pro Box, mit ±1 % Genauigkeit — kontinuierlich, nicht zum Stichtag. In Hallen mit Boxen-Layout ist das der entscheidende Vorteil gegenüber Drohne und Handmessung: Zwischen den Schüttwänden kann keine Drohne sicher fliegen, und wer die Box betritt, misst langsam und riskant. Die Deckensensoren sehen jede Box dauerhaft von oben — inklusive Warnschwelle je Box (Mindestbestand, Überfüllung). Details: OWL EYE® STOCKPILE — Halden- und Boxen-Monitoring.
Wie misst man das Haldenvolumen mit LiDAR? +
Die Volumenmessung einer Halde mit LiDAR läuft in fünf Schritten:
  1. Montieren: Stationäre 3D-LiDAR-Sensoren werden über der Halde installiert — am Hallendach, an Masten oder an der Gebäudestruktur.
  2. Scannen: Augensichere Laserpulse erfassen die gesamte Oberfläche als dichte Punktwolke, bis zu einmal pro Minute.
  3. Modellieren: Die Software führt alle Punktwolken zu einem 3D-Blockmodell mit Zeitstempel zusammen.
  4. Berechnen: Das Volumen wird bezogen auf die eingemessene Basisebene berechnet, mit ±1 % Genauigkeit.
  5. Umrechnen: Die materialspezifisch kalibrierte Schüttdichte macht aus dem Volumen die Tonnage — je Halde und je Zone.
Der entscheidende Unterschied zu Drohnenflug oder Begehung: Das ist kontinuierliche Volumenüberwachung, kein Stichtags-Schnappschuss — jede Schicht sieht aktuelle Zahlen, die Bestandsführung läuft automatisch ins ERP oder Dashboard. Alle Schritte im Detail: so misst OWL EYE® STOCKPILE Halden; alle Alternativen im Vergleich: 6 Methoden der Volumenmessung.
Wie live ist die Stockpile-Messung? +
OWL EYE® STOCKPILE erfasst kontinuierlich. 3D-LiDAR-Sensoren sitzen fest oberhalb der Halde — auf Dach, Mast oder Hallenkonstruktion — und das Dashboard aktualisiert sich innerhalb von Sekunden nach jedem Scan-Zyklus. Sie können das System rund um die Uhr im Live-Modus oder zeitgesteuert betreiben (z. B. einmal pro Schicht oder pro Stunde), je nachdem, wie oft Sie ein frisches Inventar brauchen. Jede Messung wird als 3D-Blockmodell archiviert — Sie erhalten also auch die vollständige Zeitreihe pro Halde und Zone. Materialalter, Eingang, Abräumung und Schicht-Durchsatz lassen sich rückwirkend abfragen, nicht nur als Momentaufnahme.
Wie funktioniert die Volumenmessung von Schüttgut-Halden ohne Drohne? +
Drei Wege, je nachdem, wie oft Sie die Zahl brauchen. (1) Stationäres 3D-LiDAR: einmal montierte Sensoren — auf dem Dach, an Lichtmasten oder an der Hallenkonstruktion — scannen die Haldenoberfläche kontinuierlich; die Software berechnet das Haldenvolumen gegen eine eingemessene Grundfläche und rechnet es über die Schüttdichte in Tonnen um: ±1 % Volumengenauigkeit, innen wie außen, bis zu einmal pro Minute, ohne Flug, ohne Vermesser. (2) Terrestrisches Laserscanning als Dienstleistung für die einmalige Stichtagsinventur (besser als 1 %, Ergebnis in wenigen Tagen). (3) Klassische Vermessung mit Maßband, Rute oder Tachymeter (±2–3 % bei sauber aufgemessenen Halden, 5–15 % bei Begehung und Profilschätzung). Die Drohne ist nur eine vierte Option für große Außenlager im Monatsrhythmus; in der Halle fliegt sie gar nicht. Für einen kontinuierlichen Bestandswert ist das Festsystem die einzige Methode ohne laufende Kosten je Messung — siehe OWL EYE® STOCKPILE und der Vergleich LiDAR vs. Drohne.
Was kostet die Volumenmessung von Schüttgut per Drohne im Vergleich zu einem festen LiDAR-System — und ab wann lohnt sich das Festsystem? +
Eine Drohnenvermessung kostet im DACH-Raum etwa 1.200–2.500 € je Flug inklusive Auswertung (Volumen je Halde, Orthofoto, Geländemodell), zuzüglich Anfahrt — und jeder weitere Flug kostet erneut. Die Genauigkeit liegt mit Passpunkten typisch bei 1–3 %; Flüge brauchen Tageslicht, trockenes Wetter und offene Lagerplätze, der Bericht kommt Tage später. Ein festes LiDAR-System wie OWL EYE® STOCKPILE ist eine einmalige Investition: Sensoren werden einmal montiert, danach ist jeder Scan kostenlos — ±1 % Volumengenauigkeit, bis zu einmal pro Minute, innen wie außen, 24/7, direkt ins ERP. Es rechnet sich nicht über einen günstigeren Preis je Messung — die Inventur wird meist ein- bis viermal im Jahr beflogen —, sondern über die Zeit zwischen den Befliegungen: Inventurdifferenzen liegen typisch bei 2–4 % gegenüber dem Buchbestand, und ein Wechsel von 3 % auf 1 % spart in unserer Zementwerk-Rechnung 20.000–40.000 € pro Jahr. Faustregel: die Zahl für den Jahresabschluss → Drohnenbefliegung; die Zahl für Entscheidungen am selben Tag (Beschickung, Mischung, Verladung, Abruf beim Lieferanten) → Festsystem, mit Live-FIFO- und Verladedaten obendrauf. Echte Zahlen: Was kostet Halden-Monitoring?; der Flugservice: Drohnenvermessung; der Vergleich: LiDAR vs. Drohne.
Wie macht man eine Schüttgut-Inventur ohne Betriebsstillstand? +
Eine Schüttgut-Inventur ist die Erfassung von Volumen und Tonnage jeder Halde zu einem Stichtag — für Bestandsbilanz, Bewertung und ERP-Abgleich. Von Hand heißt das: Radlader und Bänder stehen, während der Vermesser misst, und die Zahl kommt Tage später. Mit festem 3D-LiDAR läuft die Volumenmessung von Schüttgut ohne Betriebsstillstand: Sensoren über dem Lagerplatz scannen die Halden kontinuierlich oder zu festen Zeiten, auch nachts und ohne Unterbrechung von Be- und Entladung; das System liefert Volumen und Tonnage je Halde mit ±1 % Genauigkeit, 24/7, direkt ins ERP. Der Stichtag ist kein Stillstand mehr, sondern nur ein weiterer Scan. So arbeitet OWL EYE® STOCKPILE; für eine einmalige Stichtagsinventur mit unterschriebenem Messprotokoll siehe die Schüttgut-Inventur per Laserscanning.
Wie misst man Schüttgut mit LiDAR? +
Schüttgut messen mit 3D-LiDAR funktioniert nach dem Time-of-Flight-Prinzip: Der Sensor sendet kurze Laserpulse aus, misst die Laufzeit zum Material und zurück und baut daraus eine dichte 3D-Punktwolke der Oberfläche auf. Diese Punktwolke wird auf eine bekannte Referenzgeometrie projiziert — Hallenboden, Bunkerwand, Bandquerschnitt — und das eingeschlossene Volumen direkt berechnet. Mit hinterlegter Materialdichte fällt im selben Schritt die Tonnage an. Eingesetzt wird das Verfahren überall, wo Schüttgut bewegt oder gelagert wird: Halden in Hallen und auf Freilagern, Förderbänder mit Quer-Bandscan, Bunker und Silos mit Decken-LiDAR, LKW-Durchfahrtsterminals. Die Genauigkeit liegt in einer kalibrierten Installation bei ±1 % auf das Volumen. LiDAR ist dabei material-unabhängig — es misst Salz, Sand, Erz, Holz, Zement-Klinker, Zucker oder Recycling-Fraktionen gleichermaßen, weil das Verfahren die Oberfläche optisch abtastet und nicht von Leitfähigkeit oder Dielektrizität abhängt. Warum LiDAR und nicht Radar, Ultraschall oder Bandwaage erklären wir ausführlich unter Warum LiDAR; die vier OWL EYE®-Konfigurationen — Stockpile, Volume Flow, Truck Terminal, Bunkers & Feeders — finden Sie unter Lösungen.
Warum feste Sensoren statt Drohnen? +
Feste Sensoren laufen immer. Keine Flugfreigabe, kein Pilot auf Abruf, kein Wetterfenster — das System misst auch in der Nachtschicht, bei Regen oder in Hallen, in denen Drohnen gar nicht fliegen dürfen. Deshalb installiert OWL EYE® STOCKPILE 3D-LiDAR fest auf Gebäudedach, Lichtmasten, Strommasten oder Gebäudestruktur: jede Betriebsstunde liefert Inventardaten. Punktwolkendaten aus einem Drohnenflug müssen anschließend manuell von einem Vermesser zu einem Drahtgittermodell verarbeitet werden, bevor sich daraus ein Volumen berechnen lässt — OWL EYE® STOCKPILE übernimmt diesen Schritt automatisch. Drohnen haben weiterhin ihre Berechtigung — etwa bei sehr großen Freilagern oder schwer zugänglichen Geometrien. Diese Option bieten wir mit dem Drone-Survey-Service ergänzend an, aber als Ergänzung zur festen Installation, nicht als Ersatz.
Was ist Bestandsmonitoring von Schüttgut? +
Bestandsmonitoring Schüttgut bezeichnet die kontinuierliche Erfassung von Schüttgut-Beständen in Echtzeit — typischerweise per 3D-LiDAR statt per manueller Stichprobe. Anders als die jährliche Inventur, die nur eine Momentaufnahme liefert, läuft ein LiDAR-basiertes Bestandsmonitoring rund um die Uhr und schreibt Volumen, Masse und Tonnage in jeder Schicht fort. Damit verschwindet die Lücke zwischen Eingangswaage, ERP-Buchung und tatsächlich vorhandenem Material. Der Vorteil gegenüber Begehung, Drohne oder Vermesser-Aufnahme ist betrieblich: keine Stillstände, keine Sperrzeiten, kein Wetterfenster. Stattdessen ein zeitgestempeltes 3D-Blockmodell nach jedem Scan-Zyklus — die Basis für FIFO-Tracking, Dead-Inventory-Erkennung und einen sauberen Material-Balance-Abgleich zwischen Eingang, Lager und Versand. OWL EYE® STOCKPILE setzt dieses Prinzip in Hallen und auf Freilagern um: fest montierte 3D-LiDAR-Sensoren auf Dach, Lichtmast oder Hallenstruktur, ein gemeinsames Dashboard für Logistik, Vertrieb und Reporting. Details zur Architektur und zu Referenzkunden finden Sie unter Halden-Monitoring; den Überblick über alle 3D-LiDAR-Anwendungen unter Lösungen.
Was ist Halden-Messung (stockpile measurement)? +
Halden-Messung bezeichnet die Erfassung des Volumens — und daraus der Tonnage — einer Halde, also eines Schüttgut-Haufens aus Erz, Kohle, Gestein, Salz, Getreide oder Holzhackschnitzeln. Das Ergebnis ist eine Zahl (Kubikmeter, Tonnen), die in Inventur, FIFO-Tracking, Materialbilanz und gesetzliche Berichterstattung einfließt. Industriell dominieren vier Methoden: manuelle Vermessung mit Maßband und Rute (langsam, erfordert Stillstand, ±2-3%), Drohnen-Photogrammetrie (schnell für offene Lagerplätze, 1–3% mit Passpunkten und 3–5% ohne, wetterabhängig, nicht innen), terrestrisches Laserscanning (vermessungstauglich, <1%, aber nur punktuell — Einmal-Aufnahmen) und stationäre LiDAR auf Dächern oder Masten (±1%, kontinuierlich 24/7, innen und außen). OWL EYE® STOCKPILE ist der stationäre LiDAR-Ansatz: fest installierte 3D-LiDAR-Sensoren liefern Echtzeit-Haldenmessung mit ±1% Genauigkeit. Jeder Scan wird als 3D-Blockmodell archiviert — für FIFO-Tracking, Dead-Inventory-Vermeidung, Inventur-Abgleich gegen Waagentickets und schichtweises Durchsatz-Reporting. Für einmalige vermessungstaugliche Audits bieten wir den terrestrischen Scan als Bulk-Inventory-Service an.
Welche Schüttgüter misst OWL EYE® HALDENMONITORING? +
Jedes feste Schüttgut mit definierter Oberfläche — Salz, Kali, Zucker, Hackschnitzel, Pellets, Biomasse, Kohle, Koks, Kalkstein, Kies, Erze, Schrott, Konzentrate, Rezyklat. Der 3D-LiDAR erfasst die Oberflächengeometrie unabhängig von Farbe oder Materialzusammensetzung; die Umrechnung Volumen → Masse erfolgt material-kalibriert über einen Dichte-Koeffizienten. Sonderfälle: extrem reflektierende Materialien (saubere Kupferbleche, polierte Metallhalden) oder vollständig transparente — dafür ergänzen wir einen zusätzlichen Sensortyp in der Installation.
Welche Hardware nutzt ein LiDAR-System zur Haldenvermessung? +
Ein stationäres LiDAR-System zur Haldenvermessung nutzt mehrere 3D-LiDAR-Sensoren — etwa Livox Avia oder Mid-360; Sensoren anderer Hersteller wie Hesai oder Pepperl+Fuchs lassen sich in derselben Installation kombinieren. Sie sitzen in Edelstahl-Halterungen mit Wetterschutz (Schutzart IP65+, −40 bis +80 °C, optionale Druckluftreinigung gegen Staub) am Hallendach, an Licht- oder Strommasten oder an der Gebäudestruktur und sind per WLAN, LTE, Ethernet oder Glasfaser angebunden. Die Sensoren, die wir liefern: LiDAR-Sensoren von Livox & Hesai. LiDAR-Halden-Messung arbeitet nach dem Time-of-Flight-Prinzip. Jeder Sensor sendet kurze Laserpulse und misst die Laufzeit der Reflexion von der Haldenoberfläche. Aus Millionen Pulsen pro Sekunde rekonstruiert der Sensor eine dichte 3D-Punktwolke des Haufens — Distanz und Winkel für jeden Messpunkt. Eine stationäre Installation nutzt mehrere Sensoren über Kopf — auf Hallendach, Mast oder Stacker-Reclaimer-Brücke — mit überlappenden Kegeln, sodass die gesamte Halde ohne Schattenzonen erfasst wird. Die Software-Pipeline wandelt die Punktwolke anschließend in ein geschlossenes Oberflächen-Mesh, berechnet das Volumen gegen einen hinterlegten Referenzboden und leitet über kalibrierte Schüttdichte die Tonnage ab. Polygone im Dashboard trennen Volumina nach Box, Sorte oder Kunde. LiDAR ist berührungslos, läuft 24/7 unabhängig von Licht und durchdringt Staub dank Multi-Echo-Signalauswertung — der Sensor unterscheidet erstes und letztes Echo, ignoriert Staubreflexionen in der Luft und registriert die feste Haldenoberfläche. Details zum Produktionssystem unter OWL EYE® STOCKPILE, Technologie-Begründung gegenüber Radar, Ultraschall und Waage unter /why-lidar/.
Wie genau ist die Volumenmessung von Halden mit LiDAR? +
Die Volumenmessung Halde mit stationären 3D-LiDAR-Sensoren erreicht in einer kalibrierten Installation eine volumetrische Genauigkeit von ±1 %. Dieser Wert ist im produktiven Betrieb belegt — bei K+S (Salz, Haldenvolumenmessung in offenen Lagerhallen), Nordzucker (Zuckermelasse-Halden und Rüben-Bunker), proFagus (Holz-Halden im Außenlager), Aurubis (Konzentrat-Halden) und Sachtleben Minerals — und keine Laborangabe. Die verbleibende Unsicherheit stammt überwiegend aus der Materialdichte, nicht aus der Geometrie-Aufnahme: das LiDAR misst Volumen direkt; die Umrechnung in Tonnage hängt von Feuchte, Korngröße und Lagerverdichtung ab. Im Vergleich der Verfahren: Drohnen-Photogrammetrie liefert 1–3 % auf das Volumen mit vermessenem Passpunktnetz und 3–5 % ohne, abhängig von Flughöhe, Lichtverhältnissen und GCP-Layout. Ein terrestrischer Laserscan mit einem vermessungstauglichen Riegl VZ-1000 erreicht <1 % als Einzelaufnahme, ist aber kein Dauerbetrieb. Stationäre Mehrfach-LiDAR-Sensoren liegen mit ±1 % dazwischen — und liefern den entscheidenden Vorteil: jede Schicht, jede Stunde, ohne Stillstand, ohne Pilot, ohne Begehung. Schlüsselfertig installiert OWL EYE® STOCKPILE die Sensorik auf Dach, Lichtmast oder Hallenstruktur; die Kalibrierung erfolgt einmalig vor Ort gegen eine Referenzaufnahme. Details zur Sensor-Architektur, Referenzen und Integration unter Volumenmessung von Halden.
Wie genau ist die Halden-Messung mit LiDAR? +
Stationäre Multi-Sensor-LiDAR liefert unter industriellen Bedingungen eine volumetrische Genauigkeit von ±1% für die Halden-Messung — im aktiven Betrieb gemessen, kein Laborwert. Die Zahl ist reproduzierbar in Zementklinker-Domen, Salzlagern, Erzhalden, Zuckerhäusern und Holzhackschnitzel-Lagern. Drei Faktoren bestimmen die erreichbare Genauigkeit: die Kalibrierung der Schüttdichte (die Umrechnung m³ → Tonnen ist nur so gut wie das Dichtemodell — wir kalibrieren pro Material und Feuchtebereich), die Sensorabdeckung und Überlappung (genügend Sensoren mit überlappenden Kegeln, um Schattenzonen auf der Halde zu vermeiden) und die Staubunterdrückung (Multi-Echo-Auswertung plus, falls nötig, standortspezifisch abgestimmte Software-Staubfilter). Sind diese drei sauber gelöst, hält ±1% rund um die Uhr. Im Vergleich: vermessungstaugliche terrestrische Scanner erreichen >99% Genauigkeit (<1% Fehler) — besser, aber nur für periodische Einmal-Audits, weil ein Vermesser vor Ort sein muss. Drohnen-Photogrammetrie liegt bei 1–3% mit vermessenem Passpunktnetz und 3–5% ohne und ist wetterabhängig. Stationäre LiDAR mit ±1% kontinuierlich ist der operative Sweet Spot. Referenz-Installationen: K+S (Salz), Nordzucker (Zucker), proFagus (Holzkohle), Aurubis (Kupferkonzentrat), Sachtleben Minerals (Baryt). Siehe /stockpile/ für das System und /why-lidar/ für den Technologievergleich.
Wie viele Sensoren benötige ich für mein Lagergebäude? +
Das hängt von Halden-Geometrie, Boxen-Layout und Materialform ab. Konkrete Anhaltspunkte aus typischen Installationen:
  • Lagerbox 10 × 20 m: meist ein Sensor — und häufig deckt ein einziger Sensor sogar zwei nebeneinanderliegende Boxen ab.
  • Lange Lagerbox 12 × 50 m: zwei Sensoren pro Box. Liegen mehrere solcher Boxen nebeneinander, decken zwei Sensoren meist zwei Boxen gemeinsam ab.
  • Lagergebäude 100 × 100 m mit mehreren Zonen oder Halden: mindestens 6-12 Sensoren, abhängig von Haldenform, Innenstützen und Sichtachsen.
Höhere Montagepositionen decken mehr Fläche pro Sensor ab. Wir berechnen das optimale Layout bei der Vor-Ort-Begehung vor jedem Angebot, inklusive Toter-Winkel-Analyse — Sie zahlen nur die Sensoren, die wirklich nötig sind.
Wie überwacht OWL EYE® Erzhalden in Stahl- und Bergbaubetrieben? +
Erzplätze — Eisenerz, Kupfer, Bauxit, Mangan, Nickel-Konzentrate — sind Dauerbetrieb: Absetzer, Rücklader und Bandverkehr stehen nie still. Vermessungstrupps können den Platz nicht sicher betreten, Drohnenflüge liefern nur eine Momentaufnahme, und Füllstandssensoren aus dem Bunkerbereich versagen an der Mischbett-Geometrie. OWL EYE® liefert Erzhalden-Überwachung über fest installierte 3D-LiDAR-Sensoren auf Mastclustern oder Gebäudestrukturen. Die Punktwolken fusionieren zu einem Blockmodell, das Absetzer- und Rücklade-Position kennt: Mischbett-Verhältnisse, Zonen-Bestände und FIFO-Alterung werden automatisch mit ±1% Volumengenauigkeit verfolgt. Das Dashboard bindet sich über REST, OPC UA und SAP in Möllersteuerung, MES und ERP ein — aus einer Schätzung wird eine Live-Tonnage.
Wie überwacht OWL EYE® Aggregat-Halden und Materialboxen? +
Aggregat-Plätze — Sand, Kies, Brechgut, recycelte Aggregate, RC-Feinanteile — sind meist in Boxen unterschiedlicher Körnung und Qualität unterteilt. Manuelle Vermessung hinkt dem Tagesumschlag hinterher, Brückenwaagen-Tickets erfassen nur den Eingang, und der Abgleich je Box läuft im Normalfall nach Augenmaß. OWL EYE® STOCKPILE liefert kontinuierliche Aggregate-Haldenüberwachung per 3D-LiDAR von oben. Ein Sensorcluster deckt mehrere Boxen ab; im Dashboard gezogene Polygone trennen Volumina nach Box, Qualität und Kundenreservierung. Jeder Scan aktualisiert Bestand je Box, Aufgabe-/Abzugskurven und Alterung — Versand, Vertrieb und gesetzliches Reporting arbeiten mit derselben Live-Zahl. Durchsatz auf Transferbändern erfasst OWL EYE® VOLUME FLOW auf derselben Plattform.
Wie überwacht OWL EYE® Schrott- und Abfallhalden? +
Schrott- und Abfallplätze sind der härteste Fall: heterogenes Material, sich rasch ändernde Geometrie, schwankende Schüttdichte, Staub — und eine gesetzliche Pflicht, den tatsächlichen Bestand auf dem Gelände zu melden. Brückenwaagen-Daten allein verstecken den Abfallbestand zwischen Eingang und Versand, und die Schüttdichte, auf der eine Gewichtsrechnung beruht, ist im Grunde eine Schätzung. OWL EYE® STOCKPILE liefert Schrott- und Abfall-Haldenüberwachung, indem das Volumen direkt mit fest installiertem 3D-LiDAR erfasst wird — ±1% Genauigkeit auf der Halden-Geometrie, ohne Dichte-Annahme. Schrotthallen, Metallplätze im Freien, EBS-/SBS-Bunker und Bauschutt-Ströme laufen auf einer Plattform. Alterungs-Zonen markieren liegen gebliebene Abfallbestände, bevor sie zum Compliance- oder Brandlast-Problem werden; Zonen-Volumen gleicht Abnahmeverträge und gesetzliches Reporting ab.
Wie überwacht OWL EYE® Klinker- und Konzentratlager? +
Klinkerlager und Mineralkonzentrat-Halden haben ein anspruchsvolles Profil: hochwertiges Material, abrasiver Staub, FIFO-Alterung, die qualitätsrelevant ist, und nachgelagerte Mühlen, die eine konstante Mischung erwarten. Manuelle Vermessung ist langsam und unsicher; Behälter-Füllstandsradare verfehlen die Zonen-Geometrie, die für die Mischung gebraucht wird. OWL EYE® STOCKPILE liefert Klinker- und Konzentratlager-Überwachung per 3D-LiDAR von oben — auf Gebäudestrukturen oder Mastclustern. Klinkerkuppeln, Konzentrathallen und Längsmischbetten werden kontinuierlich erfasst, ±1% Volumengenauigkeit durch den Staub. Zonen-Bestände, Mischbett-Verhältnisse und Absetzer-/Rücklade-Position fließen in die Mühlenbeschickung und Homogenisierung ein. Jede Messung wird als 3D-Blockmodell mit Zeitstempel archiviert — Materialalter ist rückwirkend abrufbar.
Was bedeutet Echtzeit-Messung im OWL EYE® konkret? +
Bei OWL EYE® meint Echtzeit-Messung, dass Sensor, Edge-Recheneinheit und Dashboard in einer kontinuierlichen Schleife arbeiten — typisch innerhalb von Sekunden nach einem neuen Scan, nicht Minuten oder Schichten. Alle Varianten folgen demselben Prinzip:
  • Volume Flow — Querschnitt-Linienscans über die Bandgeschwindigkeit integriert; mehrfach pro Sekunde aktualisiertes Volumen / Massestrom.
  • Stockpile — fest installiertes 3D-LiDAR fährt einen vollen Scan pro Minute oder pro Schicht (konfigurierbar); das Dashboard zeigt jede Aufnahme, Abräumung oder Umschichtung Sekunden später.
  • Truck Terminal — Drive-through-Scan in ~8 s, Daten verfügbar bevor der LKW die Ausfahrt erreicht.
  • Bunkers & Feeders — kontinuierliches Füllstand-Sampling im Sub-Sekunden-Takt.
„Echtzeit" bezeichnet hier die Zeit von der physikalischen Veränderung bis zum Wert in der Leitwarte — nicht nur ein UI-Refresh. Durchsatz, Füllstand und Schwellwertalarme erreichen SCADA, SAP oder Power BI im selben Scan-Zyklus — der Operator reagiert auf das, was gerade passiert, nicht auf das, was vor einer Stunde passiert ist.
Wie integriert sich OWL EYE® mit SAP, OPC UA und Power BI? +
OWL EYE® liefert über alle Varianten hinweg dasselbe Integrations-Toolkit — Volume Flow, Stockpile, Truck Terminal, Bunkers & Feeders und Mobile Mapping. Die SAP-Integration erfolgt über native SAP-ABAP-Konnektoren: Volumen- oder Mengen-Buchungen gehen direkt ins Produktionsmodul (MM, PP, QM); Tonnagen, Lagerbewegungen und Materialflüsse bleiben ohne Middleware konsistent. Für die Prozess-Anbindung stehen ein dokumentierter OPC-UA-Server und eine REST-API bereit. Volumen, Massestrom, Füllstände und Schwellwertalarme erreichen DCS, SCADA, SPS oder MES sekundengenau nach jedem Scan. Für ältere Automatisierung bieten wir Modbus TCP und 4–20 mA auf demselben Edge-Gerät. Für die Auswertung lässt sich derselbe Messdatensatz über REST oder einen SQL-View an Power BI und andere BI-Tools anbinden — eine Echtzeit-Datenquelle für Betrieb, ERP und Analytics. Jede Schnittstelle ist dokumentierter Standard; containerbasiertes Deployment erlaubt Betrieb On-Premise, in der DMZ oder in einer Private Cloud.
Wie kommt OWL EYE® STOCKPILE mit Klinkerstaub im Zementwerk zurecht? +
Klinkersilos und Vorhomogenisierungshallen gehören zu den staubigsten Bereichen im Werk — Feinstaub plus Restwärme aus dem Kühlerabzug vernebeln jeden optischen Sensor, der nicht dafür gebaut ist. Die im Zementwerk eingesetzten OWL EYE® BUNKER- bzw. STOCKPILE-Köpfe sind IP65-Edelstahlgehäuse mit optischem Fenster, das per Druckluft-Impuls in einstellbarem Intervall freigeblasen wird (in Klinkerhallen typischerweise alle 30 Minuten). Das 3D-LiDAR selbst durchdringt aufgewirbelten Staub, indem es mehrere Rückläufe pro Voxel mittelt — die Genauigkeit bleibt auch beim Abräumen innerhalb +/- 1 % des Schüttvolumens. Für aggressive Chloridatmosphären rund um den Kühler liefern wir eine korrosionsbeständige Variante. Das System läuft 24/7 ohne Bedienpersonal.
Wie bindet sich OWL EYE® an die Zementmühlen-Leittechnik an? +
Jeder OWL EYE®-Kopf stellt Volumen, Tonnage und altersaufgelöste Lagerbestände als OPC-UA-Tags sowie als REST-Endpunkte bereit. Die typische Verdrahtung im Zementwerk: 3D-LiDAR → lokaler Edge-Server → Mühlen-SPS (Siemens PCS 7, ABB 800xA oder Rockwell) via OPC UA, parallel ein Feed an das Werks-Historian (PI, Aspen IP.21). Für Ofenmehl und Zementmühle liefert das System einen aktuellen Silofüllstand im Minutentakt — der Bediener kann Vorhomogenisierung, Rohmühle und Fertigmühlenabzug ohne manuelle Peilung ausbalancieren. ERP-seitig (SAP S/4HANA, IFS) buchen wir die Schicht-Tonnage per iDoc oder REST-Aufruf gegen die Materialbeleg-API. Die sicherheitsgerichtete Variante beschreibt Silo-Überfüllschutz.
Wie schnell amortisiert sich OWL EYE® im Zementwerk? +
In einem integrierten Zementwerk mit 1,5–3 Mio. t Klinkerumschlag pro Jahr stapeln sich die drei größten Einsparungen etwa so:
  • Totes Lager: Abräumseitige LiDAR-Messung deckt typischerweise 3–6 % Haldenvolumen auf, das unerreichbar oder überaltert war — bei 25–35 € pro Tonne Zement entspricht das einem einmaligen Wert von 150k€–400k€.
  • FIFO + Qualität: Altersaufgelöste Zonen reduzieren unzulässige Klinkermischungen um 1–2 % und vermeiden Off-Spec-Kampagnen.
  • Waage-Umfahrung: Interne Transporte zur Zementmühle gehen nicht mehr über die eichpflichtige Waage — 30–60 Minuten pro Schicht freigesetzt.
Die Amortisation der Hardware liegt im Zementwerk typisch bei 9–18 Monaten.
Kann OWL EYE® Halden in der Nähe von Hochofen oder Elektrolichtbogenofen vermessen? +
Ja — und es ist einer der Anwendungsfälle, für die wir das robusteste Gehäuse ausliefern. Sinterzulauf, Kokslager, Stückerzbunker und EAF-Schrottboxen liegen alle nahe an Strahlungswärme und Eisenoxidstaub. Der Standard-IP65-Edelstahlkopf verträgt Umgebungstemperaturen bis ca. 60 °C; für Sichtlinien zu glühender Schlacke oder nahe dem Abstichloch ergänzen wir eine aktiv gekühlte Hülse und ein hitzegeschirmtes Fenster. Das 3D-LiDAR durchdringt Koks- und Erzstaub, weil wir im Infrarotbereich weit oberhalb des sichtbaren Streumaximums arbeiten und mehrere Rückläufe pro Voxel mitteln. Die Volumengenauigkeit bleibt auf einer Kokshalde auch bei vollem Abräumen innerhalb +/- 1 %. Der Sensor läuft 24/7 ohne Bedieneingriff.
Wie liefert OWL EYE® Daten an die Hochofen-Level-2-Automatisierung? +
Im Stahlwerk erwartet die Level-2-Prozessautomatisierung (typischerweise Primetals, SMS digital oder Eigenentwicklung) ein sauberes, zeitgestempeltes Tonnagesignal pro Material und Minute — Sinter, Koks, Stückerz, Zuschläge. OWL EYE® liefert es per OPC UA direkt in das L2-Möller-Verteilungsmodell, plus parallelen Feed an das Historian (PI, IBA-PDA) für die metallurgische Langzeitauswertung. Für BOF und EAF-Schrottplatz ist die Anbindung breiter: 3D-LiDAR → Edge-Server → Hütten-MES (PSI Metals, QuMES) per REST, damit die Chargenoptimierung mit gemessenen statt mit Nennwerten arbeitet. ERP-seitig (SAP S/4HANA) schließt die Rückbuchung den Rohstoffabgleich. Das Signal ist durchgehend, in Echtzeit — keine Handpeilung, keine LKW-Zählung, kein Monatsaufmaß.
Welche Amortisation bringt OWL EYE® im Stahlwerk? +
Stahlwerke rechnen das System meist über drei Posten:
  • Koks- und Erz-Totlager: Abräumseitig finden wir typischerweise 4–8 % des Haldenvolumens, die das Aufmaß doppelt gezählt hatte oder die hinter der Abräumfront überaltert waren. Auf einem 200-kt-Kokslager zu 280–350 € pro Tonne entspricht das einer einmaligen Buchwert-Rückholung von 2–5 Mio. €.
  • L2-Möllergenauigkeit: Ein engeres Sinter/Koks-Verhältnis senkt die Koksrate um 2–4 kg/tRE — bei einem 3-Mio.-t/a-Hochofen rechnet sich das Sensorpaket damit deutlich unter einem Jahr.
  • Waage-Umfahrung: Interne Transporte zwischen Hof und Möllerhaus stauen nicht mehr an der eichpflichtigen Waage.
Das vollständige TCO-Modell zeigt Waagen-Alternative.
Kann OWL EYE® heterogene Recyclingstoffe mit gemischten Dichten erfassen? +
Ja — Recyclat, Schrott und gemischte Abfälle gehören zu den typischen Anwendungen für OWL EYE® STOCKPILE. Das 3D-LiDAR misst die Oberflächengeometrie, das Volumensignal ist also unabhängig vom Inhalt: Schärfgut, Mischkunststoffe, Papierballen, EBS, Glasscherben, Elektronikfraktionen — alles nur Oberflächen über bekanntem Boden. Die Massenumrechnung ist der dichteempfindliche Schritt. Wir lösen ihn auf zwei Wegen: ein Dichtekoeffizient pro Zonenpolygon (eine Zahl pro Produkt) oder — bei stark gemischtem Zulauf — eine rollende Dichtekalibrierung gegen die Waage alle 50 LKW. Bediener sehen Volumen in Echtzeit, die Tonnage glättet sich auf wirklich heterogenen Halden auf +/- 2 %. Das IR-Signal durchdringt aufgewirbelten Papier- und Kunststoffstaub problemlos.
Wie bindet sich OWL EYE® an das SCADA einer Sortieranlage an? +
Sortieranlagen und Recyclinghof-MRFs setzen typischerweise auf einen SCADA über Siemens S7-1500 oder Beckhoff, mit Wonderware / AVEVA oder Ignition als HMI. OWL EYE® koppelt an drei Stellen zugleich:
  • OPC-UA-Tags für Live-Volumen, Tonnage und zonenaufgelöstes Lageralter — vom SCADA genutzt für Trichterstände, Bunker-Füllalarme und Aufgaberegelung zu Schredder oder Optiksortierer.
  • REST / MQTT zum MES (z. B. AMCS, RecyClass) — schließt den Eingang-/Ausgang-Abgleich pro Schicht.
  • ERP-iDoc / REST gegen SAP S/4HANA oder branchenspezifische ERPs (Enwis, RSAG) für Tagesabschluss-Tonnage und bewertete Lagerberichte.
Die sicherheitsgerichtete Bunkervariante zeigt Silo-Überfüllschutz.
Wie schnell amortisiert sich OWL EYE® in einer Recyclinganlage? +
Recyclingbetriebe verbuchen typischerweise drei Einsparungen:
  • Rückholung toten Lagers: Auf einem Mischrecyclat-Hof finden wir regelmäßig 5–10 % Haldenvolumen, das die bisherige Handaufnahme übersehen hatte — bei 40–180 € pro Tonne sortierter Ware ein einmaliger Effekt von 100k€–600k€.
  • Waage-Umfahrung bei internen Bewegungen: Radlader-Transporte zwischen Annahme und Schredderaufgabe gehen nicht mehr über die eichpflichtige Waage — 20–40 Minuten pro Schicht freigesetzt und ein ständiger Engpass beseitigt.
  • Qualitätsbonus auf der Ausgangsseite: Zonenaltersführung ermöglicht strikten FIFO auf schwer lagerfähigen Fraktionen (EBS, Papier) und vermeidet Qualitätsabschläge.
Die Hardware-Amortisation einer mittelgroßen MRF liegt typisch bei 10–18 Monaten.
Wie geht OWL EYE® mit Salzverkrustung und korrosiver Halogenatmosphäre um? +
Salzlagerhallen stellen jeden Sensor vor zwei hartnäckige Probleme: Die chloridreiche Luft greift gewöhnlichen Edelstahl an, und die Oberflächenverkrustung verändert die Schuttdichte über die Zeit. Die in Salinen und Streusalz-Depots eingesetzten OWL EYE®-Köpfe nutzen die korrosionsbeständige Gehäusevariante — beschichtetes Aluminium oder gehärteter Edelstahl mit dichtem optischem Fenster, IP65, eingebautem Heizer und Taupunktregelung gegen Kondensation, die sonst Chlorid-Lochfraß antriebe. Verkrustung täuscht die Geometriemessung nicht (die Oberfläche wird weiterhin auf +/- 1 % erfasst), verschiebt aber die Masse pro Kubikmeter. Das Dashboard erlaubt einen zonen-spezifischen Dichtekoeffizienten, den der Betreiber pro Halle und Saison nachkalibrieren kann. Die Sensoren laufen 24/7 und brauchen alle 6 Monate eine Sichtkontrolle sowie jährlich eine Fensterreinigung.
Wie verbindet sich OWL EYE® mit Salzlager-ERP und Disposition? +
Streusalz- und Industriesalzbetriebe sind dispositionsgetrieben — winterliche Spitzenmorgen bewegen tausende Tonnen gegen politische Verträge. OWL EYE® STOCKPILE bindet sich auf zwei Ebenen an:
  • ERP: SAP S/4HANA, Microsoft Dynamics 365 oder das hofspezifische ERP (z. B. K+S-intern, Compass-Disposition) — REST- oder iDoc-Buchung von Gesamtbestand, Zonen-Tonnage und bewertetem Monatsabschluss.
  • Disposition / TMS: Live-Volumen pro Halle speist die LKW-Verladeplanung, sodass der Disponent Tonnagen zusichern kann, ohne im Dunkeln die Halle abzulaufen.
Innerhalb der Halle läuft das System auch als Waagen-Alternative für interne Bewegungen — die eichpflichtige Waage bleibt frei für Vertrags-Auslieferungen.
Wie schnell amortisiert sich OWL EYE® im Salzbetrieb? +
Salinen und Streusalz-Depots verbuchen typischerweise drei Posten:
  • Rückholung toten Lagers: In einer 100–250-kt-Streusalzhalle finden wir regelmäßig 4–7 % Haldenvolumen, das die Handaufnahme zwischen Zonen doppelt gezählt hatte — bei 60–90 € pro Tonne ein einmaliger Buchwert-Effekt von 240k€–1,5 Mio. €.
  • Spitzenlast-Waage-Umfahrung: Interne Hallenbewegungen stauen sich nicht mehr an der eichpflichtigen Waage — genau diese ist an einem Schneemorgen der Engpass im Auslieferfenster.
  • Verkrustung + FIFO: Altersaufgelöste Zonen reduzieren den Anteil verkrusteter Oberfläche, den der Lader aufbrechen muss.
Die Amortisation auf Depotskala liegt typisch bei 8–14 Monaten.
Beeinflusst die Getreidefeuchte die Genauigkeit von OWL EYE® STOCKPILE? +
Das 3D-LiDAR misst die Oberflächengeometrie des Getreidehaufens, und dieses Signal ist unabhängig vom Feuchtegehalt — Weizen mit 12 % und Weizen mit 16 % sehen für den Sensor gleich aus. Die Volumengenauigkeit bleibt in jedem Fall innerhalb +/- 1 %. Die Feuchte beeinflusst nur die Umrechnung Volumen → Masse, weil die Schüttdichte etwa 0,7–1,2 % je Prozentpunkt Feuchte über der Einlagerungsbasis schwankt. Das Dashboard verarbeitet das über einen zonen-spezifischen Dichtekoeffizienten, den der Betreiber je Annahme-Charge setzt — oder den wir automatisiert aus der Feuchtemessung am Elevatorbecher live nachregeln. Die Nettomasse-Genauigkeit liegt auf einem geführten Silo typisch innerhalb +/- 1,5 %, deutlich unter der üblichen Kampagnen-Streuung der Brückenwaage.
Wie bindet sich OWL EYE® an die SPS und das Silo-Management eines Getreidesilos an? +
Getreidesilos fahren meistens eine Siemens-S7 oder Allen-Bradley-SPS auf der Förderstrecke, darüber ein Silo-Management (z. B. Cimbria SMS, AgriLogic, Bühler MERCATOR). OWL EYE® spricht die relevanten Protokolle nativ:
  • OPC UA für Live-Silo- und Flachlagerbestand — von der SPS für Überfüllschutz und Förderwege genutzt.
  • REST / Modbus TCP für das Silo-Management — Tonnage je Zelle, Alter je Zone, Eingangs-/Ausgangs-Bilanz.
  • ERP-Push (SAP S/4HANA, Microsoft Dynamics oder getreidespezifische ERPs wie Cultura, NextFarm) für Monatsabschluss und Kundenkonten-Bestand.
Zusammen mit der Lizenz Silo-Überfüllschutz ist die Schleife sowohl buchhalterisch als auch sicherheitstechnisch geschlossen.
Wie schnell amortisiert sich OWL EYE® in einem Getreidesilo? +
Getreidesilos und Futtermühlen verbuchen typischerweise drei Einsparungen:
  • FIFO + Verderb: In einem 50–100-kt-Flachlager senken altersaufgelöste Zonen den Anteil Getreide, der die Verderb-Schwelle überschreitet, um 0,5–1,5 % — bei 200–280 € pro Tonne entspricht das 100k€–400k€ pro Jahr an zurückgewonnener Erstqualität.
  • Tote Ecken: Abräumseitiges LiDAR deckt 2–4 % Haldenvolumen auf, das der Lader nicht mehr erreicht hatte — einmalig in den Schlussbestand gebucht.
  • Waage-Umfahrung: Interne Transporte zwischen Flachlager und Silo gehen nicht mehr über die eichpflichtige Waage.
Inklusive der wegfallenden monatlichen Handaufnahme (kein Aufsteigen, kein Lasermessband, keine Tabelle) liegt die Amortisation auf mittlerer Silogröße bei 10–16 Monaten.
Kommt OWL EYE® mit den Schüttdichteschwankungen von Hackschnitzeln und Biomasse zurecht? +
Ja — und genau hier schlägt stationäres 3D-LiDAR die reine LKW-Zählung oder die alleinige Bandwaage klar. Hackschnitzel, Restholz, Rinde und Pelletrohstoff schwanken in der Schüttdichte zwischen 250 und 450 kg/m³, je nach Feuchte, Holzartmischung und Verdichtung. Das 3D-LiDAR misst die Oberflächengeometrie, das Volumensignal bleibt also unabhängig von der Dichte auf +/- 1 % genau. Die Umrechnung Volumen → Masse läuft pro Zone: Der Betreiber setzt eine Dichte je Produkt (entrindete Fichte, Mischhartholz, Pellets) und je Annahme-Charge. Bei Kesselbeschickern liest das System die Feuchtemessung am Band und passt die Dichte live nach. Ergebnis: Die Kesselregelung sieht ein sauberes kontinuierliches Tonnagesignal statt der Sprungfunktion aus dem Waagschein.
Wie bindet sich OWL EYE® an die Leittechnik eines Sägewerks oder Biomassekraftwerks an? +
Sägewerke und Pelletwerke fahren üblicherweise eine Siemens-, Beckhoff- oder Allen-Bradley-SPS auf der Linie, darüber ein Werks-MES (z. B. MiCROTEC, USNR, LIGNUM) und ein ERP (SAP S/4HANA, Microsoft Dynamics, branchenspezifisches T-Wood / Profitree). Biomasse-Heizkraftwerke laufen auf einem DCS wie Siemens PCS 7 oder ABB 800xA. OWL EYE® liefert Volumen, Tonnage und Zonenalter über:
  • OPC UA an SPS / DCS für Live-Kesselbeschickung oder Rundholzplatz-Bilanzierung im Sägewerk.
  • REST / MQTT an das MES für Produktbestände und Schichtabgleich.
  • ERP-Push für Monatsabschluss und Kundenkonten.
Die sicherheitsgerichtete Variante für Pelletsilos zeigt Silo-Überfüllschutz.
Wie schnell amortisiert sich OWL EYE® im Sägewerk oder Biomassekraftwerk? +
Holz- und Biomasseläger verbuchen typischerweise drei Posten:
  • Totes Lager + reale Dichte: Auf einem 30–80-kt-Hackschnitzelplatz finden wir regelmäßig 5–9 % Haldenvolumen, das die Handaufnahme übersehen hatte oder das Dichteannahmen über- bzw. unterzählt hatten — bei 40–70 € pro Tonne trockener Hackschnitzel ein einmaliger Effekt von 60k€–500k€.
  • Stabile Kesselbeschickung: Ein kontinuierliches Tonnagesignal senkt die MW-Abweichung des Kessels um 1–3 % und reduziert ungeplante Abschaltungen und fossile Zufeuerung.
  • Waage-Umfahrung: Interne Bewegungen zwischen Restholz-Platte und Silo gehen nicht mehr über die eichpflichtige Waage.
In einem typischen Biomasse-HKW liegt die Hardware-Amortisation bei 10–18 Monaten.
Ist OWL EYE® in Zuckersilos mit Staubexplosionsgefahr sicher? +
Zuckerstaub ist eine explosionsfähige Atmosphäre (ATEX-Staubzonen 20/21/22), und jeder Sensor in einem Zuckersilo oder Weißzuckerlager braucht die entsprechende Zulassung. OWL EYE® gibt es in einer ATEX-Variante für Staubzonen 20, 21 und 22, mit passender Gaszonen-Option, wenn Lösemittel zugegen sind. Das optische Fenster ist IP65 dicht, das Gehäuse ist korrosionsbeständig für die hygroskopisch-chloridhaltige Atmosphäre des Zuckers, und ein zeitgesteuerter Druckluft-Impuls hält das Fenster frei. Im Silo gibt es weder bewegliche Teile noch Zündquellen. Strom und Daten verlassen die Zone über zertifizierte Barrieren. Die vollständigen ATEX-Angaben finden sich auf Silo-Überfüllschutz; diese Variante ist zusätzlich funktional-sicherheitsgeeignet für die Überfüllschutz-Kette.
Wie bindet sich OWL EYE® an MES und ERP einer Zuckerraffinerie an? +
Zuckerraffinerien und Rübenzuckerfabriken fahren prozessseitig ein Siemens-PCS-7- oder ABB-800xA-DCS, darüber ein MES (z. B. PARSEC TrakSYS, AVEVA MES, Bühler MES), auf ERP-Ebene SAP S/4HANA. OWL EYE® STOCKPILE und OWL EYE® BUNKER liefern kontinuierliche Volumen- und Tonnage-Daten in alle drei Ebenen:
  • OPC UA für Live-Bestände von Rohzucker-, Weißzucker- und Melassesilos — vom DCS für Überfüllschutz und Kristallisator-Beschickung genutzt.
  • REST an das MES für Schichtabgleich und FIFO-Steuerung der Weißzuckerlager.
  • iDoc an SAP S/4HANA für Materialbeleg und Monatsabschluss.
Mit der ATEX-Lizenz Silo-Überfüllschutz deckt dieselbe Hardware auch die Sicherheitskette ab.
Wie schnell amortisiert sich OWL EYE® in einer Zuckerraffinerie? +
Zuckerhersteller rechnen OWL EYE® meist über drei Posten:
  • Weißzucker-FIFO: Eingelagerter Weißzucker, der aus der Premiumqualität herausaltert, ist der größte vermeidbare Verlust am Ende der Raffinerie. Altersaufgelöste Zonenpolygone reduzieren Qualitätsabschläge um 0,5–1,5 % — bei 450–600 € pro Tonne Premiumware entspricht das 200k€–900k€ pro Jahr auf einer mittleren Raffinerie.
  • Rohzucker-Totlager: Abräumseitiges LiDAR deckt regelmäßig 3–6 % Haldenvolumen auf, das die Handaufnahme übersehen hatte.
  • ATEX-Sicherheitskette: Mechanische Überfüllschalter werden durch einen gemessenen Dauerfüllstand ersetzt — wiederkehrende Prüfkosten fallen weg.
Die Hardware-Amortisation in einer mittelgroßen Raffinerie liegt bei 8–14 Monaten.
Was ist ein Haldenvermessungssystem? +
Ein Haldenvermessungssystem ist eine fest installierte Messeinrichtung, die Volumen und Tonnage von Schüttgut-Halden automatisch erfasst — ohne dass ein Vermesser die Halde betritt oder eine Drohne geflogen wird. Die Kernkomponenten: 3D-Sensoren (LiDAR, bei manchen Produkten Radar oder Kameras) über dem Lagerbereich, eine Recheneinheit, die aus Punktwolken Volumina berechnet, und eine Software-Schicht, die die Zahlen in Dashboards und ERP-Systeme liefert. Der entscheidende Unterschied zur Vermessungs-Dienstleistung ist die Kontinuität: Eine Dienstleistung liefert eine Zahl pro Termin — ein System liefert eine Zahl pro Scan-Zyklus, stündlich, schichtweise oder live. Damit wird die Haldenvermessung vom jährlichen Inventur-Termin zum operativen Datenstrom für FIFO, Verladeplanung und Materialbilanz. OWL EYE® STOCKPILE ist ein solches Haldenvermessungssystem: stationäre 3D-LiDAR-Sensoren, ±1% Volumengenauigkeit, jeder Scan als 3D-Blockmodell archiviert — schlüsselfertig geliefert inklusive Montage, Kalibrierung und SAP/OPC-UA-Anbindung.
Wie funktioniert kontaktlose Haldenvermessung in Echtzeit? +
Kontaktlose Haldenvermessung heißt: Kein Mensch und kein Gerät berührt die Halde. 3D-LiDAR-Sensoren auf dem Dach, an Lichtmasten oder an der Gebäudestruktur tasten die Materialoberfläche mit augensicheren Laserpulsen ab. Jeder Durchlauf erzeugt eine Punktwolke der kompletten Halden-Geometrie; überlappende Scan-Kegel eliminieren Schattenzonen. Der Echtzeit-Teil passiert in der Software: Jeder Scan-Zyklus wird in Volumen (m³) und — über die materialspezifische Schüttdichte — in Tonnage umgerechnet und binnen Sekunden ins Dashboard und in Schnittstellen wie REST, OPC UA oder SAP geschrieben. Kein Stillstand, keine Sperrbereiche, kein Wetterfenster: Die Messung läuft im normalen Radlader- und Bandbetrieb, innen wie außen, Tag und Nacht. Im Betrieb ist das der Unterschied zwischen „zuletzt vermessen im März" und „Stand 14:03 Uhr". OWL EYE® STOCKPILE liefert diese kontaktlose Echtzeit-Haldenvermessung mit ±1% Volumengenauigkeit — im Produktivbetrieb u.a. bei K+S, Nordzucker und proFagus.
Haldenvermessung per Drohne vs. stationäres LiDAR — was ist der Unterschied? +
Beide erzeugen ein 3D-Modell der Halde — der Unterschied liegt in Frequenz, Abdeckung und laufenden Kosten. Die Drohnen-Haldenvermessung ist eine Dienstleistung: Ein Pilot befliegt den Lagerplatz, Photogrammetrie oder Flug-LiDAR rechnet die Aufnahmen in ein Modell, Tage später kommt der Bericht. Genauigkeit mit gutem Referenzpunkt-Netz: 1–3%. Das funktioniert gut für große Außenflächen im Monats- oder Quartalsrhythmus — ist aber wetter- und tageslichtgebunden, kann nicht in Hallen fliegen, und jeder weitere Flug kostet erneut. Ein stationäres LiDAR-System ist Infrastruktur: Sensoren werden einmal montiert, danach ist jeder Scan kostenlos. Volumina aktualisieren sich kontinuierlich mit ±1%, innen wie außen, und fließen automatisch ins ERP. Die Kosten pro Messung sind dabei der falsche Maßstab: Die Inventur wird typisch ein- bis viermal im Jahr beflogen, und ein Festsystem bezahlt man für die Zeit zwischen den Befliegungen, in der Inventurdifferenzen von 2–4% gegenüber dem Buchbestand unbemerkt bleiben. Faustregel: Brauchen Sie die Zahl für den Jahresabschluss, reicht die Drohnenbefliegung; brauchen Sie sie für Entscheidungen am selben Tag — Beschickung, Mischung, Verladung, Abruf beim Lieferanten —, gehört ein Festsystem her, mit Live-FIFO- und Verladedaten obendrauf, die keine periodische Vermessung liefern kann. Wir bieten bewusst beide Seiten an: Drohnenbefliegung als Dienstleistung für periodischen Bedarf, OWL EYE® STOCKPILE für die kontinuierliche Haldenvermessung. Was zu Ihrem Fall passt, ist ein 15-Minuten-Gespräch — siehe auch der ausführliche Vergleich LiDAR vs. Drohne.

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